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Physik-Experiment: Wenn durchsichtiges Eisen das Licht abbremst
DESYEisen wird transparent und Röntgenstrahlen kommen langsamer voran als ein Radfahrer. Die Ergebnisse eines Experiments deutscher Physiker klingen erst einmal paradox - doch sie öffnen die Tür in ein neues Forschungsfeld.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...814022,00.html
- #1 08.02.2012 21:44 von
- #2 08.02.2012 23:07 von
- #3 09.02.2012 06:23 von
...Radfahrer ohne Quellenangabe...
…neues Forschungsfeld / braucht halt Geld. Quanten-computer, klingt gut. Oder halt neuer Impfstoff, Heilung von Krebs, oder wenigstens Wissen über die Grundbausteine des Universums, je nach Bedarf.
Wie war das nochmal, haben wir da nun einen Stoff, der zwei Sachen gleichzeitig ist, oder haben wir zwei Theorien, die die Sachen gleich gut (gleich schlecht?) beschreiben?
Ach, das hab’ ich noch nie verstanden. Ich wird’ jetzt noch ein bisschen in Mr. Tompkins seltsamen Reisen lesen und mir dann ein Hicks-Bourbon einbeamen…. - #4 09.02.2012 08:13 von
Googlen sie das mal, sie werden feststellen, dass es das gibt (zumindest etwas, dass man so bezeichnen könnte)
Aluminiumoxynitrid
Interessanter Artikel, ich hätte gerne mehr Details gelesen (und etwas weniger auf Grundschulniveau erklärt) - Röntgenstrahlung auch eine Art Licht? Besser wäre gewesen: Auch eine elektromagnetische Strahlung wie Licht. Aber na gut :) - #5 09.02.2012 09:36 von
Nichts bewegt sich schneller als das Licht? Volksmythen rezykliert im Spiegel
...ist schon mal falsch, und wenn man ein wenig
naturwissenschaftlich gebildet ist (was SPON-Autoren
offenbar nicht sind?) weiß man das seit langem.
Dazu braucht man nicht mal ein Rätsel. Selbst bei den
immer mal beobachteten Supernovaereignissen werden
andere Teilchen als Photonen stets zuerst registriert...
weil schon im Weltall kein echtes Vakuum herrscht und
das Licht daher auch dort langsamer ist als c - was eben
die Vakuumlichtgeschwindigkeit ist, nicht die allgemeine
Lichtgeschwindigkeit.
Das ist Journalistensprech, aber unwissenschaftlich
ausgedrückt. Richtig ausgedrückt wäre: Die Licht-
geschwindigkeit hängt vom Medium ab. Die maximale
Geschwindigkeit wird nur im Vakuum erreicht. Diese
Vakuumlichtgeschwindigkeit beträgt rund 300.000 km/s
(genau 299.792.458 m/s).
...und erzeugt Tscherenkow-Strahlung, das berühmte
"blaue Licht", das wir von Fotos von Abklingbecken in
AKWs kennen.
Payton
PS: Es ist halt nichts verlockender für Journalisten, als
immer wieder falsche Volksmythen zu rezyklieren und dann
mit Getöse die "Richtigstellung" zu bringen. Dummerweise
ist die meist auch nur halb richtig. - #6 09.02.2012 11:51 von
c
"Alle Halbbildung macht frech!"
J. W. Goethe
Das ist Halbbildung, aber wissenschaftlich unrichtig.
Die Geschwindigkeit von Licht (Photonen, Lichtwellen) ist immer und überall c und konstant. Was die Verzögerung in einem Stück Materie auslöst, sind die zahllosen Wechselwirkungen, die das Licht auf seinem Weg durch es hindurch erleidet. Die "Abnahme der Lichtgeschwindigkeit" in Materie ist daher eine SCHEINBARE Verlangsamung. Das Licht, das aus einer Glasscheibe auf der Rückseite herauskommt, ist ja nicht das Licht, das auf der Vorderseite (Seite der Lichtquelle) hineingegangen ist.
Der Physiker R. Feynman hat die gültige Theorie der Ausbreitung und Wechselwirkung von Licht mit Materie entwickelt. Der Physiknobelpreisträger erklärt dies leicht verständlich in folgender Vorlesung:
The Vega Science Trust - Richard Feynman Video - The Douglas Robb Memorial Lectures - Part 2
Hören Sie bei der einmal genau hin! - #7 09.02.2012 14:14 von
Blöde Frage
Das mit der unterschiedlichen Lichtgeschwindigkeit in verschiedenen Medien ist doch ein trivialer und alltäglicher Effekt, Stichwort: Lichtbrechung im Wasser.
Auch, daß dies für jede Wellenlänge unterschiedlich ist ... trivial. Stichwort: Regenbogen.
Aber zu meiner eigentlichen Frage. Vielleicht mag sie dumm sein, aber ich stelle sie trotzdem:
Was passiert mit Licht, nachdem es aus dem Medium austritt, in dem es abgebremst wurde? Die praktische Erfahrung sagt mir, daß es "automatisch" wieder die Geschwindigkeit für das Medium annimmt, in das es eintritt.
Oder anschaulich formuliert. Wenn ich einen Stock in ein Aquarium halte erscheint er "krumm" an der Eintrittsstelle. aber diese Krümmung bleibt identisch, egal in welcher Entfernung ich vom Aquarium entfernt stehe.
Das heißt für mich als Laie: sobald das Licht aus dem Wasser in die Luft eintritt, nimmt es wieder die Geschwindigkeit für das Medium Luft an. Denn wenn es nicht so wäre, würde die Krümmung ja immer stärker werden, je weiter ich meinen Standort vom Aquarium entferne.
Außerdem würde ja sonst alles Licht ständig abgebremst werden und ergo immer langsamer werden, aber es hält ja die Geschwindigkeit.
Warum? Ist das durch die Masselosigkeit der Photonen begründet. D.h. ich brauche keine Energie um Photonen zu beschleunigen?
Oder habe ich einen groben Denkfehler in meinen Überlegungen? - #8 09.02.2012 15:10 von
Alles trivial? Oder was?
Trivial? Tatsächlich? Was machen Sie beruflich? Haben Sie schon mal daran gedacht, Nobelpreisträger zu werden?
Wieso die Frage? Ich denke, es ist trivial?!
Antwort: Die Geschwindigkeit ändert sich nicht; sie ist immer gleich.
Der Nobelpreisträger Feynman erklärt es:
The Vega Science Trust - Richard Feynman Video - The Douglas Robb Memorial Lectures - Part 3
Ausführlich und genau.
Ist doch wirklich trivial, oder? - #9 09.02.2012 15:48 von
Was soll denn dieses angepupe? Natürlich ist es trivial.
"Als trivial gilt ein Umstand, der als naheliegend, für jedermann ersichtlich oder leicht zu erfassen angesehen wird."
Die von mir beschriebnen Umstände sind für jedermann ersichtlich, jedes Kind kennt sie, ergo: trivial.
Ich habe niemals behauptet, daß die Erklärung für dieses Phönomen einfach ist oder daß ich diese Erklärung liefern könnte. Deshalb ja angeschlossen von mir eine Frage.
Denn "eine Frage ist eine Äußerung, mit der der Sprecher oder Schreiber eine Antwort zwecks Beseitigung einer Wissenslücke herausfordert".
Vielen Dank für Deinen hilfreichen Link. Leider habe ich gerade keine zwei Stunden Zeit mit eine Vorlesung über ein Thema anzuhören, von dem ich nicht wirklich ahnung habe.
Ich denke auch das habe ich mit der Selbstbezeichnung als Laie auf diesem Gebiet zum Ausdruck gebracht.
Denn ein Laie ist "im allgemeinen Sprachgebrauch jemand, der auf einem bestimmten Gebiet keine Fachkenntnisse hat".
Also, bevor Du demnächst den Oberlehrer spielst, erlerne erstmal Grundbegriffe der Deutschen Sprache. Sonst kann ich nämlich auch zurückpupen ...
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