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Piraten-Talk bei Illner: Stark, weil die anderen schwach sind

DPAKeine Entzauberung in Sicht: Weder Nazi-Mitglieder noch Inhaltsleere scheinen der Piratenpartei etwas anhaben zu können. "Warum sind die Piraten so populär?" fragte Maybrit Illner - und ließ die Vertreter der etablierten Parteien ihr eigenes Grab noch etwas tiefer schaufeln.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,828652,00.html
  1. #10

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke .... NIEMAND hat verstanden warum die Piraten so erfolgreich sind! Und anstatt über die eigenen Fehler nachzudenken und diese abzustellen, wird unsachlich und auf unterstem Niveau auf die Piraten eingedroschen.
    Ich habe die Sendung auch verfolgt.
    'Eingedroschen' hat auf die Piraten keiner. Warum denn auch?
    Es ging bei dem Talk doch nicht um irgendwelche pilitischen Inhalte, sondern einfach darum, zu ergründen, warum die PIRATEN so erfolgreich sind. Ulrich Jörges sagte es: Die sind stark, weil die Etablierten schwach sind, that it's.
    Der Politiker der PIRATEN hat auch einen sehr guten Eindruck gemacht, hat zu allem genickt Z.B. als Wowereit ihn darauf hinwies, das man als wahrer Demokrat dem Rechtsextremismus entschieden begegnen muß (warum nicht auch dem Linksextremismus) und als die Unternehmerin den PIRATEN darauf hinwies, das die Partei die Rolle der Frau auch noch - natürlich in ihrem Sinne als Feministin - bedenken muss, war er auch einverstanden.
    Interessant wird's mit den PIRATEN doch erst, wenn sie in einem Landes- oder Bundesparlament 'liefern' müssen bzw. sich zu den wirklich wichtigen Themen positionieren müssen. Bis dahin können sie den Etablierten gerne 'Feuer unterm Hintern' machen.
  2. #11

    Allein schon dieses Wort, und dass die "Piraten" sich in einem Biotop verorten, dass keine Entsprechung im Nicht-Virtuellen hat - das allein zeigt mir, dass die "Piraten" in ein paar Jahren Geschichte sein werden.
  3. #12

    Was die Piraten haben? Sie sind eine für jedermann wählbare, weil harmlose, Protestpartei. Ihnen klebt weder brauner Dreck, noch das Blut von Mauertoten an den Fingern. Wer mit seiner Stimme einfach mal die Etablierten aufmischen und zum Nachdenken bringen will, kann die Piraten wählen, ohne Angst haben zu müssen, irgendwann in einer braunen oder roten Diktatur aufzuwachen. Das macht die Piraten so attraktiv.
  4. #13

    es zwingt sie keiner ...

    Zitat von riwa4 Beitrag anzeigen
    Ich sehe mich auch als Teil der Bevölkerung. Was mich bewegt, ist die Bildungspolitik. Und da hat die Piratenpartei, außer einigen irgendwo abgeschriebenen Phrasen, noch nichts von sich gegeben, das mich veranlassen können, den Kontakt zu ihr zu suchen.
    ... , die piraten und deren programm gut zu finden. wenn ihnen das bildungspoltische programm der piraten nicht zusagt, sehen sie sich einfach bei anderen parteien um, deren programme ihnen mehr zusagen. oder werden sie selbst poltisch aktiv. sie haben die wahl. das nennt sich repräsentative demokratie. ein hauch davon existiert auch noch bei uns :-)
  5. #14

    Zitat von spiegelistwiebild Beitrag anzeigen
    ... und liebe medien(vertreter): euer beschissener reflex, irgendwelche statements von politneulingen nach dem 4. bier zu skandalen aufzubauschen, um auflagen und klicks zu steigern, funktioniert eben nicht mehr. ob nazi- oder radikalfeminstenkeule, ihr habt den kontakt zu dem, was die bevölkerung tatsächlich bewegt verloren.
    Die Luft für Semken wird trotzdem dünner.
    Delius hat ihm gestern den Rücktritt nahegelegt und selbst die kränkelnde Frau Weisband, die noch nichts von Semkens Statements gehört hatte, hat bei Friedmann dessen Rückritt gefordert.
    Als Aushängeschild, bzw. Repräsentant muss man sich schon noch soweit unter Kontrolle haben, dass man nicht die eigene Partei mit der NSDAP vergleicht, nur weil sie konsequent gegen Nazis vorgehen will.
    Und Theissens Äusserungen sind keinesfalls konservative oder nationalliberale Statements gewesen, die in der meinungspluralistischen PPD durchaus auch ihre berechtigung haben sondern einfach nur strafbarer Holocaustleugner-BS.
  6. #15

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Entzauberung in Sicht: Weder Nazi-Mitglieder noch Inhaltsleere scheinen der Piratenpartei etwas anhaben zu können. "Warum sind die Piraten so populär?" fragte Maybrit Illner - und ließ die Vertreter der etablierten Parteien ihr eigenes Grab noch etwas tiefer schaufeln.

    Piraten-Talk bei Illner: Stark, weil die anderen schwach sind - SPIEGEL ONLINE
    Nazi-Mitglieder und inhaltsleer (schönes neusprech-Wort übrigens. Inhalt und leer zu kombinieren, da muß man erstmal drauf kommen). Na und? Das konnte der CDU/CSU auch noch nie was anhaben, so what?
  7. #16

    Zitat von dhanz Beitrag anzeigen
    I
    Der Politiker der PIRATEN hat auch einen sehr guten Eindruck gemacht, hat zu allem genickt Z.B. als Wowereit ihn darauf hinwies, das man als wahrer Demokrat dem Rechtsextremismus entschieden begegnen muß (warum nicht auch dem Linksextremismus) und als die Unternehmerin den PIRATEN darauf hinwies, das die Partei die Rolle der Frau auch noch - natürlich in ihrem Sinne als Feministin - bedenken muss, war er auch einverstanden.
    Man muss überhau nichts. Auch wenn es die Medien immer nahelegen. Mann kann Rechtsextremismus, was ist das überhaupt, gegen unbegrenzte Bürgschaften für andere korrupte Länder sein, gegen Einwanderung in die Sozialsysteme sein.
    Der Mensch sollte mehr als ein Pawlowscher Hund sein.
    Meiner Meinung nach sind es gerade die Menschen, die heute reflexhaft "gegen rechts" sind, die damals dem "Führer" zugejubelt hätten. Viele Menschen sind nämlich nicht in der Lage sich eigene Gedanken, unabhängig von der Berieselung durch die Medien zu machen. Und es gab einmal eine Zeit, da war der "Führer" in, heute ist der "Euro" in.
  8. #17

    Dann...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Entzauberung in Sicht: Weder Nazi-Mitglieder noch Inhaltsleere scheinen der Piratenpartei etwas anhaben zu können. "Warum sind die Piraten so populär?" fragte Maybrit Illner - und ließ die Vertreter der etablierten Parteien ihr eigenes Grab noch etwas tiefer schaufeln.

    Piraten-Talk bei Illner: Stark, weil die anderen schwach sind - SPIEGEL ONLINE
    ...lass uns doch mal schauen. Die Vorschläge des Innenministers zur VDS, die Diskussion um das Rederecht im Bundestag, Kommentare zum Erhalt marktkonformer Entscheidungsfindungen, ACTA usw. usf. etc. pp... Tja warum nur sind die Piraten so populär?
  9. #18

    Zitat von riwa4 Beitrag anzeigen
    Ich sehe mich auch als Teil der Bevölkerung. Was mich bewegt, ist die Bildungspolitik. Und da hat die Piratenpartei, außer einigen irgendwo abgeschriebenen Phrasen, noch nichts von sich gegeben, das mich veranlassen können, den Kontakt zu ihr zu suchen.
    Kleiner Tip. Besuchen Sie mal das Forum der Piraten. Unter Disskusio -> Liquid Feedback auch entsprechende Diskussionsrunden. Hier der Link:
    Sync-Forum Piratenpartei Deutschland - Liquid Feedback
    Hier gibt es den Bereich: Kinder, Jugend, Familie und Bildung

    Man kann sich mit anderen über Arten der Bildung austauschen und somit Anregungen weitergeben. Aus den gesammelten Anregungen werden (sofern sinnvoll) Wahlprogrammvorschläge zur Abstimmung weitergegeben. Um dort abzustimmen, muss man aber Parteimitglied sein. Die Mitgliedschaft kostet 36€ im Jahr. Wenn einen das interessiert, dann ist es das wohl wert.
  10. #19

    Politik für den Bürger?

    Dieser Boygroup Auftritt von Herrn Döring war mal wieder unter aller Kanone. Da wird Herr Westerwelle mit seiner von ihm vorgebenen Jungspund-Linie als Totengräber der FDP in die Geschichte eingehen. Ansonsten erweckt gerade die PP den Eindruck, Politik für den Bürger zu machen. Aber wie sieht das eigentlich genau aus, das ist doch auch nur eine Floskel. Oder meint jemand, das die PP sich endlich dem persönlichen Schicksal jedes einzelnen unserer 80 Mio Einwohner annimmt. Das ist dann aber nicht mehr Basisdemokratie, sondern Anarchie.
    Bemerkenswert war der Auftritt von Herrn Jörges, der eigentlich nur immer lautstark den Finger in die Wunde gelegt hat. Was aber diese grüne Piratenfrau genau will, das habe ich bis heute noch nicht begriffen.








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