Habe die Piraten verfolgt per Stream und war angenehm überrascht wie Basisdemokratie funktionieren kann.
Drogen sollen legalisiert werden, weg mit der Kirchensteuer, her mit privaten Spenden! Die Piraten haben bei ihrem bislang größten Parteitag versucht, ihr Profil zu schärfen - zumindest die Parteispitze ist mit dem Ergebnis zufrieden.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...801643,00.html
Habe die Piraten verfolgt per Stream und war angenehm überrascht wie Basisdemokratie funktionieren kann.
Was für eine lustige Partei: Wer kritisch ist oder eine andere Meinung hat, soll die Partei verlassen?
Und egal was die Piraten sagen, Ihr Programm ist links gerichtet. Und wenn Deutschland eins nicht braucht, dann ist es noch eine linkspolitische Partei.
Wer Drogen haben will, beschafft sich welche, egal wie.
Drogentote wird es immer geben, aber Drogenkriege werden
weniger und da sterben wesentlich mehr Menschen (siehe
Rio de Janeiro - Dort sterben Massen an Menschen sogar
Kinder, nicht wegen Drogenkonsum, sondern wegen Handel).
Korruption und Geldwäsche verringern sich dadurch automatisch.
Sie ist bereit, diese Drogentoten zu verhindern, und letztlich deren Leben zu retten, in dem der Zugang zu Drogen erschwert bzw. verhindert wird.
Das fällt dann weg. Wie viele Personen würde heute Drogen nehmen, wenn diese legal zu beschaffen wären?
Ein Blick Richtung Alkohol und Tabak (als legale Drogen) hilft hier. Heute hat die Gesellschaft das Problem des Komasaufens. In Zukunft dann Todeskiffen?
Als Seemann mag ich diesen Namen nicht. Inhaltlich muss isch erweisen was die umgesetzt kriegen, schlechter als die anderen können sie ja kaum sein!
Andersrum wird ein Schuh draus.
Was sie mit "Designerdrogen" meinen, sind "Research Chemicals". Einige davon, wie das bekannte "Spice" wurden verboten - innerhalb von Wochen waren neue legale Rauschmittelersatzstoffe auf dem Markt. Die sind natürlich nicht absolut tödlich, denn dann gäbe es schon hunderttausende Todesfälle zu beklagen, aber sie sind in der Tat sicher nicht gesund.
Doch warum greift man zu diesen Ersatzrauschmitteln, die bspw. die Wirkung von Hanf (Cannabis) imitieren?
Doch nur, weil man an das wesentlich weniger schädliche Original nicht herankommt! Könnte man Hanf wie in den Niederlanden ohne Probleme erwerben, müsste man sich doch nicht einen mindestens genauso teuren chemischen Ersatz, mit unbekannten Inhaltsstoffen und Risiken versorgen. Die Nachfrage nach diesen Ersatzdrogen würde sofort gegen Null gehen, was deren Aus bedeuten würde.
Übrigens wird die derzeitige Prohibitionspolitik gegenüber Drogen in der wissenschaftlichen Welt - ob bei Soziologen, Pädagogen, Kriminologen, Medizinern oder Psychologen - fächerübergreifend von äußerst vielen als gescheitert angesehen.