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"Philosophisches Quartett": Bürger, zum Klassenkampf!

Ist das Bürgertum tot oder lebt es auch zerstückelt weiter wie ein Regenwurm, der zweigeteilt wird? Das "Philosophische Quartett" machte sich in politisch wie wirtschaftlich wackliger Zeit auf die Suche nach der Mitte - ein umständlicher, aber sehr aufregender Fernsehmoment um Mitternacht.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,692594,00.html
  1. #1

    !

    An den vielen Beiträgen zu diesem Thema merkt man, dass das Bürgertum lieber DSDS und Germanys next Topmoppel schaut.....:)
  2. #2

    Deutschland ist tot...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist das Bürgertum tot oder lebt es auch zerstückelt weiter wie ein Regenwurm, der zweigeteilt wird? Das "Philosophische Quartett" machte sich in politisch wie wirtschaftlich wackliger Zeit auf die Suche nach der Mitte - ein umständlicher, aber sehr aufregender Fernsehmoment um Mitternacht.

    http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,692594,00.html
    ...mit dem ganzen Müll, der seit Jahren das Land kaputt macht.
    Was interessieren mich dann Philosphen und das Bürgertum.
  3. #3

    Erras

    Zitat von mikelmik Beitrag anzeigen
    An den vielen Beiträgen zu diesem Thema merkt man, dass das Bürgertum lieber DSDS und Germanys next Topmoppel schaut.....:)
    Das Bürgertum muß morgens zur Arbeit und hat für Logorhoebeoachtung keine Zeit
  4. #4

    Genau

    Zitat von mikelmik Beitrag anzeigen
    An den vielen Beiträgen zu diesem Thema merkt man, dass das Bürgertum lieber DSDS und Germanys next Topmoppel schaut.....:)
    Genau das bringt der Artikel ja auf den Punkt.
    Es gibt nur noch Bankvorstand oder Harz, Sekt oder Selters und eben artE oder DSDS.
    Und jeder wirft dem anderen vor in das jeweils zu verabscheuende Lager gehöhrt, während er selbst selbstverständlich zu keinem gehört.

    Bürgertum ist wie Biedermeier bereits ein Schimpfwort. Wobei mich ein wenig beruhigt, dass sie Worte wenigstens noch im Sprachgebrauch sind :)
  5. #5

    nix wissen ...

    Zitat von mikelmik Beitrag anzeigen
    An den vielen Beiträgen zu diesem Thema merkt man, dass das Bürgertum lieber DSDS und Germanys next Topmoppel schaut.....:)
    Nee, nee, ich habs schlichtweg verpasst ... aber zumindest den Artikel gelesen und mir vorgehalten, in der Hoffnung, irgendwann taucht der Link auf das Filmchen schon auf, Sie verstehen?

    Was soll ich denn dazu schreiben, wenn ich noch nichts weiß? Weiß also mal wieder nix, so ist das halt ;-)
  6. #6

    Der Mörder ist immer der Gärtner ...

    Unterirdische Regenwürmer werden gelegentlich vom Spaten geteilt. Den Gärtner freut's, hat er nun zwei leidende Unterirdische, die Nützliches für ihn Vollbringen.

    Neuzeitliche Koalitionen sind gleichsam Doppelspaten, die den armen Wurm zweimal treffen. Die Ränder überleben, die Mitte wird Kompost. Welcher Wurm möchte da noch seinen Gärtner wählen?
  7. #7

    Das Bürgertum muß morgens zur Arbeit

    Zitat von gsm900 Beitrag anzeigen
    Das Bürgertum muß morgens zur Arbeit und hat für Logorhoebeoachtung keine Zeit
    Und wer für Bildung keine Zeit hat, der schreibt wie er es gehört hat.
  8. #8

    ------------------

    Zitat von mikelmik Beitrag anzeigen
    An den vielen Beiträgen zu diesem Thema merkt man, dass das Bürgertum lieber DSDS und Germanys next Topmoppel schaut.....:)
    Nee, aber Sendetermin Mitternacht ist einfach zu spät. Vielleicht nicht für den Bourgeois, aber für den Citoyen allemal.
  9. #9

    Etwas früher, etwas populärer...?

    Matussek lässt sich beim hohen Niveau des "Philosophischen Quartetts" in der "Flughöhe" seines Kommentars wieder mal nicht lumpen... Kompliment!
    Das Thema der gesellschaftlichen Standort-Bestimmung war und ist gerade in den jetzigen bewegten Zeiten wichtig, zwischen volkswirtschaftlichen Fragen, dem Rückgang (Frakmentierung) der politischen Meinungsbildung (Wahlbeteiligungen), Generationenkonflikt, Zunahme jugendlicher Gewalt und Rückgang deren Bildungsniveaus sowie den unendlich vielen falschen Versprechen von Berufspolitikern, die ihrem Narzissmus und PR-Trieb nachgehen...
    Ich wünsche mir das Quartett zur Prime-Time um 20.-15 Uhr, strukturierten 120 Sendeminuten und mit etwas weniger wissenschaftstheoretischen Beiträgen (mehr statistische Fakten, stattdessen die (durchaus philosophische)Kommentierung vorhandener Erkenntnisse auf dem Weg zur Selbstfindung breiterer Kreise (als sie nach Mitternacht zur Verfügung stehen). Es gibt doch viel ernstzunehmende Literatur, die man zum "philosophischen Kick-off" nutzen kann (Wahlergebnisse, Pro-Kopf-Verschuldung, Jugendkriminalität, Bertelsmann-Studie "Vertrauen in Deutschland", Bücher wie "Richtungswechsel" usw.). Geht natürlich nicht auf PRO7, RTL und CO.


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