Wenn man sich das Trainingspensum der heutigen Profis anschaut, dann kann das dauerhaft nicht gesund sein.
Pro Spiel 10-14km Laufleistung. Das sind Beckenbauer, Hoeneß & Co. damals in 3 Spielen gelaufen.
Getty ImagesDrama in Pescara: Der italienische Fußballprofi Piermario Morosini hat auf dem Platz einen Herzinfarkt erlitten und ist kurze Zeit später gestorben. Der 25-Jährige vom AS Livorno brach in der 30. Minute zusammen, bei der Ankunft im Krankenhaus war er tot.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...827582,00.html
Wenn man sich das Trainingspensum der heutigen Profis anschaut, dann kann das dauerhaft nicht gesund sein.
Pro Spiel 10-14km Laufleistung. Das sind Beckenbauer, Hoeneß & Co. damals in 3 Spielen gelaufen.
Stimmt schon, nur war das in der 60ern, 70ern oder 80ern mit Sicherheit auch der Fall, dass die Spieler mit 40 Grad Fieber noch zum Fussball sind. Nur weiß ich jetzt spontan keinen, der in der Zeit auf dem Fussballplatz einen Herzinfarkt bekommen hat. Diese Vorfälle häufen sich erst, seit EPO in ist. Meiner Meinung nach ist das schon sehr verdächtig.
Hui, jahrelang wurde uns erzählt, wie gesund Sport ist - und nun sterben die Profis wie die Fliegen?
Ts, auf nix ist mehr Verlass.
... was soll dieses Gerede über einen "Herzinfarkt" ... nur weil jemand einen Herzstillstand erleidet bedeutet das doch nicht zwangsläufig, dass derjenige einen Infarkt erlitten hat. Ein Infarkt entsteht im Alter von 24 oder 25 äußerst selten, z.B. im Rahmen einer Koronaranomalie, eines Klappenfehlers, bei familiärer Hyperlipoproteinämie oder dem Kawasaki Syndrom (dann auch schonmal im Kindesalter). Aber ein Profisportler wird ja regelmäßig untersucht, z.B. auch durch ein Belastungs-EKG, eine koronare Herzerkrankung oder ähnliches wäre sicher aufgefallen. Meist führen entweder Herzmuskelentzündungen und deren Folgen (z.B. durch Training bei Krankheit) oder genetisch bedingte Herzerkrankungen (z.B. das Brugada Syndrom) oder die rechtsventrikuläre arrhythmogene Kardiomyopathie zum plötzlichen Herztod junger Menschen. Ich weiß, es ist Klugscheisserei und interessiert hier kaum einen, aber bitte bitte lieber Spiegel, schreibt plötzlicher Herztod und NICHT Herzinfarkt bevor das nicht so belegt ist.
Sie scheinen keine Ahnung von Hochleistungssport zu haben.
Ich habe als Jugendlicher in den 70ern Hochleistungssport betrieben: Rudern.
Das hieß in der Saison pro Woche 8 mal (JA, Sonntags 2 mal) 12 km Rudern. DA sich unsere Boote unter der Tribüne Amateurstadion des FC neben dem Clubhaus befanden, hatte ich Gelegenheit, den "Profis" beim "Training" zuzuschauen.
DAs, was die Fußball-Profis damals als "hartes Training" absolvierten, haben wir als Jugendlich zum AUFWÄRMEN gemacht.
Im Winter wurden 3x pro Woche zum Aufwärmen 12 km gelaufen, dannein hartes es Circle-Training absolviert und anschliessend ging´s in den gewichtheberraum (im Schnitt standen da 8-12 Tonnen an gesamtgewicht an) .
OK, wir waren sehr erfolgreich, aber wir haben uns über die lächerlichen Mini-Trainingseinheiten der Erwachsenen Fußballprofis stets köstlich amüsiert. Inzwischen hat man ja auch seit einigen Jahren entdeckt, daß keien Künstler, sondern Athleten im Fußball erfolgreich sind.
Sportphysiologische Untersuchungen aus den 80ern (DSHS köln) haben übrigens viele Sportarten auf deren Anspruch an Kraftausdauer untersucht und folgendes RAnking ergeben:
An erster Stelle Rudern, dann Skilanglauf und Eishockey - dann kommt erst mal lange, lange nichts, Profitennis und Fußball lagen irgendwo so in der Angeben bei 30-50. Platz.
Übrigens habe ich als ernsthafter Sportler damals Wut auf die Verteilung der Gelder in Deutschland gehabt:
selbst die damaligen Europameister im Leichtgewichtsachter mussten damals ihre Boote in der Halle unter der Tribüne unterbringen, wir hatten keine Dusche, kein WC, keine Umkleide. Und die arroganten "Sportsfreunde" vom FC, die in Steuergeldern schwammen, ließen uns nicht mal bei sich Duschen oder Pinkeln.
Die Boote haben wir erst mal 300 m zum decksteiner Weiher tragen müssen, um aufs Wasser zu gehen.... Klasse, wie man den Sport damals förderte...
Fußball ist wohl mit Tennis zusammen einer der in seinem Anspruch an den Sportler meistüberschätzten Sportarten.
Inzwischen hat sich die Situation für die nächste Generation der Ruderer verbessert (Fühlinger See) - aber die peinliche Show der Profis bzgl. ihrer großen Leistungen sind geblieben....
ok, inzwischen ist die Spielfolge auch bei denen deutlich härter geworden, das sehe ich natürlich schon. Aber "hart" sind nach wie vor jede Menge anderer Sportarten, wo die Anforderungen des Fußballs eher eines entspannten Tages mit "Faulenz-Training" gleichkommt...
Wollte ich nur mal vermerken, weil unser Gott Fußball so extrem überschätzt wird.
Alle regen sich über die 17 mio gehalt incl. Prämie von VW-Chef Winterkorn auf - daß inzwischen keiner mehr etwas sagt, wenn ein Typ, der gegen eine Lederkugel tritt, zweistellige Mio-Summen einstreicht, ist einfach nur dekadent.
Ich denke da nur an eins:
Erythropoetin-Doping.
Kostete bereits so manchen ital. Fußballprofi und so manchen Radprofi das leben bzw die Gesundheit....
Im Übrigen gibt es auch immer mal unentdeckt gebliebene und seltene Herzerkrankungen - und dann gibt es auch in dieser Bevölkerung Leute, die Drogen nehmen.
Schneller,höher,weiter. Erkältung? Grippe? Verletzung? Alles scheint heutzutage kein Problem mehr zu sein. Anstatt bei Erkältung oder Grippe 14 Tag absolute (Bett)Ruhe zu halten, wird anscheinend schon nach 5 Tagen wieder voll trainiert, schliesslich hat man für den Spieler Spieler Ablöse bezahlt und er kostet Unsummen an Geld, wenn er nicht spielt.
Als ehemaliger Ringer kann ich Ihnen nur beipflichten, was die Überschätzung des Sportes Fussball angeht, jedoch scheint Fussball heutzutage zu einem Geschäft geworden zu sein, in dem die Gesundheit eines Spielers wenig zu zählen scheint; eine langwierige Verletzung und man wird aussortiert und findet sich mit einen Vertrag in der dritten türkischen Liga wieder.