Piraten-Talk bei Illner: Stark, weil die anderen schwach sind

DPAKeine Entzauberung in Sicht: Weder Nazi-Mitglieder noch Inhaltsleere scheinen der Piratenpartei etwas anhaben zu können. "Warum sind die Piraten so populär?" fragte Maybrit Illner - und ließ die Vertreter der etablierten Parteien ihr eigenes Grab noch etwas tiefer schaufeln.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,828652,00.html
  1. #250

    [QUOTE=unemployed50;10053696][Zitat]
    Zitat von dhanz Beitrag anzeigen
    Dafür, das die großen Parteien nix liefern, geht's dem überwiegenden Teil der Bevölkerung in Deutschland aber verdammt gut.[Zitat]

    Noch mein Bester, noch! Wenn sich alles so weiter entwickelt wie es abzusehen ist wird das "Zähneklappern" und "Heulen" anfangen und wo sind dann Ihre noch gutgehenden Schichten ? Bald dabei um Hilfe zu rufen?
    Nun, es gibt doch jetzt die PIRATEN.
    Sie werden uns basisdemokratisch den Weg aus dem Elend in eine neue verheißungsvolle Zukunft weisen.
  2. #251

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Das ist ja auch etwas, was mir die Piraten sympathisch macht. Da sind richtige Menschen drin, die richtige Jobs haben und richtig arbeiten. Die selber auf das Renten- und Sozialversicherungssystem angewiesen sind und dieses mit ihren Beiträgen tragen.

    Während in den anderen Parteien die Politiker überwiegen, die ihr Leben in einem Paralleluniversum zugebracht haben.
    Klar doch. Bei den Piraten finden Sie das sympathisch und bei anderen Parteien würden Sie dies als Lobbyarbeit diskreditieren.
  3. #252

    Zweiter Versuch

    Zitat von walter_e._kurtz Beitrag anzeigen
    Eine Auswahl vorhanden, soso...
    Nun, die Auswahl beschränkt sich auf eine Partei unter einer Vorsitzenden, die nach Umfragewerten entscheidet. Und zwar immer aus dem Hintergrund, damit sie sich nicht ihre persönlichrn Umfragewerte kaputt macht.
    Die andere Wahl besteht in einer Partei, die ähnlich eines Insekts nur noch ihre Hülle, also ihren Namen, vor sich her trägt, der aber seit dem letzten Bundeskanzler rein gar nichts mehr mit ihrer Politik zu tun hat.
    Was mich zu der viel zitierten "Programmlosigkeit" der Piraten führt:
    Nun, was wählt der Bürger mit den "Etablierten"?
    Wahlversprechen, die ganz nach (von der jeweils regierenden Koalition zumindest so dargestellt) tagespolitischen Erfordernissen ganz nach Gusto über den Haufen geworfen wird. Ich sage nur: Rote Linie...
    Entscheidungen, getragen von Sponsoren, Lobbyhörigkeit und Machterhalt.
    Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen zum Wohle des Volkes; Fehlanzeige!
    Die Diskussion um Programme ist eine Scheindiskussion!
    Dazu fortwährende Lügen:
    In der Diskussion um die Herdprämie wird dies in meinen Augen wieder sehr plastisch. Die CSU nimmt die Koalitionspartner mit den Worten in die Pflicht, daß diese sich schließlich an geschloßene Verträge (hier: Koalitionsvertrag) halten.
    Wo war die Vertragstreue, als es um "no bail-out" ging?
    Als es darum ging, daß die EZB keine Staatsanleihen kaufen darf?
    Als der Staat ein ums andere Mal die Maastricht-Kriterien über den Haufen warf? Und jetzt der Fiskalpakt, also Maastricht 2.0...
    Diese Bigotterie wäre ja zum Lachen, wenn es uns nicht alle beträfe!....
    Beim ersten mal hatte ich einen "Kraftausdruck" als Titel. Aber Fluchen darf man ja bei SPON nicht, auch wenn aller Grund dazu besteht.
    Es ist schiesslich mehr als nur zum Kotzen, dass ein Großteil unsere Bevölkerung diese von ihnen geschilderten Tatsachen entweder nicht kennt, oder schlicht aus mangeldem Interesse oder aus Dummheit übersieht.

    Wie sonst kommen diese verantwortungslosen "Blockparteien" auf 80 % der Wählerstimmen?

    Es muss wohl erst der letzte (deutsche) Euro verzockt und unsere Souveränität an die Eurokraten abgegeben sein, bevor hierzulande bemerkt wird, wie sehr wir belogen und betrogen wurden und werden.

    Was hat man denn nur dem Michel für ein Schlafmittel verpasst?
  4. #253

    Eins ist klar: Die "Piraten" sind eine Partei für Leute, die sich ein Trojanisches Pferd als grosse politische Hoffnung andrehen lassen. Denn erkennbar ist bei der neuen Partei bisher nur eine einzige politische Aussage: Die Negierung des Rechts auf Eigentum, im konkreten Fall erst mal auf intellektuelles Eigentum.

    Viele sind begeistert - endlich eine Partei, die das Recht vertritt, sich gratis zu nehmen, was einem gefällt. Dabei wird dann stillschweigend vorausgesetzt, dass immer wieder Neues zur freien Selbstbedienung da sein würde. Aber in der Konsequenz würde nichts Neues mehr kommen, denn die begabten Leute, die etwas Wertvolles oder auch nur irgendwie Interessantes schaffen können, werden nicht mehr liefern, wenn es nichts einbringt, sie werden sich anderen Sachgebieten zuwenden, vielleicht auch einfach nur nationalen Territorien mit anderer Jurisdiktion, wo ihre Arbeit noch etwas einbringt. An der IP-Adresse lässt sich ja der Platz jedes "Abnehmers" erkennen und schon heute bekommt man Downloads nicht mehr überallhin.

    So bleibt zu erwarten, dass sich das wiederholt, was in der Studentenbewegung der 60er Jahre zu beobachten war: Die "Inhalte" wurden von den Aktivisten der neokommunistischen Bewegung am Schluss von Nachtsitzungen in den frühen Morgenstunden "basisdemokratisch" beschlossen, wenn auch der letzte Arbeiter im Bett lag, und den staunenden, aber emotional falsch verbundenen Anhängern am nächsten Tag als vollendete Tatsachen präsentiert. Danach blieb ihnen nur der lange Marsch durch die Institutionen.

    In Abwesenheit eines Programms kommt alles darauf an, zu sehen, wer die treibenden Kräfte sind und wie sie sich bisher politisch betätigt haben. Die naiven Anhänger einer Partei mit kaum definierten Absichten werden zu ihrer Überraschung erkennen, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt. Die Aktiven, die nicht sagen, was sie eigentlich wollen, wissen das trotzdem sehr wohl, halten es jedoch innerhalb ihrer Gruppe nicht für mehrheitsfähig. Deshalb gelangen sie nur auf dem Rücken von Leuten an die Macht, die nicht durchblicken und die die Fakten erst erkennen, wenn es möglicherweise zu spät ist.

    Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, wenn Aktivisten von Ultra-Rechts bis Ultra-Links das sich anbietende Vakuum für ihre Zwecke zu nutzen versuchen.

    Es ist faszinierend zu sehen, wie leicht sich die Demokratie ab absurdum führen lässt, wenn die Wählerschaft den Anforderungen nicht gewachsen ist. Und es ist wiedermal verblüffend zu erleben, wie viele Menschen Unbekannten einen Blankoscheck auszustellen bereit sind, deren wahre Ziele erst zum Vorschein kommen werden, wenn sie im Parlament sitzen. Dagegen werden diejenigen abserviert, deren Politik bei aller Unterschiedlichkeit für das Erfolgsmodell steht, um was uns alle Welt beneidet.
  5. #254

    Die Schwäche der anderen auszunutzen.

    Meine öfftere Besuche im Forum der Piratenpartei , und die Beiträge der Anhänger der Piratenpartei, die neue Hoffnung schöpfen, und Gespräche mit den Mitgliedern der Partei haben gezeigt , daß ihre Anhänger und die Politik , die aus den Gesprächen mit den Parteimitgliedern nicht ganz in einer Linie stehen.

    Protestparollen der Piraten ziehen eine Unmenge Leute an , die der Meinung sind , durch die etablierten sozialorientierten politischen Richtungen in ihren Interressen nicht richtig vertreten und beachtet worden zu sein.
    Aus den Gesprächen mit Mitgliedern , meist Studentenschaft , die die Partei als Liberal bezeichnen , ist eindeutig eineerseits eine liberale Richtung der FDP zu vernehmen , und anderrerseit überhört man nicht die Stimme der internationalen Sozialisten .
    Im politischem Spektrum ist es eine Partei der Wähler , die sich von allen Parteien im stichgelassen fühlen , und hier eine neue Hoffnung und eine alternative suchen.
    Mit einer Etablierung und mit einem politischem Programm , der noch nicht existiert , ausser ein bischen von dem , ein wenig von dem abzuckuken , und ein paar scheinbarer Pralinen aus dem politischen Angebot anderer Parteien dem Wähler anzubieten, um so vielen Wählern wie möglich gerecht zu werden , unter dem Schleier einer scheinbaren Liberalisierung des Landes .

    Ohne es scheinbar zu wissen , schaden die Piraten der Freiheit und dem Liberalisierungsprozess im Lande , in dem sie im Endeffekt enen naiven Versuch starten , eine Brücke zwischen Mittelstand der privaten Produktionsmittel und zwischen dem internationalen Sozialismus bauen wollen.
    Das kann, und wird nicht gut gehen.
    JanFanta
    Das
  6. #255

    Unter falsche Flagge , Verkappte Sozialisten.

    Zitat von oldman60 Beitrag anzeigen
    ja jetzt kommt so langsam die angst vor dem immer stärker werdenen piraten.es ist ein neuer dicker kräftiger hahn auf dem mist und er wird bei den hennen immer beliebter.die angst das normale menschen dem volk erklähren wie sie belogen und betrogen werden und das interisiert auch notorische nichtwähler.was nützen ellenlange programme wenn sie doch nicht eingehalten und der bürger doch veralbert wird.ich freu mich das junge ehrliche leute den vermosten knacker den stuhlklebern das grauen bringen.
    "Stark , weil die anderen schach sind."
    Die missliche Lage in die die Bevölkerung gebracht wurde, öffnete schon immer eine Tür , und war ein Sprungbrett für Etablierung neuer Parteien , auch NSDAP kam so an die Macht , die die Schwachen mit Versprechungen und Hoffnungen ködern . Früher nannte man sie folgerichtig die Rattenfänger.
  7. #256

    Strike

    Zitat von Thomas Weber Beitrag anzeigen
    Die Attraktivität der Piraten gründet gegenwärtig auch auf der Koketterie mit ihrer Unwissenheit. Unterstützt wird diese Unwissenheit durch die Entlarvungswirkung der digitalen Kommunikation.

    Diese Unwissenheit der Piraten ist gegenwärtig für viele Menschen attraktiv, weil die Sprache und Antworten der Etablierten auf die sich vollziehenden globalen Umwälzungen und Entwicklungen immer weniger die erfahrene Wirklichkeit der Menschen erreichen, weil der Aufklärungs- und Werteanspruch der Gesellschaft in immer deutlicheren Gegensatz zur erfahrbaren und erfahrenen globalen Wirklichkeit tritt.

    Die relative Stärke und Attraktivität der Piraten gründet aber auch darin, dass sie sich selbst als eine in der digitalen Kommunikation treibendes und sie zugleich antreibendes Element verstehen.

    Zur Attraktivitt des Nichtwissens der Piraten - Am besten, Sie dchten auf der Stelle selber nach
    Jo .Genau.
  8. #257

    Zitat von henningr Beitrag anzeigen
    Das ist wirklich interessant, weil eines ist sicher:

    Vom Aufschwung, den es unbestritten gab, weil wir 'wettbewerbsfähiger' geworden sind hat "der Schwarm" sicher nicht profitiert. Man denke nur an die neuen oft abgabenfinanzierten Geschäftsmodelle "Aufstocker", "Leiharbeiter", "Praktikanten" und "Scheinselbstständige.



    Die anteilsmäßige Schwächung des Binnenmarkts per dekret Agenda "2010" und "Liberalisierung der Finanzmärkte" von der Partei mit dem "S" am Anfang unter Beihilfe der "linken" Grünen hat doch auch wunderbar funktioniert?

    Hier ist das Ergebnis:

    Du musst den Gürtel enger schnallen! - YouTube

    (5 min).

    Kurz gefasst: es wurde verteilt, von fleißig nach reich.




    Wir alle wissen zumindest wer es nicht ändern wird: Die heutige "alternativlose" Einheitspartei bestehend aus dem grünen, roten schwarzen und gelben Flügel.



    Die "Sachzwänge"? Dass die nicht viel mit "Demokratie", dafür mit um so mehr Lobbyismus und dem Einfluss "Verbündeter" zu tun haben ist Ihnen klar?

    Zum ESM etwa hat die Piratenpartei NRW eine einstimmige Meinung:

    “Nach Auffassung der Piratenpartei NRW verstößt der ESM-Vertrag gegen die im Grundgesetz verankerten fundamentalen Rechtsprinzipien und Grundsätze einer demokratischen Staatsordnung wie den Parlamentsvorbehalt und das Rechtsstaatsprinzip sowie gegen die Transparenz-Grundsätze der Piratenpartei."


    NRW:Landesparteitag 2012.2/Anträge

    Dieser Meinung bin ich auch. Und wenn sich solche Positionen bei den Piraten durchsetzen bekommen sie meine Stimme. Egal wie oft sie zuvor dafür als Europafeinde niedergeschrieben und -geschriehen werden.

    Denn "fundamentale Rechtsprinzipien und Grundsätze einer demokratischen Staatsordnung wie den Parlamentsvorbehalt und das Rechtsstaatsprinzip" sind mir das Allerwichtigste und das die gefährdet sind in diesem Lande sieht die Piratenpartei sehr richtig.
    Hallo,

    für mich ist der EMS bzw. deren befürworter GEGEN europa denn dieser EMS spaltet europa mehr als das es was bringt.
  9. #258

    Stark , weil die anderen schwach sind.

    Das Problem der Ausnutzung der Schwachen Lage breite Teile der Bevölkerung , nutzen momentan sehr viele Parteien aus , vorwiegend die Linke ,die Grünen , Piraten und Teilweise auch die SPD.
    Mit gestrigem Auftritt eines Zugpferdes der Linke Oskars Lafontaines , dessen rhetorische Fertigkeiten alle übrige Redner der Linke um Meilen übertreffen , im Zuge der Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag in Erfurt , wurde Beweis genug , wie leicht , und mit welchen Hetzparollen der Bürger begeistert werden kann.
    Nach ca. 10 Minuten war diese Propaganda und Hetze, mit der man schon in der Vergangenheit um die Gunst der leidenden Bürger geworben hat ,war die Rede für aufgeklärten , aus der Geschichte schlau gewordenem, und freidenkendem Bürger nicht mehr zu ertragen.
    An den anwesenden erfurter Bürgern , die der Wahlrede zugehört haben , wurde aus ihrer Gestik , Mimik und Reaktionen sichtbar , wie sie diese Hetzkampagne verfallen sind , und sich von der Hetze tragen ließen.
    Auch an den Reaktionen der Parteifunktionäre und der Mitglieder der Linke war ersichtlich , dass sie es selbst genossen haben , so einen Redner , der ihre Fähigkeiten die Masse zu begeistern , fanatisieren und in ihren Bann zu ziehen , um vielfacheres übertraf.
    Die in der Fortsetzung des Nazionalsozialismus im sozialistischen Ostblock , und in diesem sinne erzogene vor allem ältere Bürger der damaligen DDR , fanden ihre Seele wieder.
    Das sie benutzt werden um Eu erneut der privaten Produktionsmittel zu enteignen , damals nannte man es Entjudung der Wirtschaft , merken sie im blinden Hass nicht , bis die Dinge wieder ihren Lauf nehmen , und die die ganze Welt auf uns wieder mit dem Finger zeigt.
  10. #259

    Zitat von walter_rsr Beitrag anzeigen
    Beim ersten mal hatte ich einen "Kraftausdruck" als Titel. Aber Fluchen darf man ja bei SPON nicht, auch wenn aller Grund dazu besteht.
    Es ist schiesslich mehr als nur zum Kotzen, dass ein Großteil unsere Bevölkerung diese von ihnen geschilderten Tatsachen entweder nicht kennt, oder schlicht aus mangeldem Interesse oder aus Dummheit übersieht.

    Wie sonst kommen diese verantwortungslosen "Blockparteien" auf 80 % der Wählerstimmen?

    Es muss wohl erst der letzte (deutsche) Euro verzockt und unsere Souveränität an die Eurokraten abgegeben sein, bevor hierzulande bemerkt wird, wie sehr wir belogen und betrogen wurden und werden.

    Was hat man denn nur dem Michel für ein Schlafmittel verpasst?
    Hallo,

    warum das? Diese 80% profitieren entweder von dieser politik oder glauben das es ihnen mit dieser politik besser geht. TUT es ja wohl auch wenn ich so sehe wer profitiert qwie: Politiker, manager, banken, selbstständige, große unternehmen, hotels, leitende personen, staats angestellte usw usw..