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Piraten-Erfolg im Saarland: Die neue Kraft
DPAEin Erfolg mit Signalwirkung: Die Piraten bejubeln ihren 7,5-Prozent-Wahlcoup im Saarland und beweisen, dass man weiter mit ihnen rechnen sollte. Die etablierten Parteien müssen bei den nächsten Wahlen die neue Konkurrenz fürchten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823635,00.html
- #280 26.03.2012 12:33 von
- #281 26.03.2012 12:38 von
Ich bin nicht faul und denke das nicht grundsätzlich von meinen Mitbürgern.
Ich denke aber, das sich die meisten Menschen grundsätzlich aus persönlicher Sicht ökonomisch verhalten, d.h. sie bewegen Ihren 'Hintern', wenn es sich für sie wirtschaftlich lohnt.
Das Ziel des BGE sollte ja sein, dem Bürger ohne 'Arbeitszwang' ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Unter diesem selbstbestimmten Leben ist mit Sicherheit ein Leben gemeint, das über 'Brot, Wasser und Dach über den Kopf' hinausgeht. Dies zeigen alle Diskussionen, u.a. über HARTZ4.
Ihre geschilderten Nebeneffekte halte ich für ausgemachten Blödsinn.
Abgesehen davon, wie man die Fragen z.B. des Kreises der Bezugsberechtigten eine BGE, der Verträglichkeit in der EU usw. beantwortet, müsste m.E. doch einleuchten, das sich in einer globalisierten Welt, in denen Millionen Menschen in einer 7-Tage-Woche ohne Urlaubsanspruch, Krankenkasse und ähnlichen sozialen Leistungen einer Beschäftigung nachgehen, das Land der ehemaligen Dichter und Denker nicht durch ein BGE das bequeme Leben im Wohlstand erhalten läßt. - #282 26.03.2012 12:42 von
- #283 26.03.2012 12:45 von
Nicht gemessen an Guttenberg, Wulff und Konsorten, sondern gemessen an den eigenen Anspruch.
Der Erfolgreiche nimmt sein Leben in die eigenen Hände, während der Verlierer glaubt, die Verantwortung für sein Leben Anderen (hier: Parteien, bzw. dem Staat) mit dem Anspruch auf Vollkaskomentalität aufhalsen zu können. Ihr Hinweis auf Guttenberg, Wulff und Konsorten dienen nur als Rechtfertigung für das eigene Versagen. - #284 26.03.2012 12:48 von
Da ist natürlich der Mechanismus der derzeitigen Regierung dem BWLer willkommener: Propagieren eines Fachkräftemangels bei gleichzeitig fallenden Fachkräftegehältern.
Im Übrigen halten sich Techniker ja schon immer für unterbezahlt.
Das beste Beispiel für diesen Irrglauben ist der unmoralische Gewinn, den Banken erwirtschaften. Und dann kommt so eine Techniker-Sau und kopiert einfach eine CD. - #285 26.03.2012 12:56 von
- #286 26.03.2012 13:06 von
- #287 26.03.2012 13:07 von
Oha. Sehr gut. Ich begrüße und teile Ihre Argumentation ausnahmslos.
Wenn man dann noch weiterdenkt, vielleicht sogar philosophiert wird man am Ende zu dem Schluß kommen dass wir uns mitten in einer Wertediskussion befinden die nicht mehr viel mit der (noch) vorherrschenden Umverteilungsdiskussion zu tun hat.
Es stellt sich dann nämlich die Frage welche Tätigkeiten oder Berufe eigentlich gesellschaftlich höher zu bewerten sind. Und was eigentlich zuunser allen Gemeinwohl und damit auch zu Glück und Zufriedenheit desEinzelnen beiträgt. Ist es z.B. derjenige der Menschen betreut und hilftoder derjenige, der vor einem Bildschirm Zahlen hin und her schiebt undwomöglich in einer anderen Ecke der Welt größten Schaden anrichtet.
Und wenn Sie das Netz durchforschen, abseits der "etablierten" Medienwerden Sie feststellen dass unter anderem diese Diskussion im vollem Gange ist. Viral sozusagen. Und das ist gut so - #288 26.03.2012 13:11 von
Ach so... ja, deshalb ist ja auch das Bildungsniveau bei den Piraten im Durchschnitt viel höher als das bei anderen Parteien.
Nur ein Beispiel: ITler sind Problemlöser. Sie sind darauf konditioniert, auch komplexesten Zusammenhänge in kurzer Zeit zu verstehen.
Die nicht-ITler in der Piratenpartei sind zumindest IT-affin und damit auch potentiell in der Lage dazu.
Ich sage Ihnen was: Die Leute sind Piraten und/oder wählen Piraten, WEIL sie die Zusammenhänge sehr gut erkannt haben:
Den Zusammenhang zwischen Wirtschaftslobbyismus und Gesetzesvorlagen/-entscheidungen beispielsweise. - #289 26.03.2012 13:12 von
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