Pfefferspray-Einsatz: Studenten erhalten Millionenentschädigung

DPA/ The California AggieNeun Monate nach der Pfefferspray-Attacke auf Studenten hat die Universität von Kalifornien einer Entschädigungszahlung zugestimmt. Die Hochschule wird insgesamt knapp eine Million US-Dollar an die Studenten zahlen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-858221.html
  1. #1

    auch in den USa scheint es in diesem Fall einen "Beamtenbonus" in Falle unbegründeter Poizeigewalt zu geben. Auch wenn in D ein Menschenleben kaum 30.000 Dollar "wert" währe - in den USA ist das wirklich kein besonders hohes Schmerzensgeld. Zur Erinnerung: zu heißer Kaffee kann ne Million oder mehr einbringen. Die Uni, als "Auftraggeber" des unberechtigten Polizeieinsatzes, kommt recht billig weg - für amerikanische Verhältnisse.
  2. #2

    Immerhin hat man diese Beamtenwilkür abgestraft. Das Vorgehen seinerzeit hat schon gezeigt, wie das Verständnis der dortigen Polizei zu demokratischen Rechten wie Demonstration ist. Es lies an totalitäre Regime und an längst überwundenen Zeiten erinnern. An dieser Stelle bleibt aber auch zu hoffen, dasss die Polizisten ebenfalls eine Strfe bekommen.
  3. #3

    Zitat von der_namenslose Beitrag anzeigen
    Zur Erinnerung: zu heißer Kaffee kann ne Million oder mehr einbringen.
    Nur in Ihrer habgierigen Fantasie. Aber Sie haben ja bereits Ihre Meinung, was soll ich Sie da mit Fakten verwirren...
  4. #4

    Fantasie????

    Zitat von Zephira Beitrag anzeigen
    Nur in Ihrer habgierigen Fantasie. Aber Sie haben ja bereits Ihre Meinung, was soll ich Sie da mit Fakten verwirren...
    Immerhin 640 000 Dollar sind es gewesen, die die Dame für den zu heißen Kaffee bekommen hat. Vielleicht sind Sie ein bisschen verwirrt?
  5. #5

    Zitat von Yestoertchen Beitrag anzeigen
    Immerhin 640 000 Dollar sind es gewesen, die die Dame für den zu heißen Kaffee bekommen hat. Vielleicht sind Sie ein bisschen verwirrt?
    Ja, nach Ihren Standards bin ich "verwirrt", weil ich mich an die Realität halte und keine dumpfen antiamerikanischen Urban Legends kolportiere. Aber wie gesagt: Ich werde Sie in Ihrem Aberglauben nicht mit Fakten verwirren. Glauben Sie über andere Länder und Kulturen, was immer Sie wollen. Und sei es, dass man in Amerika eine Million Dollar nachgeworfen bekommt, wenn der Kaffee zu heiß ist.
  6. #6

    Zitat von Zephira Beitrag anzeigen
    Ja, nach Ihren Standards bin ich "verwirrt", weil ich mich an die Realität halte und keine dumpfen antiamerikanischen Urban Legends kolportiere. Aber wie gesagt: Ich werde Sie in Ihrem Aberglauben nicht mit Fakten verwirren. Glauben Sie über andere Länder und Kulturen, was immer Sie wollen. Und sei es, dass man in Amerika eine Million Dollar nachgeworfen bekommt, wenn der Kaffee zu heiß ist.
    Nun auch Urban Legends haben meist einen Kern Wahrheit. Und dass eine Dame (Stella Liebeck, wie sich eben recht schnell ergoogeln ließ) eine nicht unbeträchtliche Summe (nämlich die von mir genannte) für die schweren durch den Kaffee entstandenen Verbrennungen bekommen hat, ist Fakt. Dass dem ganzen eine ganze Reihe von Menschen vorausging, die sich am zu heißen Kaffee verbrannt hatten (McDonalds also um das Problem wusste und daher auch die Summe so hoch ausfiel), sei dahin gestellt.

    Sie sollte sich vielleicht wirklich mal mit der Realität auseinandersetzen, bevor Sie hier Leuten Aberglauben und anti-amerikanische Grundtendenzen vorwerfen, ich bin nämlich weder abergläubisch noch irgendwie anti-amerikanisch eingestellt.
  7. #7

    Zitat von Yestoertchen Beitrag anzeigen
    Nun auch Urban Legends haben meist einen Kern Wahrheit.
    Urban Legends über andere Kulturen bauen in der Regel auf nationalistischen und rassistischen Vorurteilen. Ob diese "meist" einen Kern Wahrheit enthalten, ist höchst streitbar.

    Zitat von Yestoertchen Beitrag anzeigen
    ich bin nämlich weder abergläubisch noch irgendwie anti-amerikanisch eingestellt.
    Ihre Beiträge beweisen das Gegenteil. Und "Fakten" lassen sich auf sehr unterschiedliche Weise darstellen.

    Das lässt sich regelmäßig an der deutschen außenpolitischen Berichterstattung beobachten, in der brutale Massaker an missliebigen Bevölkerungsgruppen in anderen Ländern als "Auseinandersetzungen mit Todesopfern auf beiden Seiten" beschönigt werden. Streng genommen ist die Aussage korrekt, ja - aber es werden wesentliche Informationen werden unterschlagen, um nationalistische und rassistische Vorurteile zu bedienen. Vor zivilisierten Gerichten würde diese Strategie übrigens nicht aufgehen: Da zählt zur wahrheitsgemäßen Darstellung auch die Vollständigkeit.

    Aber darüber muss ich nicht streiten. Die Tatsachen existieren, und abergläubische Antiamerikaner werden sie ignorieren beziehungsweise zurechtdrehen, um ihr Weltbild zu bewahren. Sie könnten mir aber in diesem Zusammenhang einen Gefallen tun und es darauf ankommen lassen: Investieren Sie Ihr gesamtes Vermögen in einen entsprechenden Rechtsstreit in der Überzeugung, dass Sie sich mühelos eine Millionenentschädigung erstreiten können. Ich werde garantiert der letzte Mensch sein, der Sie davon abhalten wird.
  8. #8

    Liebeck v. McDonald’s Reataurants

    Hier ist der Fall recht detailiert beschrieben.
    Und wenn man das Konstruct "punitive damage" verstanden hat, dann leuchtet auch ein Warum McDonlad zahlen musste (wieviel auch immer...).
    http://tinyurl.com/c9lnpdu