"Wie die Genetiker berechnen wir Wahrscheinlichkeiten", erklärt Künzel. "Wir sagen also, wie wahrscheinlich es ist, dass es auf der Welt einen zweiten Menschen gibt, der die gleiche Stimme hat."
Einerseits muss man "zu Fuß arbeiten", weil "da lässt sich nichts automatisieren". Andererseits nutzen wir eine Software, die [I]angeblich[\I] ähnlich präzise ist, wie die Genanalyse.
Das ist natürlich ziemlicher Quatsch, schon weil es ein innerer Widerspruch in den Aussagen des Herrn Künzel ist. Und die Identität eines Sprechers in zwei verschiedenen (!) Sprachen aufgrund eines schmalbandigen Telefonsignals zu verifizieren, dass ist (außer mit sehr geringer Konfidenz) heute allerhöchstens in Ausnahmefällen möglich, z.B. wenn ganz eklatante individuelle Auffälligkeiten vorliegen.
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