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Phantastische Physik-Spiele: Wurf, Flug, Mahlzeit!

Der Mensch kann ewig ins Meer, ins Feuer und anderen bei der Arbeit zuschauen. Vor allem aber wirft er gerne Sachen im Parabel-Bogen: So erklärt ein Wissenschafts-Autor den Erfolg von Physik-Spielen. SPIEGEL ONLINE hat die besten dieser physikalischen Umsonst-Spiele im Netz ausgegraben.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...740309,00.html
  1. #1

    Parabeln

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Mensch kann ewig ins Meer, ins Feuer und anderen bei der Arbeit zuschauen. Vor allem aber wirft er gerne Sachen im Parabel-Bogen: So erklärt ein Wissenschafts-Autor den Erfolg von Physik-Spielen. SPIEGEL ONLINE hat die besten dieser physikalischen Umsonst-Spiele im Netz ausgegraben.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/games...740309,00.html
    Sowie Golfspieler oder Artilleristen wissen, dass man den Luftwiderstand nicht vernachlässigen kann. Auch als Wasserpistolenkadett in früheren Jahren hab ich das erkannt, intuitiv, nicht wie Galileo, dessen überragender Intellekt das schon vor 500 Jahren mathematisch beschrieben hat. Da gibts eher eine ballistische Kurve welche letztendlich asymptotisch senkrecht abfällt. Parabeln an sich sind ja ein sehr schönes mathematisches Modell, nur in der z.B. astronomischen Realität ist das ein Fall von labilem Gleichgewicht. Dort gibts entweder Ellipsen oder Hyperbeln. Und jetzt könnte ich noch zur Kosmologie ausschweifen: Geschlossenes oder offenes Universum? Kommt auf die Metrik an, aka der Gesamtmasse unserer aller Welt (allgemeine Relativitätstheorie). Parabeln sind abstrakt betrachtet ein Kennzeichen für Euklidische Metrik.

    Und diese im Artikel besagten Spiele sind Pillepalle, für mich wenigstens...
  2. #2

    Einfaches Prinzip,

    @Layer_8: Wow. Ich hätte nicht gedacht, daß ein Text auch über Physik und Mathematik derart viele Buzzwords enthalten kann. Wieder was dazugelernt.

    Die Spiele basieren eigentlich auf dem schönen Prinzip, daß die durchgehende simple Spielidee in den höheren Leveln ziemlich kompliziert werden kann. Da ist dann Schluß mit Pillepalle, und Kopfzerbrechen angesagt, bei einigen früher, bei andern später.

    Leider lauft aus nicht nachvollziehbaren Gründen (außer dem, daß es Flash ist) über die Hälfte der o.g. Games nicht in meinem Browser.
  3. #3

    Physikspiele

    Ehrlich gesagt hängen mir die Physikspiele mittlerweile zum Halse heraus. Bisweilen wirkt es wie ein Film mit vielen Spezialeffekten, aber dürftiger Handlung: es gibt Physik, ja, aber wo ist das Spiel?

    Leider kommt auch der Spass oft unnötig zu kurz auf Grund zu knapp definierter Spielziele. Es macht schlicht mehr Spass, der Burg 15 Bomben hinzuwerfen, die sich in der Flugbahn aufteilen und die überall verteilten Pulverfässer so entzünden, dass am Ende die ganze Burg die Fläche von 100 iPads einnehmen könnte, aber garantiert hat ein Spassverderber irgendwo einen Zivilisten untergebracht, der nicht getroffen werden darf...
  4. #4

    Sie Armer :D

    Zitat von Cau No Beitrag anzeigen
    ...

    Leider lauft aus nicht nachvollziehbaren Gründen (außer dem, daß es Flash ist) über die Hälfte der o.g. Games nicht in meinem Browser.
    Für sowas hab ich im Notfall immernoch IE8 in Petto. Bin eigentlich Firefox am browsen
  5. #5

    Hoer mal, lieber Mensch

    Sie sind ein Kind der Natur!
    Auch wenn das manchmal in HH City oder im Tokioter Hotel verdraengt wird!
    Der Spass am Leben geht noch viel weiter zurueck als auf unsere Zeit mit dem Speer.
    Jede Katze, jeder Gorilla, sogar noch jeder arme Hund, selbst die Zecke auf der Kraeuterspitze wendet den lebenserhaltenden Spass an oder Spass bringenden Spass auch ohne Lebenserhaltung. Mit der Parabel und noch viele mehr Finten darin.
    Training kann ja nie schaden.
    Wie berechneten wir wohl frueher, wie wir von dem einen Ast zum anderen kaemen, ohne uns vor der Angebeten dort nicht zu blamieren?
    Wie koennte die Angebetene spaeter mit unserem Kind im Bauch oder Arm bei veraendertem Gewicht und gleicher Muskelschnellkraft auf den Aesten weiterkommen, wenn Sie weder Parabeln berechnen konnte, noch zu doof war, die eigene moeglich Muskelspannung, der Einfluss der Umgebungstemperatur auf diese und nicht auch noch die Elastizitaet des anzuspringenden Astes genau vorausberechnen?
    Die, das nicht konnten, von denen stammen wir nicht ab!

    Mensch macht sich nicht klar, das alles, aber auch wirklich alles von dem, was er kann und tut und wuenscht und denkt und von sich und anderen glaubt oder sich einbildet nicht etwa seiner persoenlichen Intelligenz entspringt, sondern ihm schon in der Wiege lag, bevor er Mama sagen konnte.

    Die Intelligenz waechst woanders, nicht in ihm. Sie waechst im ebenfalls von der Evolution entwickelten Schwarmverhalten. Also nur im menschlichen Schwarm, und nicht bei ihm, Max Mustermann.
    Das ist weise, denn stirbt Max Mustermann, macht das nix. Intelligent war nicht er, sondern nur in seiner Eigenschaft als lebendes Atom im Schwarm. Und der lebt ohnehin weiter, jedenfalls fuers Erste.
    Zur Zeit metamorphiert gerade die Intelligenz wieder mal (nur des Schwarmes): das web ist nichts als die Realisierung des typischen Schwarmverhaltens. Frueher warens mal die Schamanen, eine Weile lang die Voodoos der Religionen, dann mal die Schriftrollen, dann gedruckte Sachen. Relikte von allem wabert weiter um uns.
    Alles durchaus Intelligenz. Aber nicht etwa von Dir oder von Max Mustermann. Sondern vom inzwischen furchterregend angeschwollenem Schwarm aller Menschen.
    Es wird spannend.
    Zu sehen, ob die Evolution sich damit ins Knie geschossen hat (besser uns selber als Teil der Evolution). Oder ob die Schwarmintelligenz der Menschen hinreicht, als Art zu ueberleben.
  6. #6

    Sie Toller ...

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    Sowie Golfspieler oder Artilleristen wissen, dass man den Luftwiderstand nicht vernachlässigen kann. Auch als Wasserpistolenkadett in früheren Jahren hab ich das erkannt, intuitiv, nicht wie Galileo, dessen überragender Intellekt das schon vor 500 Jahren mathematisch beschrieben hat. Da gibts eher eine ballistische Kurve welche letztendlich asymptotisch senkrecht abfällt. Parabeln an sich sind ja ein sehr schönes mathematisches Modell, nur in der z.B. astronomischen Realität ist das ein Fall von labilem Gleichgewicht. Dort gibts entweder Ellipsen oder Hyperbeln. Und jetzt könnte ich noch zur Kosmologie ausschweifen: Geschlossenes oder offenes Universum? Kommt auf die Metrik an, aka der Gesamtmasse unserer aller Welt (allgemeine Relativitätstheorie). Parabeln sind abstrakt betrachtet ein Kennzeichen für Euklidische Metrik.

    Und diese im Artikel besagten Spiele sind Pillepalle, für mich wenigstens...
    Sie haben vor lauter Ostentativeklektizismus ganz übersehen, dass bei der hypochrondrischen Paranoidalexaltik das Subkontinuum im Glazialspektrum nach Südsüdnord auspendeln kann! Und nun kommt das Dickste: Die postregenerative Amygdalaperistaltik hat ihre konvulsivischen Exzesse meist nach 23 Uhr! Wenn sich da in der kybernetischen Parochialeklyptik die Infinitesimalquantenphobie polymorph quadrupliziert, kann uns nur noch ein Neutrinopallium helfen!

    Ein Prost aufs Äquinoktium!
  7. #7

    .

    Zitat von marasek Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt hängen mir die Physikspiele mittlerweile zum Halse heraus. Bisweilen wirkt es wie ein Film mit vielen Spezialeffekten, aber dürftiger Handlung: es gibt Physik, ja, aber wo ist das Spiel?

    Leider kommt auch der Spass oft unnötig zu kurz auf Grund zu knapp definierter Spielziele. Es macht schlicht mehr Spass, der Burg 15 Bomben hinzuwerfen, die sich in der Flugbahn aufteilen und die überall verteilten Pulverfässer so entzünden, dass am Ende die ganze Burg die Fläche von 100 iPads einnehmen könnte, aber garantiert hat ein Spassverderber irgendwo einen Zivilisten untergebracht, der nicht getroffen werden darf...
    So etwas würde ich auch nur aus Verzweiflung und in Ermangelung eines richtigen Spieles spielen. Die gibt es übrigens auch durchaus mit Physik.
  8. #8

    eines der besten Spiele fehlt in der Liste

    ... für Kinder einfach das beste, sehr realitätsnah gestaltet, für den PC:

    http://www.crayonphysics.com/
  9. #9

    ..

    Zitat von baninchenrenner Beitrag anzeigen
    Sie haben vor lauter Ostentativeklektizismus ganz übersehen, dass bei der hypochrondrischen Paranoidalexaltik das Subkontinuum im Glazialspektrum nach Südsüdnord auspendeln kann! Und nun kommt das Dickste: Die postregenerative Amygdalaperistaltik hat ihre konvulsivischen Exzesse meist nach 23 Uhr! Wenn sich da in der kybernetischen Parochialeklyptik die Infinitesimalquantenphobie polymorph quadrupliziert, kann uns nur noch ein Neutrinopallium helfen!

    Ein Prost aufs Äquinoktium!
    Ok, Sie haben sich geoutet, den Ursprungstext nicht verstanden zu haben.
    Gut.








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