Ich bin zwar auch nicht dafür, Gehälter generell zu begrenzen, aber das ist wirklich ein Schlag ins Gesicht aller hart arbeitenden Mitarbeiter von Novartis.
REUTERSDie Wut über maßlose Bonuszahlungen ist laut Schweizer Justizministerin riesig: Der Verwaltungsratschef soll nach seinem Ausscheiden aus dem Pharmakonzern Novartis 72 Millionen Franken bekommen - als Berater. Die Ankündigung kommt nur zwei Woche vor der Volksabstimmung über Managerlöhne.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-883870.html
Ich bin zwar auch nicht dafür, Gehälter generell zu begrenzen, aber das ist wirklich ein Schlag ins Gesicht aller hart arbeitenden Mitarbeiter von Novartis.
"Neben seinem hohen Gehalt wurde Vasella auch immer wieder vorgehalten, dass der Aktienkurs nicht recht vom Fleck käme und der Kursentwicklung des Rivalen RocheNovartis aus." - - Was wollte der Autor damit sagen?
Ach was. Sind doch alles nur Neider. Gönnen dem guten Mann sein Geld nicht. Und überhaupt, was bilden sich die Schweizer ein wer sie sind. Eine Abstimmung zur Begrenzung der Managerlöhne. Dass ich nicht lache. Ohne diese Leistungsträger fällt dort doch alles gleich zusammen. Egal, hoffentlich kommen die gechassten dann her. Der Michel hat die Taschen weit offen, und darf dazu noch den Mund halten. Perfekt.
Das ist ja witzig! Bei mir im Vertrag steht, dass ich mindestens 6 Monate nicht für ein Konkurrenzunternehmen arbeiten darf, sollte ich aus meiner Firma ausscheiden. Ich glaube ich bewerbe mich in Schweiz. Da wird man für 6 Jahre bezahlt dass man nicht zur Konkurrenz geht. Da machen sich die Amigos untereinander wieder Geschenke. Schon krass.
Man nennt gemeinhin einen Laden der excessiv teuer ist eine "Apotheke".
Jetzt weiß man wieso das so sein muß.
... zur Abzockerinitiative dürfte nach diesem Eklat spannend werden.
Mittlerweilen geht die Empörung über masslose Manager und Banker sehr weit ins Bürgerlicher Lager und ärgert nicht nur die Linke!
Wir werden es erleben, dass die Schweizer Stimmbürger von dem ganzen Abzockergesindel und deren Exzessen so dermassen genug haben, dass sie wohl über kurz oder lang die heilige Kuh "Bankgeheimnis" an der Urne über Bord werfen!
Nehmen wir mal an, ein Manager hätte wirklich die Fähigkeit, in "seinem" Unternehmen konstant jedes Jahr eine Milliarde Euro mehr Gewinn einzufahren, als dieses Unternehmen ohne seine sagenhafte Begabung erzielen könnte. Warum sollte dieser Zauberer diesem Unternehmen nicht 10 % des Gewinnes wert sein? Aber so liegt der Fall in Wahrheit nicht. Es wird nur so getan, als ob. Eine Clique von zum Teil sehr durchwachsenen bis mittelmäßigen Figuren, die nicht immer, aber immer öfter die irrsten Flops landen, stilisiert sich zu Heroen, die jeden Tag die Weltachse schmieren müssen. Eine Clique, die in Wahrheit zum Abzocken antritt und den Verdacht der strafbaren Untreue mit der Begründung von sich weist: Das machen doch alle so, also kann es kein Unrecht sein. Aber wenn das nun selbst den Eidgenossen schon sauer aufstößt, die nur allzu gut wissen, was ein Finanzplatz leisten können muss, um international bestehen zu können, ja, wenn es also den treuen Schweizern zuwider ist, wie die Manager alles ausplündern, was nicht niet- und nagelfest ist, dann besteht wohl doch noch ein Fünkchen Hoffnung, dass London und die Kontinental-EU etwas Ähnliches schaffen werden. Die Politik-Scheinheiligen würden daraufhin antworten: "Ich gehe davon aus, dass wir in der Gemeinschaft einen Lösungsansatz finden können; denn das ist richtig und wichtig." Amen
Patienten müssen "zuzahlen" und Ärzte zahlen "Regresse" an die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV), die nur noch den Mangel mehr schlecht als recht verwalten, damit sich Pharmakonzerne und deren Vorstände die Taschen vollstopfen können! In der Onkologie wird schon priorisiert und gestorben! Es wird langsam Zeit ...