Photokina-Neuheiten: Dieser Objektivdeckel fotografiert

Fujifilm Neue Kompaktkameras mit erstaunlicher Bildqualität: Fujifilm und Olympus bauen in neue, kleine Kameras Fotosensoren ein, die bislang teureren Modellen vorbehalten waren. Außerdem neu auf der Kölner Fotomesse: Ein Objektiv, so dünn wie eine Toastscheibe.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...856339,00.html
  1. #1

    olympus body cap lens

    Coole Idee wie ich finde, meine EPL wird in der Regel eh nackig aus der Tasche gezogen. Da gleiche eine Kappe für Schnappschüsse zu haben wäre ziemlich geil. Nur zwei Haken:

    a) grauslige Blende - bei einer Festbrennweite sollte doch zumindest f/4 billig drin sein
    b) Stichwort billig - für 80 Euro bekommt man eine flache, kleine Kompakte mit Zoom oder ... nimmt das Handy - welches eh immer dabei ist. Typische Olympus-Preisgestaltung.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neue Kompaktkameras mit erstaunlicher Bildqualität: Fujifilm und Olympus bauen in neue, kleine Kameras Fotosensoren ein, die bislang teureren Modellen vorbehalten waren. Außerdem neu auf der Kölner Fotomesse: Ein Objektiv, so dünn wie eine Toastscheibe.

    Photokina-Neuheiten - SPIEGEL ONLINE
    Die Fujifilm hat 0,58 Quadratzentimeter Sensorgrösse?

    Da kann ich mit meiner Sigma DP1 S nur müde lächeln. ;-)
  3. #3

    optional

    Insgesamt kann man jetzt schon sagen dass die Fotokina keine bahnbrechenden Innovationen bieten wird. Benutzerfreundlichkeit steht im Vordergrund... aber mal ehrlich, wer braucht eine Kamera die die Fotos direkt ins Netz stellt? Irgendwann bleibt einem noch das Auslösen erspart, das macht die kommende Generation alles selbst.
  4. #4

    Zitat von silberstern Beitrag anzeigen
    a) grauslige Blende - bei einer Festbrennweite sollte doch zumindest f/4 billig drin sein
    Was hat Festbrennweite mit der max. Blendenöffnung zu tun? Es gibt genug Festbrennweiten mit max. f8.

    Kurz:

    1. "Sonne lacht - Blende 8" kennen Sie? Jahrzehnte lang wurde im Amateurbereich mit ähnlich lichtschwachen Optiken fotografiert - und da konnte man noch nicht mal eben die ISO-, pardon: DIN-Empfindlichkeit wechseln, anders als durch den Filmwechsel.

    2. Das Objektiv ist ein Fixfocus. Bei f/4 bekommen Sie nicht genug Schärfentiefe hin.

    3. Nirgendwo steht geschrieben, dass das Objektiv gezielt für Nachtreportagen bestimmt ist.

    4. Konstruieren Sie doch selbst ein entsprechend lichtstarkes Objektiv mit gleicher Größe und gleichem Gewicht, dazu zum gleichen Preis oder billiger. Die Fotohersteller werden sich bei Ihnen daraufhin die Klinke in dieHand geben. Die erstaunten Physiker allerdings auch ;)

    Zitat von silberstern Beitrag anzeigen
    b) Stichwort billig - für 80 Euro bekommt man eine flache, kleine Kompakte mit Zoom oder ... nimmt das Handy - welches eh immer dabei ist. Typische Olympus-Preisgestaltung.
    Na dann kaufen Sie sich eine Kompakte mit Zoom und gut ist. Wo ist das Problem? Oder wollen Sie einfach nur meckern?
  5. #5

    Endlich massgeschneiderte Lösungen

    in meinem Fall Micro Four Thirds: kompakteres Gerät. Im Zweifelsfall nehme ich einfach alles mit: Stativ, grosses Tele, Macro - und doch überschreite ich 3 Kilo Gesamtgewicht nicht. Mit der Bildqualität bin ich mehr als zufrieden, da nur auf dem Laptop Bilder aufgerufen werden. Die Autofokusgeschwindigkeit stimmt inzwischen auch. Meine Frau wirft ihre Kamera mit zwei Wechseloptiken einfach in ihre Handtasche - extra Fotokoffer unnötig.
    Manchmal denke ich an die Hasselblad - Mittelformat Amateure zurück, mit 30kg Ausrüstung, mit der Frau als Packesel