Ich kaufe meine Telefone schon seit Jahren unabhängig von meinen Anbieter. Ist sogar billiger, wenn man mal nachrechnet. Das sollte doch auch in den USA gehen. Die Geräte sind dann Simlock-frei.
SPIEGEL ONLINESeit Ende Januar können Provider in den USA Mobiltelefone für immer an ihr Netz binden. Mehr als Hunderttausend Menschen wollen das Simlock-Gesetz nun per Petition rückgängig machen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...-a-884978.html
Ich kaufe meine Telefone schon seit Jahren unabhängig von meinen Anbieter. Ist sogar billiger, wenn man mal nachrechnet. Das sollte doch auch in den USA gehen. Die Geräte sind dann Simlock-frei.
Gibt es denn (in den USA) eine Handhabe, dass ein Nutzer in die Lage kommen könnte, den intakten SIM-Lock nachweisen zu müssen?
Wenn nicht, ist es praktisch egal, ob das Entfernen SIM-Locks legal ist oder nicht, da es keine realistische Verfolgungsmöglichkeit von sowas gibt.
Von einem Extrem in's Nächste. Dass es den Anbietern nicht schmeckt, wenn der Kunde mit seinem subventionierten Handy sofort zur Konkurrenz geht ist klar. Aber dass dies sogar nach Ablauf der Vertragslaufzeit verboten sein soll?
Anscheinend können die Anbieter das feststellen und theoretisch auch verfolgen lassen. Es wird sich aber herausstellen müssen ob sie das auch wirklich machen wollen.
Jene die einen Unlock als Service anbieten könnte es aber bald teuer zu stehen kommen.
Hab kein mob.tel, kein simlock und keine Probleme mit pseudojuristischen Fragen. What a wonderful world..
Niemand hat die Anbieter dazu genötigt, Handys zu subventionieren. Daß das üblich wurde, hat nicht der Konsument gestifftet. Als Arbeitnehmer hat er ja auch billig und willig zu sein ...
Einen Vertrag nicht einzuhalten, hat zivilrechtliche Konsequenzen. Wenn der Vertrag aber aus und vorbei ist ( abgelaufen, gekündigt ), ist er aus und vorbei. Ein Nachher gibt es in aller Regel nicht.
Wirklich? Was wäre denn, wenn kein Netzanbieter mehr Simlock-freie Handys akzeptiert? Was wäre also, wenn die Anbieter insgeheim eine dahingehende Absprache vornehmen? Pilotmäßig in einem Schwellenland. Wer wollte es wie verhindern?
Die Sache ist kurios: Da werden Eisenbahngesellschaften zerpflückt, Schiene und Verkehr getrennt und im Bereich der Telekommunikation soll ein entgegengesetzter Weg eingeschlagen werden. Die Liberalisierung der Märkte ist nach US-amerikanischer Provinienz immer nur und ausschließlich eine Liberalisierung zugunsten kapitalstarker Marktteilnehmer. Liberalisierung der Märkte ist natürlich ein Schlagwort. Sie spielt aber im Denken der nationalen und internationalen Politiken eine herausragende Rolle; Bsp.: WTO.
Mich würde interessieren, wie der US-Präsident in der Sache denkt. Könnte er - so er denn wollte - eine Änderung des bestehenden Rechts bewirken? Nein. Das belegt meine These, daß der US-Präsident eben nicht der mächtigste Mann der Welt ist. Ihm wird keine ordnungspolitische Kompetenz zugestanden. Jeder Hosentaschen-Premier darf da mehr. Natürlich nur ein Nebenaspekt.
Bei diesen Vorschrift geht es doch vor allem darum den Absatz von Neugeräten zu fördern.
Bisher konnten gebrauchte Handys nach Vertragsablauf (in der Regel 2 Jahre) die in den USA keiner mehr benutzen möchte, weil zu alt, als Gebraucht-Geräte in die 3. Welt exportiert werden. Das behindert in diesem Ländern natürlich den Verkauf von Neugeräten.
Dies soll jetzt verhindert werden.
Zum Beispiel NGOs die dafür Handy sammeln und entsperren sollen jetzt bestraft werden.