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Piraten-Parteichef Nerz: Kapitän*in schwerer See

Sebastian Nerz will*die Piraten als*Parteichef in den Bundestag führen - und sollte der Umfrageboom anhalten, könnte*er sogar Minister werden. Intern hat sich aber schon Unmut über den Anführer angestaut. Kritiker werfen ihm vor,*zu ängstlich für*die Freibeuter zu sein.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...790253,00.html
  1. #1

    .........

    so ein langer Artikel über eine Partei die sich bereits zu Beginn ihrer "Aufmerksamkeitsquote" nicht einigen kann???, zzzt, zzt,
  2. #2

    .

    Und wo ist jetzt das Problem? Auf die Griechenlandkrise haben die etablierten Parteien, die dafür voll die Verantwortung tragen, auch keine Lösung.

    Die Frage von Bündnissen ist irrelevant, solange sie sich nicht stellt. Dabei sollten die Piraten nicht wie die Altparteien Pöstchenschacherei in den Vordergrund schieben. Wie wäre es damit, mal hochkompetente Fachleute, die nicht parteigebunden sind, für wichtige Staatsämter vorzuschlagen?

    Ich finde es gut, wenn mal ein Politiker eher zurückhaltend ist und nicht auf jede Frage eine Sprechblase bereit hält, die letztlich doch unverbindlich ist. In der Praxis wird dann nämlich oft das Gegenteil gemacht. Die Unseriosität, um nicht zu sagen Verlogenheit und Machtgeilheit der anderen Parteien, verbunden mit Unfähigkeit, hat ja den Verdruss und die Wut der Bürger verursacht, von der jetzt die Piraten profitieren.
  3. #3

    Antworten

    Die Piratenpartei muss sich früher oder später in der Wirtschafts- in der Verteidigungs- in der Verkehrs- in der Agrar- in der Forschungs- in der Außen- in der Kommunal- in der Europa- in der Familien- in der Steuer- in der Rentenpolitik und in vielen anderen Politikfeldern klar positionieren, sonst hat sie keine Chance im Politikbetrieb.

    Diese anfängliche Naivität hat ja was einnehmendes, aber spätestens wenns Ernst wird, können wir uns keine netten Naivlinge an der Spitze leisten. Für mich sind die Piraten und deren Wähler typisch urbanes Prekariat, die von den eigentlichen Lebensgrundlagen absolut entfremdet sind. Agrapolitk zum Beispiel ist die wörtlich genommen Grundlage alles Anderen. Von der Piratenpartei kommt kaum etwas dazu. Klar, die Milch und die TK-Pizza gibts ja im Supermarkt um die Ecke.

    Und staatliche Entscheidungen und staatliche Komunikation auf das derzeitige Internet auszurichten ist mehr als gefährlich. Da sind mir auch die anderen Parteien manchmal zu wenig unsensibel. In wenigen Jahren ist das Internet nicht viel mehr als ein großer amerikanischer Konzern. Und dann sind wir diesem Giganten ausgeliefert. Toll, Piratenpartei!
  4. #4

    Der Nerz

    und seine Haltung sidn mit hundertmal lieber als die Politiker die ständig zu allem eine Antwort haben..und sei es noch sonstwie aus der Luft gegriffen.

    Danke für die Ehrlichkeit bei den Piraten bisher..von den aalglatten "gutsherren" hab ich genug.
  5. #5

    Blut geleckt

    Das Problem ist doch offenbar das den Piraten, aus welchen Gruenden auch immer, eine grosse Zukunft prophezeit wird. Jedenfalls kurzfristig. Das schafft Begehrlichkeiten. Hat nicht gerade Berlin gezeigt das der Honigtopf groesser war
    als die Menge Derjeniger die daran teilnehmen konnten? Die Gruenen haben das Glueck nahmens Joschka Fischer in ihrer Gruenderphase gehabt, schwierig zu multiplizieren. Jungs, lasst es gut sein, konzentriert Euch auf den Basisauf-und ausbau, vervollkommt euer Programm und fangt nicht mit Personaldebatten an. Das schadet nur, am Schluss kann der Topf auf einmal leer sein.
  6. #6

    haha

    Zitat von Henry_Rearden Beitrag anzeigen
    Die Piratenpartei muss sich früher oder später in der Wirtschafts- in der Verteidigungs- in der Verkehrs- in der Agrar- in der Forschungs- in der Außen- in der Kommunal- in der Europa- in der Familien- in der Steuer- in der Rentenpolitik und in vielen anderen Politikfeldern klar positionieren, sonst hat sie keine Chance im Politikbetrieb.

    Diese anfängliche Naivität hat ja was einnehmendes, aber spätestens wenns Ernst wird, können wir uns keine netten Naivlinge an der Spitze leisten. Für mich sind die Piraten und deren Wähler typisch urbanes Prekariat, die von den eigentlichen Lebensgrundlagen absolut entfremdet sind. Agrapolitk zum Beispiel ist die wörtlich genommen Grundlage alles Anderen. Von der Piratenpartei kommt kaum etwas dazu. Klar, die Milch und die TK-Pizza gibts ja im Supermarkt um die Ecke.

    Und staatliche Entscheidungen und staatliche Komunikation auf das derzeitige Internet auszurichten ist mehr als gefährlich. Da sind mir auch die anderen Parteien manchmal zu wenig unsensibel. In wenigen Jahren ist das Internet nicht viel mehr als ein großer amerikanischer Konzern. Und dann sind wir diesem Giganten ausgeliefert. Toll, Piratenpartei!
    sie sind mir einer. erst ist es typisch urbanes prekariat und dann bedanken sie sich auch noch? was wollen sie denn nun? einfach mal einen drauf hauen?
  7. #7

    Kleine Korrektur

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Und wo ist jetzt das Problem? Auf die Griechenlandkrise haben die etablierten Parteien, die dafür voll die Verantwortung tragen, auch keine Lösung.
    (...)
    Auf die Griechenlandkrise haben die etablierten Parteien, die sie v e r u r s a c h t haben, auch keine Lösung.

    Da ist mir doch eine Partei lieber, die die Hände in den Taschen behält, statt etwas zu verkorksen, wofür sie sich dann anschließend mit aufgeblasenen Backen als Problemlöser andient und dann das auch nicht kann.
  8. #8

    Demokratie

    Zitat von Henry_Rearden Beitrag anzeigen
    Die Piratenpartei muss sich früher oder später in der Wirtschafts- in der Verteidigungs- in der Verkehrs- in der Agrar- in der Forschungs- in der Außen- in der Kommunal- in der Europa- in der Familien- in der Steuer- in der Rentenpolitik und in vielen anderen Politikfeldern klar positionieren, sonst hat sie keine Chance im Politikbetrieb.

    Diese anfängliche Naivität hat ja was einnehmendes, aber spätestens wenns Ernst wird, können wir uns keine netten Naivlinge an der Spitze leisten. Für mich sind die Piraten und deren Wähler typisch urbanes Prekariat, die von den eigentlichen Lebensgrundlagen absolut entfremdet sind. Agrapolitk zum Beispiel ist die wörtlich genommen Grundlage alles Anderen. Von der Piratenpartei kommt kaum etwas dazu. Klar, die Milch und die TK-Pizza gibts ja im Supermarkt um die Ecke.

    Und staatliche Entscheidungen und staatliche Komunikation auf das derzeitige Internet auszurichten ist mehr als gefährlich. Da sind mir auch die anderen Parteien manchmal zu wenig unsensibel. In wenigen Jahren ist das Internet nicht viel mehr als ein großer amerikanischer Konzern. Und dann sind wir diesem Giganten ausgeliefert. Toll, Piratenpartei!
    warten Sie doch erst einmal ab was aus alle dem wird. über das internet wie auch unsere fiskalpolitik sowie unsere wirtschaftspolitik hätte schon längst die bevölkerung entscheiden müssen. tut sie aber nicht weil politisch nicht gewünscht. dieses forum, zum beispiel dürfen wir doch nur benutzen weil die Springer-Presse es uns gestattet. zieht hier morgen einer den stecker schreiben wir uns alle in diesem forum nie wieder. das problem ist die privatrechtliche strucktur des internets die nur der komerzialiesierung dient. kaufen und verkaufen steht überall im vordergrund, so auch hier. bei der wirtschaft und den finanzen sieht es doch genauso aus.einige wenige entscheiden für sich wo es für alle lang zu gehen hat. demokratie sieht anders aus. wir erleben vieleicht gerade die ersten gehversuche von ehrlicher demokratie. anstatt sich vor die glotze zu setzen und rumzunöhlen sollten sie versuchen einfach mal mitzulaufen. vieleicht nicht bei den sog. PIRATEN sondern irgendwo in der geselschaft. sie werden die erfahrung machen dass sie in unserer westlichen geselschaft an eng gesteckte grenzen kommen. demokratie hatt man uns extra nicht beigebracht. wir sind so demokratisch wie die ehem. DDR!!!
  9. #9

    Wieso die Hosen voll ?

    Zitat von Henry_Rearden Beitrag anzeigen
    Die Piratenpartei muss sich früher oder später in der Wirtschafts- in der Verteidigungs- in der Verkehrs- in der Agrar- in der Forschungs- in der Außen- in der Kommunal- in der Europa- in der Familien- in der Steuer- in der Rentenpolitik und in vielen anderen Politikfeldern klar positionieren, sonst hat sie keine Chance im Politikbetrieb.

    Diese anfängliche Naivität hat ja was einnehmendes, aber spätestens wenns Ernst wird, können wir uns keine netten Naivlinge an der Spitze leisten. Für mich sind die Piraten und deren Wähler typisch urbanes Prekariat, die von den eigentlichen Lebensgrundlagen absolut entfremdet sind. Agrapolitk zum Beispiel ist die wörtlich genommen Grundlage alles Anderen. Von der Piratenpartei kommt kaum etwas dazu. Klar, die Milch und die TK-Pizza gibts ja im Supermarkt um die Ecke.

    Und staatliche Entscheidungen und staatliche Komunikation auf das derzeitige Internet auszurichten ist mehr als gefährlich. Da sind mir auch die anderen Parteien manchmal zu wenig unsensibel. In wenigen Jahren ist das Internet nicht viel mehr als ein großer amerikanischer Konzern. Und dann sind wir diesem Giganten ausgeliefert. Toll, Piratenpartei!
    Die einzige Grundlage, die ich kenne, sind zwischenmenschliche Beziehungen. Diejenigen, die Menschen auf Zahlen reduzieren und pauschalieren, sind die tatsächlichen naiven Minderperformer in dieser Welt.

    Vielleicht ist es einfach besser, sich wieder einmal zu unterhalten und selber zu denken, anstatt den Priestern der Ökonomie hinterherzulaufen ?

    Aber es ist ja so viel einfacher, auf fertige Rezepte zu warten und alle Jahre mal ein Kreuzchen zu machen ...








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