Anton VaksEin Viertel der Landmasse auf der Nordhalbkugel ist dauerhaft gefroren. Wie ein Tresor umschließt der Permafrost mindestens 1700 Gigatonnen Kohlenstoff. Wie stabil sind diese Regionen? Eine neue Studie legt nahe, dass schon ein geringer Temperaturanstieg fatale Folgen haben könnte.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-884815.html
Richtig!
Dann ist es aber am Ort A kälter und am Ort B wärmer. Es sei denn:
Sie meinen wohl Eis taut?
Dann ist es am Ort A kälter und am Ort B ist durch die Kondensationswärme das Eis getaut.
Selbstverständlich ein Nullsummenspiel, aber vielleicht eine Erklärung, warum trotz stagnierender Temperaturen das Arktiseis so flott schmilzt.
Vielleicht auch noch ein Einfluss auf die Wolkenbildung und entsprechender Albedo.
Unser Freund karl-felix hat so einen schönen link, bei dem man die Eisverhältnisse in der Arktis vorher-nachher sieht.
Da sieht man auch, dass das Eis hauptsächlich im Norden von China-Indien-Kasachstan schmilzt.
Ausserdem hatten wir hier einen thread über die Erwärmung speziell der Westantarktis. Liegt im Süden von Brasilien-Argentinien, wo auch kräftig bewässert wird.
... wohl auch 4000 (in Worten: Viertausend) Rollen Tapete, um Ihr Klassenzimmer an der Hauptschule zu tapezieren? Hat mal ein Schüler eines eng befreundeten Hauptschullehrers in einer Klassenarbeit errechnet und das Ergebnis tatsächlich für richtig gehalten.
Alleine schon der gesunde Menschenverstand sagt doch, dass obige Zahlen nicht richtig sein können, schließlich verbraucht das Auftauen viel mehr Energie als das Verdunsten. Alleine wenn man die genannten Flächen ins Verhältnis setzt, dann sollte man doch schon mistrauisch werden. Rechnen wir doch einfach mal nach. Das Schmelzen eines kg Eises bedarf schon einer Energie von 333,5 kJ. Das Volumen des Eises ist 15*10^12 m3. Setzen wir der Einfachheit halber ein Kg Eis gleich mit einem Liter, dann haben wir 15*10^15 kg Eis. Die zum auftauen des Eises benötigte Energie beträgt damit recht genau 5*10^18 kJ.
Nun zur Verdunstung. Durchschnittlich liefert die Verdunstung auf der Erde 80 W/m2, die, mehr oder weniger, DIFFUS in der Atmosphäre verteilt werden. Sind wir mal nicht so, gehen wir lokal von einer deutlich erhöhten Rate von 200 W/m2 aus. Und tun wir mal so, als ginge diese Energie ganz gerichtet in die Eisschmelze. Dann liefert die genannte Fläche von 2000 km2 eine Leistung von 400*10^6 kW.
Jetzt brauchen wir den Zusammenhang zwischen Energie (kJ) und Energiefluss (kW): 1 kJ = 1 kW*s
Wenn wir also die benötigte Energie durch den zur Verfügung stehenden Fluss teilen, dann erhalten wir die Zeit (s), die benötigt wird das Eis zu schmelzen. Das sind dann 12,5*10^9 s, also 400 Jahre. Und das unter extrem übertrieben idealisierten Bedingungen.
Vielleicht machen Sie sich erstmal über die Verdunstungswärme schlau.
Die ist 7 mal so gross wie die Schmelzwärme.
Klimatologie - Wilhelm Kuttler - Google Books
Mit anderen Worten, mit der Verdunstungswärme von 2.000 km³ Wasser könnte ich 14.000 km³ Eis schmelzen.
... völliger Quatsch. Zugegeben, da habe ich nicht nachgesehen, danke für den Link. Aber auch wenn dem so ist, an der Verdunstungsrate auf der Erdoberfläche ändert dies nichts. Die ist mit durchschnittlich 80 W/m2 ermittelt worden. Diese verteilen sich mehr oder weniger diffus in der Atmosphäre. Davon kommt dann nur noch ein Bruchteil auf einer entfernten Oberfläche an. Der tatsächliche Wert dürfte also eher bei ein paar tausend Jahren liegen als bei 400.
... auf das Vorzeichen achten. Die KONDENSATIONSwärme von (danach) 2.000 km³ Wasser reicht um ~14.000 km³ Eis zu schmelzen.
Was übrigens etwa das 3-4fache des arktischen Meereises im September wäre. Allein das zeigt dass die latente Wärme verdunsteten Wassers allenfalls zu einem kleinen Bruchteil in Polarregionen ankommen kann.
In der oberen Troposphäre, hatte ich schon geschrieben.
Da wo das Wasser halt wieder flüssig wird.
Durch die latente Wärme ändert sich das Temperaturprofil.
Bei trockener Luft wird es 1 Grad/100m kälter, bei feuchter nur 0,5.
Weil es am Äquator wärmer ist ist liegt da auch die Tropopause höher bzw. wird die Troposphäre dicker.
Aber meine persönliche Meinung ist ja eigentlich egal, was sagen denn die die sich damit auskennen dazu?