Der ganze Aufwand ist Geldverschwendung und trifft nur ärmere Schichten. Wer Geld hat und Angst fährt ins benachbarte Ausland.
REUTERSNeuer Streit um die Regelung der Präimplantationsdiagnostik (PID): Die lang erwartete Verordnung des Gesundheitsministeriums stehe im Widerspruch zum Willen des Gesetzgebers, kritisieren Politiker aller Parteien - es sei eine illegale Ausweitung.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...855399,00.html
Der ganze Aufwand ist Geldverschwendung und trifft nur ärmere Schichten. Wer Geld hat und Angst fährt ins benachbarte Ausland.
Es ist erlaubt bis kurz vor der Geburt ein Kind aus medizinischen Gründen abzutreiben, d.h.: 1. Fetozid (also gezieltes Töten des Embryos im Mutterleib 2. Entbindung des toten Embryos. Mit den Folgen schwerer psychischer Belastungen des betroffenen Paares. Wenn das Risiko einer schweren Behinderung bekannt ist kann man mit der PID das ganze Martyrium begrenzen. Ich kann den betroffenen Paaren ebenfalls nur raten, ins benachbarte Ausland zu fahren.
Solange Fruchtwasseruntersuchung und Abtreibung legal und ohne Beschraenkung bleibt, kann PID nicht vorenthalten werden. Medizinische Indikation, ja, noetig (also keine Geschlechterbestimmung, Haarfarbe, etc.). Wie die spaetere Abtreibung da besser sein soll, ist mir schleierhaft.
was soll das? Die Präimplantationsdiagnostik wird von einem verschwingend geringen Teil potentieller Eltern gebraucht - von den Paaren nämlich, die sich aufgrund eigener Gendefekte für eine Befruchtung im Reagenzglas und die PID entschieden haben, damit sie ein gesundes Kind bekommen können. Natürlich ist das Ziel der PID unter den im Reagenzglas erzeugten Embryonen zu ermitteln! Was sonst!
Oder glauben die protestierenden Politiker, die potentiellen Eltern wünschen sich eine <Schwangerschaft auf Probe>, weil eine Schwangere, bei deren Leibesfrucht ein Gendefekt festgestellt wird, eine Abtreibung vorgenommen werden darf - aber ein defekter Zellhaufen im Reagenzglas darf nicht verworfen werden?
Oder sähen es die Politiker lieber, wenn die Eltern ihren Nachwuchs mittels PID bewusst auf Gendefekte hin selektieren, wie es Kleinwüchsige, Taubstumme, Blinde oder andere Paare mit Behinderungen in den USA machen? Damit ihre Kinder so kleinwüchsig, so taubstumm oder so blind sind wie sie?
zur Feststellung, ob der eigene Nachwuchs gesund ist. Wenn man sich als Eltern aufgrund eigener Gendefekte schon für eine befruchtung in vitro entscheidet, ist doch vollkommen klar, dass man ein gesundes Kind haben will?! Mal ehrlich: Wer wünscht sich denn ein krankes / behindertes Kind, welches lebenslange Betreuung benötigt? Sicher wird so eine sichtweise von den politischen Gutmenschen als kaltherzig und ignorant gesehen. Aber ich (und ich gehe sehr davon aus, dass es den meisten Menschen so geht) wünsche mir gesunden Nachwuchs!
Das sehe ich ziemlich ähnlich...
Das komische ist aber das ich tatsächlich schon viele Gesprächspartner hatte, die sich über derartige Aussagen ziemlich aufregen... zu meinem Unverständnis.
Mal ganz im Ernst und Hand aufs Herz:
Natürlich liebt man sein Kind, auch wenn es behindert zur Welt kommen sollte, aber bewusst WÜNSCHEN würde sich das wohl ernsthaft niemand für sein Kind... oder?
Ich denke fast jeder würde checken lassen ob sein zukünftiges Kind gesund ist, wenn er die Möglichkeit dazu hätte...
Des weiteren teile ich die Meinung hier das ich es für psychisch wesentlich weniger belastend halte, als eine spätere Abtreibung.
Ja, weg mit Waffenverbot, Marihuana verboten als Schmerzmittel, eventuell sogar alles nicht mehr verboten wg. der Ermöglichung der Existenz der Drogenkartelle, Klon-Menschen: was ist das? Bewertung implizit? Leihmütter:gut, Kinderarbeit: bei uns ja nicht, aber anderswo ist das machmal die einzige Möglichkeit, zu überleben. Für die Kinder. Vergessen: Verbot der katholischen Kirche und der Evangelikalen. das hilft zumindest im näheren Umkreis SEHR viel. Und da gibt es noch viel mehr .... zu verbieten