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Personal Shopper: Wie sehen Sie denn aus?

Marco BußmannWer das Geld erübrigen kann, lässt sich beim Klamottenkauf helfen. Personal Shopper schlüpfen beim Bummel in die Rolle der besten Freundin. Tina Kramhöller und Andreas Rose erzählen, wie sie bei der betuchten Kundschaft ausmisten. Oft gammeln da noch Schlabberpullis aus dem Studium im Schrank.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...850158,00.html
  1. #1

    "Manche Kunden haben da Stücke liegen, die schon über fünf Jahre alt sind. Dabei wechselt die Modesaison zweimal im Jahr."
    Alter Schwede, zweimal pro Jahr das komplette Kleidersortiment austauschen weil es die Mode so will?
    Was für eine verschwenderische Gesellschaft wir doch hane.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer das Geld erübrigen kann, lässt sich beim Klamottenkauf helfen. Personal Shopper schlüpfen beim Bummel in die Rolle der besten Freundin. Tina Kramhöller und Andreas Rose erzählen, wie sie bei der betuchten Kundschaft ausmisten. Oft gammeln da noch Schlabberpullis aus dem Studium im Schrank.

    Personal Shopper professionalisieren den Einkaufsbummel - SPIEGEL ONLINE
    Personal Shopper - Einer der exemplarischen "Berufe" des dekadenten Endzeitkapitalismus.
  3. #3

    Es lebe die Dienstleistung

    Wie war das ? Wir werden noch dahin kommen uns gegenseitig unseren Doppelwhopper zu servieren. Scheiss auf Wertschöpfung.
    Dem Herren Andreas Rose könnte man ja mal versuchen das Thema Mathemetik noch näher zu bringen. Komplett zufrieden ist man bei 100%, mehr geht nicht. 1000% zufrieden zu sein ist vollkommener Blödsinn.
  4. #4

    Gute Idee

    Das klingt albern aber so etwas würde ich mir auch wünschen. Ätzend, wenn man als großgewachsener Mann ewig lang durch die Mode- und Schuhgeschäfte läuft, um etwas zu finden, dass ÜBERHAUPT passt. Da eine Vorfilterung von dritter Seite, die mir bspw. ausschließlich dahin führt wo es Schuhe in Größe 49/50 gibt und ich könnte mir was aussuchen ohne selber erfolglos rumgugurken, ja, das wäre schon großartig.

    Ach und dann noch ein Hinweis an die mitlesenden Frauen: Versucht es erst gar nicht, ihr könnte das nicht nachvollziehen. Die Ursache liegt einfach darin, dass Frauen gerne suchen, Männer aber gerne finden. Erfolglose Suche ist daher für Frauen unterhaltsam für Männer aber frustrierend vergeudete und nutzlose Zeit!
  5. #5

    Optional

    Für Leute, die selber kein Stilempfinden haben, sicher eine tolle Dienstleistung. Besonders für Leute aus der Provinz, wo es keine Geschäfte (Herrenausstatter etc.) gibt, in denen man seriös beraten wird, Orte wo die Impulse von ausserhalb fehlen, wo man einfach nicht mitbekommt, was man trägt und was nicht.
    Solche Menschen lassen sich dann sicher auch von einem Herrn beraten, der 2012 noch einen Ohrring trägt bzw. von einer Dame, die einen Fellgürtel über einem absolut angsteinflössenden Kleid mit einer noch angsteinflössenderen Strumpfhose kombiniert.
  6. #6

    .

    Zitat von Becks0815 Beitrag anzeigen
    "Manche Kunden haben da Stücke liegen, die schon über fünf Jahre alt sind. Dabei wechselt die Modesaison zweimal im Jahr."
    Alter Schwede, zweimal pro Jahr das komplette Kleidersortiment austauschen weil es die Mode so will?
    Was für eine verschwenderische Gesellschaft wir doch hane.
    Ja, wenns um Mode geht wird halt schnell mal auf Nachhaltigkeit gepfiffen. Und die Modemacher haben reges Interesse, dass das auch so bleibt.
  7. #7

    Zitat von thinktanker Beitrag anzeigen
    ...
    Solche Menschen lassen sich dann sicher auch von einem Herrn beraten, der 2012 noch einen Ohrring trägt bzw. von einer Dame, die einen Fellgürtel über einem absolut angsteinflössenden Kleid mit einer noch angsteinflössenderen Strumpfhose kombiniert.
    Was mir beim Lesen des Abschnitts mit dem halbjährigen Modewechsel sofort eingefallen ist, ist das folgende Gedicht von Erich Kästner:
    Sogenannte Klassefrauen

    Sind sie nicht pfui teuflisch anzuschauen?
    Plötzlich färben sich die "Klassefrauen",
    weil es Mode ist, die Nägel rot!
    Wenn es Mode wird, sie abzukauen
    oder mit dem Hammer blau zu hauen,
    tun sie's auch. Und freuen sich halbtot.
    ...
    Wenn's doch Mode würde, zu verblöden!
    Denn in dieser Hinsicht sind sie groß.
    Wenn's doch mode würde, diesen Kröten
    jede Öffnung einzeln zuzulöten!
    Denn dann wären wir sie endlich los.
  8. #8

    etwas übertrieben

    Wenn Frau Kramhöller so erfolgreich ist, würde mich interessieren, warum sie ihre Dienste bei Groupon für nen Appel und nen Ei anbietet... Da passt was nicht zusammen.

    Aber grundsätzlich finde ich diesen Dienst ne gute Sache. Allerdings würde ich lieber mit Herrn Rose einkaufen gehen. Er wirkt nicht so abgehoben...lächerlich das Angebot mit dem Mercedes und dem Model, das die Klamotten vorab zur Ansicht probiert! Die trägt dann Size Zero und Otto Normalo ne 44... So ein Quatsch
  9. #9

    Auch Oscar Wilde hatte seine Ansichten zur Mode, nämlich in etwa

    "Fashion is a form of ugliness so intolerable that we have to alter it every six months." Besser kann man es in meinen Augen nicht treffen! Und ja, ich besitze und trage Kleidungsstücke, die sogar noch älter sind als 5 Jahre. Eine meiner Hosen gehörte meinem leider bereits 1993 viel zu früh verstorbenen Vater, ich trage sie mit Stolz!








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