Und damit kommen die einfach so durch? Das hätt's früher nicht gegeben. Gebrannt hätten sie.
dapdMitten im Zweiten Weltkrieg stießen Archäologen unter der Peterskirche auf Knochen, die fromme Katholiken heute als Überreste des Apostels verehren dürfen.
http://www.spiegel.degeschichte/0,1518,847260,00.html
Und damit kommen die einfach so durch? Das hätt's früher nicht gegeben. Gebrannt hätten sie.
Es muss zwischen dem historischen Petrus und dem religiösen Petrus unterschieden werden.
Zwei verschiedene Dinge mit unterschiedlichen Zuständigkeiten ohne jede Deckungsgleichheit.
Wenn Paul VI die gefundenen Knochen für die von Petrus erklärt hat, muss es ja stimmen, denn er ist ja unfehlbar, Wissenschaftler dagegen nicht.
Man muß zwischen Archäologen und den Guardiccis unterscheiden. Die letzteren wollen etwas Bestimmtes finden und "finden" es in der Tat auch. Die Archäologen sind wissenschaftliche Detektive.
Papst Paul VI hatte auf jeden Fall mehr Ahnung von Archäologie als Sie ihrerseits vom katholischen Glauben.
Der letzte und auch einzige Papst der Kirchengeschichte, der sich auf seine (schon damals heftig umstrittene) Unfehlbarkeit in Glaubensfragen (!) berufen hat, ist seit anderthalb Jahrhunderten tot.
Und seitdem hat sich auch kein Papst mehr so etwas wie Unfehlbarkeit angemaßt.
Bei den Wissenschaftlern bin ich mir da inzwischen längst nicht mehr so sicher ....
Das ist so nicht ganz richtig:
Päpstliche Unfehlbarkeit