dann alle Piraten verbeamten wollen. Wer sich zu einem bedingungslosem Grundeinkommen bekennt, hat jeden Anspruch auf Realitätssinn eingebüßt. Gibt es denn jetzt keine mutigen Piraten mehr.
http://generatoren-der-irrelevanz.de...grundeinkommen
Drogen sollen legalisiert werden, weg mit der Kirchensteuer, her mit privaten Spenden! Die Piraten haben bei ihrem bislang größten Parteitag versucht, ihr Profil zu schärfen - zumindest die Parteispitze ist mit dem Ergebnis zufrieden.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...801643,00.html
dann alle Piraten verbeamten wollen. Wer sich zu einem bedingungslosem Grundeinkommen bekennt, hat jeden Anspruch auf Realitätssinn eingebüßt. Gibt es denn jetzt keine mutigen Piraten mehr.
http://generatoren-der-irrelevanz.de...grundeinkommen
Die Prohibition von Drogen und eine dumme Aufteilung in "legale" und "illegale" Drogen ist auch komplett gescheitert.
Etwa 40.000 Alkoholtote und 90.000 Nikotintote sind der Beweis. Der Unterschied liegt daran, dass jetzt die Konsumenten Angst vor der Justiz haben muessen, was aber absolut keine Abschreckung ist. Aufklaerung was durch den Konsum von Droge XYZ passieren kann ist mit Sicherheit der bessere Weg. Wieviele hunderte Millionen koennten in Suchtvorbeugung/Aufklaerung fliesen wenn die Kosten fuer die Verfolgung wegfaellt?
Den wichtigsten Faktor fuer eine Legalisierung habe ich noch gar nicht erwaehnt:
ICH bin ein munediger Buerger der seit vielen vielen Jahren Erwachsen ist und ich moechte gerne selbst entscheiden, mit welcher Droge ich mein Leben zerstoere. Niemand schreibt mir das vor. Ich bin mein eigener Herr. Ich glaube das war auch ein wichtiges Argument der Piraten.
Weiter so Piraten, ab dem heutigen Tag habt ihr meine Stimme.
Gruss
Diese Partein wollen eine Legalisierung beziehungsweise die kontrollierte Abgabe von Drogen. Damit eben nicht gepanschtes Zeug verkauft wird und man vor allem gegen die Beschaffungskriminalität vorgeht. Der illegale Markt soll abgeschafft werden, zudem durch fachlich qualifizierte Stellen verteilt und sogleich Suchtberatungs Programme angeboten werden.
Ganz einfach weil die Menschen Spielregeln brauchen, an denen sie sich orientieren können.
Ehrlich gesagt, ja, wenn der Staat es ernst meinen würde mit der Bekämpfung von Alkoholismus und Lungenkrebs, wären beide Substanzen verboten.
Das ist kulturgeschichtlich nicht durchsetzbar.
Da habe ich kein Problem mit. Solange Sie zu 100% für die Folgekosten selber aufkommen und keinerlei staatliche Hilfe dafür in Anspruch nehmen (d.h. auch keine Krankenversicherung) um die körperlichen Folgeschäden zu beseitigen.
Mündigkeit hört da auf, wo die Gemeinschaft die Kosten tragen muss.
Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen. Jeder kann wählen und sein, was er will.
Achja, ich sehe mittlerweile alle "großen" Parteien als linksgerichtet an. Ich brauch was liberales (persönlich) und keine linken oder konservativen Parteiprogramme. Das A und O ist Bildung, aber das wollen alle Parteien nicht...jedenfalls lese ich immer nur von Kürzungen oder Schönfärberei. Oder es wird gar nichts dazu gesagt.
1/3 hat dagegen gestimmt, der Rest hat beschlossen, dass die Einführung durch ein hochkarätige Expertenkommission des Bundestages geprüft wird, die verschiedene Modell erarbeiten, und die Entscheidung darüber dann dem Volk, also den Bürgern überlassen wird. So habe ich es verstanden.
Wer wie die Piraten Politik vor allem als Betriebssystem sieht, der überträgt die politische Entscheidung dem Souverän, dem Bürger. Da kommt dann eben auch unter Umständen etwas Anderes heraus, als man selbst gerne politisch möchte. Aber so funktioniert echte Demokratie eben.
Also kein Grund zur Panik. Es wird nicht über Ihren Kopf hinweg entschieden, wie das traditionell in der Politik der Altparteien üblich ist.
Oder habe ich die Piraten da falsch verstanden?