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Piraten-Talk bei Illner: Stark, weil die anderen schwach sind
DPAKeine Entzauberung in Sicht: Weder Nazi-Mitglieder noch Inhaltsleere scheinen der Piratenpartei etwas anhaben zu können. "Warum sind die Piraten so populär?" fragte Maybrit Illner - und ließ die Vertreter der etablierten Parteien ihr eigenes Grab noch etwas tiefer schaufeln.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,828652,00.html
- #250 20.04.2012 20:24 von
- #251 20.04.2012 20:52 von
- #252 20.04.2012 21:28 von
Zweiter Versuch
Beim ersten mal hatte ich einen "Kraftausdruck" als Titel. Aber Fluchen darf man ja bei SPON nicht, auch wenn aller Grund dazu besteht.
Es ist schiesslich mehr als nur zum Kotzen, dass ein Großteil unsere Bevölkerung diese von ihnen geschilderten Tatsachen entweder nicht kennt, oder schlicht aus mangeldem Interesse oder aus Dummheit übersieht.
Wie sonst kommen diese verantwortungslosen "Blockparteien" auf 80 % der Wählerstimmen?
Es muss wohl erst der letzte (deutsche) Euro verzockt und unsere Souveränität an die Eurokraten abgegeben sein, bevor hierzulande bemerkt wird, wie sehr wir belogen und betrogen wurden und werden.
Was hat man denn nur dem Michel für ein Schlafmittel verpasst? - #253 20.04.2012 22:06 von
Eins ist klar: Die "Piraten" sind eine Partei für Leute, die sich ein Trojanisches Pferd als grosse politische Hoffnung andrehen lassen. Denn erkennbar ist bei der neuen Partei bisher nur eine einzige politische Aussage: Die Negierung des Rechts auf Eigentum, im konkreten Fall erst mal auf intellektuelles Eigentum.
Viele sind begeistert - endlich eine Partei, die das Recht vertritt, sich gratis zu nehmen, was einem gefällt. Dabei wird dann stillschweigend vorausgesetzt, dass immer wieder Neues zur freien Selbstbedienung da sein würde. Aber in der Konsequenz würde nichts Neues mehr kommen, denn die begabten Leute, die etwas Wertvolles oder auch nur irgendwie Interessantes schaffen können, werden nicht mehr liefern, wenn es nichts einbringt, sie werden sich anderen Sachgebieten zuwenden, vielleicht auch einfach nur nationalen Territorien mit anderer Jurisdiktion, wo ihre Arbeit noch etwas einbringt. An der IP-Adresse lässt sich ja der Platz jedes "Abnehmers" erkennen und schon heute bekommt man Downloads nicht mehr überallhin.
So bleibt zu erwarten, dass sich das wiederholt, was in der Studentenbewegung der 60er Jahre zu beobachten war: Die "Inhalte" wurden von den Aktivisten der neokommunistischen Bewegung am Schluss von Nachtsitzungen in den frühen Morgenstunden "basisdemokratisch" beschlossen, wenn auch der letzte Arbeiter im Bett lag, und den staunenden, aber emotional falsch verbundenen Anhängern am nächsten Tag als vollendete Tatsachen präsentiert. Danach blieb ihnen nur der lange Marsch durch die Institutionen.
In Abwesenheit eines Programms kommt alles darauf an, zu sehen, wer die treibenden Kräfte sind und wie sie sich bisher politisch betätigt haben. Die naiven Anhänger einer Partei mit kaum definierten Absichten werden zu ihrer Überraschung erkennen, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt. Die Aktiven, die nicht sagen, was sie eigentlich wollen, wissen das trotzdem sehr wohl, halten es jedoch innerhalb ihrer Gruppe nicht für mehrheitsfähig. Deshalb gelangen sie nur auf dem Rücken von Leuten an die Macht, die nicht durchblicken und die die Fakten erst erkennen, wenn es möglicherweise zu spät ist.
Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, wenn Aktivisten von Ultra-Rechts bis Ultra-Links das sich anbietende Vakuum für ihre Zwecke zu nutzen versuchen.
Es ist faszinierend zu sehen, wie leicht sich die Demokratie ab absurdum führen lässt, wenn die Wählerschaft den Anforderungen nicht gewachsen ist. Und es ist wiedermal verblüffend zu erleben, wie viele Menschen Unbekannten einen Blankoscheck auszustellen bereit sind, deren wahre Ziele erst zum Vorschein kommen werden, wenn sie im Parlament sitzen. Dagegen werden diejenigen abserviert, deren Politik bei aller Unterschiedlichkeit für das Erfolgsmodell steht, um was uns alle Welt beneidet. - #254 21.04.2012 10:01 von
Die Schwäche der anderen auszunutzen.
Meine öfftere Besuche im Forum der Piratenpartei , und die Beiträge der Anhänger der Piratenpartei, die neue Hoffnung schöpfen, und Gespräche mit den Mitgliedern der Partei haben gezeigt , daß ihre Anhänger und die Politik , die aus den Gesprächen mit den Parteimitgliedern nicht ganz in einer Linie stehen.
Protestparollen der Piraten ziehen eine Unmenge Leute an , die der Meinung sind , durch die etablierten sozialorientierten politischen Richtungen in ihren Interressen nicht richtig vertreten und beachtet worden zu sein.
Aus den Gesprächen mit Mitgliedern , meist Studentenschaft , die die Partei als Liberal bezeichnen , ist eindeutig eineerseits eine liberale Richtung der FDP zu vernehmen , und anderrerseit überhört man nicht die Stimme der internationalen Sozialisten .
Im politischem Spektrum ist es eine Partei der Wähler , die sich von allen Parteien im stichgelassen fühlen , und hier eine neue Hoffnung und eine alternative suchen.
Mit einer Etablierung und mit einem politischem Programm , der noch nicht existiert , ausser ein bischen von dem , ein wenig von dem abzuckuken , und ein paar scheinbarer Pralinen aus dem politischen Angebot anderer Parteien dem Wähler anzubieten, um so vielen Wählern wie möglich gerecht zu werden , unter dem Schleier einer scheinbaren Liberalisierung des Landes .
Ohne es scheinbar zu wissen , schaden die Piraten der Freiheit und dem Liberalisierungsprozess im Lande , in dem sie im Endeffekt enen naiven Versuch starten , eine Brücke zwischen Mittelstand der privaten Produktionsmittel und zwischen dem internationalen Sozialismus bauen wollen.
Das kann, und wird nicht gut gehen.
JanFanta
Das - #255 21.04.2012 10:10 von
Unter falsche Flagge , Verkappte Sozialisten.
"Stark , weil die anderen schach sind."
Die missliche Lage in die die Bevölkerung gebracht wurde, öffnete schon immer eine Tür , und war ein Sprungbrett für Etablierung neuer Parteien , auch NSDAP kam so an die Macht , die die Schwachen mit Versprechungen und Hoffnungen ködern . Früher nannte man sie folgerichtig die Rattenfänger. - #256 21.04.2012 10:18 von
- #257 21.04.2012 10:50 von
- #258 21.04.2012 10:52 von
Stark , weil die anderen schwach sind.
Das Problem der Ausnutzung der Schwachen Lage breite Teile der Bevölkerung , nutzen momentan sehr viele Parteien aus , vorwiegend die Linke ,die Grünen , Piraten und Teilweise auch die SPD.
Mit gestrigem Auftritt eines Zugpferdes der Linke Oskars Lafontaines , dessen rhetorische Fertigkeiten alle übrige Redner der Linke um Meilen übertreffen , im Zuge der Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag in Erfurt , wurde Beweis genug , wie leicht , und mit welchen Hetzparollen der Bürger begeistert werden kann.
Nach ca. 10 Minuten war diese Propaganda und Hetze, mit der man schon in der Vergangenheit um die Gunst der leidenden Bürger geworben hat ,war die Rede für aufgeklärten , aus der Geschichte schlau gewordenem, und freidenkendem Bürger nicht mehr zu ertragen.
An den anwesenden erfurter Bürgern , die der Wahlrede zugehört haben , wurde aus ihrer Gestik , Mimik und Reaktionen sichtbar , wie sie diese Hetzkampagne verfallen sind , und sich von der Hetze tragen ließen.
Auch an den Reaktionen der Parteifunktionäre und der Mitglieder der Linke war ersichtlich , dass sie es selbst genossen haben , so einen Redner , der ihre Fähigkeiten die Masse zu begeistern , fanatisieren und in ihren Bann zu ziehen , um vielfacheres übertraf.
Die in der Fortsetzung des Nazionalsozialismus im sozialistischen Ostblock , und in diesem sinne erzogene vor allem ältere Bürger der damaligen DDR , fanden ihre Seele wieder.
Das sie benutzt werden um Eu erneut der privaten Produktionsmittel zu enteignen , damals nannte man es Entjudung der Wirtschaft , merken sie im blinden Hass nicht , bis die Dinge wieder ihren Lauf nehmen , und die die ganze Welt auf uns wieder mit dem Finger zeigt. - #259 21.04.2012 10:55 von
Hallo,
warum das? Diese 80% profitieren entweder von dieser politik oder glauben das es ihnen mit dieser politik besser geht. TUT es ja wohl auch wenn ich so sehe wer profitiert qwie: Politiker, manager, banken, selbstständige, große unternehmen, hotels, leitende personen, staats angestellte usw usw..
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