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Pekings deutsche Fahrradhändlerin: China-Geschäft mit Rückwärtsgang
Andreas Lorenz Kopfstand auf dem Lenker? Pirouette auf dem Hinterreifen? Für eine Turnerin wie Ines Brunn sind das leichte Übungen. Ein Kunststück dagegen ist es, in Peking Fahrräder zu verkaufen. Rund zehn Millionen gibt es hier schon - doch die Geschäftsfrau aus Deutschland fand eine Nische.
http://www.spiegel.de/reise/staedte/...821074,00.html
- #1 16.03.2012 05:29 von
- #2 16.03.2012 06:29 von
Es ist aber auch eine Kunst,...
...mit einem Rad ohne Bremsen durch Peking zu fahren.
Auch hierzulande würde ich sowas nicht fahren wollen. Man stelle sich nur mal eine Notsituation vor, wo nur noch zügiges bremsen hilft. - #3 16.03.2012 07:23 von
Illegal
Da sind mir gleich noch 2 Dinge aufgefallen.
1. Fahrräder, die nicht verkehrstüchtig sind, sind auch in China illegal. Ok, wird nicht geahndet, aber als Ausländer würde ich den Teufel tun, das Gesetz vorsätzlich zu überschreiten.
2. Die Dame hat entweder eine zweite ordentliche Arbeit oder ist illegal in China. Man kann zwar prinzipiell ein komplett ausländisch investiertes Unternehmen in China aufmachen, was aber hohen Anforderungen unterliegt, z.B. Technologie, Stammwerk in Dtl. und Investitionssumme. Das ist bei einem kleinem Laden oder Restaurant nicht der Fall. Also hat ein chinesicher Vertrauter den Laden registriert (wenn überhaupt). Nun kann sich diese Dame aber nicht von diesem Vertrauten anstellen lassen, weil sie als "Fahradverkäufer" keine Arbeitserlaubnis und Aufenthaltserlaubnis bekommt. In dem Fall kann man höchstens mit Touristenvisum einreisen. Arbeitet sie dennoch dort, ist das ein Verstoß gegen das Gesetz.
So was sollte man nicht loben und unterstützen. - #4 16.03.2012 07:44 von
- #5 16.03.2012 07:51 von
ohne Bremsen?
Auch ich wuerde nicht ohne Bremsen fahren wollen und kenne auch keinen einzigen Fahrradfahrer, der das macht.
Bei Fixies kann man durch Stoppen der Pedale das Hinterrad blockieren, aehnlich einem Ruecktritt. Eine Bremse fuers Hinterrrad ist quasi dem System schon inherent. Daher wird hinten typischerweise keine Felgen oder Scheibenbremse verbaut (Waere aber problemlos moeglich).
Desweiteren schliesst die starre Uebersetzung der Fixies entgegen der Beschreibung im Artikel nicht aus, dass zusaetzlich eine Vorderradbremse benutzt wird (Was ich stark empfehlen wuerde).
Die in den Medien oft wiederholte Aussage, Fixies haetten keine Bremsen, ist totaler Humbug und draengt Fixie-Fahrer in die Ecke lebensmueder Raser. Schade. - #6 16.03.2012 07:56 von
- #7 16.03.2012 08:47 von
- #8 16.03.2012 08:48 von
..faszinierend, hervorragend
einfach super, so viel Bewegung in dem Leben dieser jungen Frau.
Mein Lob und Anerkennung.
Für diesen Lebensweg bisher.
Auffällig sind die Kommentare einiger Foristen, welche sich nur an den
Fotos von angeblich nicht verkehrstüchtiger Fahrräder stören.
Ohne die genauen Hintergründe zu kennen, wird erst mal genörgelt und nur das Negative gesehen.
Einige Menschen scheinen sich nur durch unqualifizierte Nörgelei über
andere Menschen und deren Taten zu definieren. - #9 16.03.2012 09:20 von
absurde Vergleiche Teil 153
Absurde Vegleiche gibt's ja öfter mal, aber der hier ist schon ziemlich preisverdächtig:
Die Fahrräder, auf denen die Chinesen fahren, haben sie wohl als Geschenk der Natur bekommen, so wie die Eskimos die Kälte, wie?Seit drei Jahren verkauft Ines Brunn in Peking Fahrräder. Das ist so, als ob man Eskimos Kühlschränke aufschwatzen wollte. Denn China ist eine Fahrradnation, rund 470 Millionen Räder sind unterwegs, in Peking allein sind es wohl über zehn Millionen.
Diese Frau Brunn muss ja wirklich völlig verrückt sein. Fast so verrückt wie Leute, die ausgerechnet in einer Autofahrernation wie Deutschland Autos verkaufen wollen...
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