Andreas Lorenz Kopfstand auf dem Lenker? Pirouette auf dem Hinterreifen? Für eine Turnerin wie Ines Brunn sind das leichte Übungen. Ein Kunststück dagegen ist es, in Peking Fahrräder zu verkaufen. Rund zehn Millionen gibt es hier schon - doch die Geschäftsfrau aus Deutschland fand eine Nische.
http://www.spiegel.de/reise/staedte/...821074,00.html
Also ich weiß nicht, ob es nur mir so geht. Aber ich habe von Fixies zuvor noch nie gehört und bin auf ein bekanntes Videoportal gegangen, wo es unzählige Anleitungen zum Bremsen gibt.
Also... was bewegt den normalen Menschen dazu, sich etwas zu kaufen, was Übung erfordert, um zu bremsen, wenngleich es Bremsen gibt?
Man muss schon ziemlich bestusst sein oder zu viel Freizeit haben. Außerdem finde ich es grob fahrlässig diese Teile im Verkehr ohne Bremsen zuzulassen, egal in welchem Land.
Ich bin wirklich nicht der Sicherheitsfanatiker, aber das finde ich einfach recht irre. Aber es gibt ja anscheinend einen Markt, sehr erstaunlich...
Solange mann eine ebene Strecke mit diesem Rad zurückgelegt sollte es kein Problem sein zu bremsen indem die Pedale " gestoppt " werden.
Problematisch bzw. gefährlich wird das Bremsen bei Bergabfahrten weil ja die Pedale sich mitdrehen ( wohin mit den Füßen ? ).
Ich wünsche Fr. Brunn viel Glück.
( SPON sollte Fr. Brunn eine neue Deutschland-Fahne zusenden )
was ist daran illegal, also verboten und strafbar, fahrräder zu verkaufen (!), die vielleicht (?) nicht verkehrstüchtig sind?
das dürfte man auch in d-land und ein "nicht verkehrstüchtiges" fahrrad darf ich überall fahren, nur nicht im öffentlichen strassenverkehr!
[QUOTE=housiasu;9832400
2. Die Dame hat entweder eine zweite ordentliche Arbeit oder ist illegal in China. Man kann zwar prinzipiell ein komplett ausländisch investiertes Unternehmen in China aufmachen, was aber hohen Anforderungen unterliegt, z.B. Technologie, Stammwerk in Dtl. und Investitionssumme. Das ist bei einem kleinem Laden oder Restaurant nicht der Fall. Also hat ein chinesicher Vertrauter den Laden registriert (wenn überhaupt). Nun kann sich diese Dame aber nicht von diesem Vertrauten anstellen lassen, weil sie als "Fahradverkäufer" keine Arbeitserlaubnis und Aufenthaltserlaubnis bekommt. In dem Fall kann man höchstens mit Touristenvisum einreisen. Arbeitet sie dennoch dort, ist das ein Verstoß gegen das Gesetz. [/QUOTE]
und was sollte dagegen sprechen, dass sie doch eine arbeitserlaubnis hat? bekommt man die in china als ausländer grundsätzlich nicht? dann wären dort aber viele nichtchinesen illegal beschäftigt...
Es steht doch in dem Artikel drinne:
" Alle Modelle Brunns sind Einzelanfertigungen, sie sind sehr bunt, pflegeleicht, auf die Bedürfnisse und den Geschmack der Kunden genau abgestimmt. "
und es steht:
"Über 600 Räder hat sie seither vor allem an chinesische Kunden verkauft, und "die Popularität der Fixies steigt"
Sie verkauft "Fahrräder" auf Kundenwunsch und ich vermute auch normale Fahrräder.
zu Ihrer Behauptung " kein Arbeitserlaubnis "
" Mit dem Verein "Smarter than cars" versucht Brunn die Regierung zu überzeugen, Fahrrädern wieder mehr Raum auf den Straßen zu geben. "
und Sie besuchte so wie angegeben eine Sportmesse.
Lassen Sie es, es ist sinnlos.
Diese Art Nörgler haben noch nie selbst etwas gewagt - und hier auch noch wenig Ahnung von chinesischer Gewerbeanmeldung.
Denn selbstverständlich kann man auch als Ausländer in China ein Gewerbe anmelden und führen, dass zu 100% in eigenem Besitz ist. Denn - man höre und staune - auch die Chinesen sind sehr wohl in der Lage, zwischen einem Technologiekonzern und einem kleinen Fahrradladen zu unterscheiden :-) Kleine und mittlere Unternehmen kann man dort ohne große Probleme selbst eröffnen.
Hut ab vor der Frau: offensichtlich ohne große Chinesischkenntnisse in solch einer Nische zu starten und sich komplett in eine uns doch sehr fremde Kultur zu werfen verdient hohen Respekt.
Aber offensichtlich wusste die Frau genau, was sie tat.
P.S.: Und natürlich darf man sowohl hier in DE als auch in CN nichtverkehrssichere Räder verkaufen ...
Offensichtlich kann man sich schlecht vorstellen, daß man Gegenstände auch anders benutzen kann als der Normalbürger - ich fahre ein 60 Jahre altes NSU-Rad, bei dem man bauartbedingt die Vorderradstempelbremse eher als Gimmick ansehen kann als als funktionsfähig - mein Rücktritt macht da alles. Aber ich fahre eben auch nur zum Bäcker und an den See - mit maximal 5-10 km/h - in welche "Notsituation" soll ich da kommen? Wenn ich aufhörezu treten und die Füße auf den Boden stelle, halte ich faktisch automatisch. Das könnte ich auch mit nem Fixie. Kommt immer drauf an, was man mit macht.
Man merkt das jemand den Artikel geschrieben hat der von (Fahrrad)technik keine Anhung hat.
Zitat: "Größe der Nabe"
Ende
kopfschüttel......
@Dummerchen auch ihre Antwort ist nicht ganz korrekt. Weiteres wichtige Größe ist der Umfang des Hinterrades.
z. B. Rennrad 28: 2100 mm
MTB 1.75 Reifen: 2060 mm
MTB 2.3 Reifen: 2140 mm
Rechnung (Rr:): 40 Kettenblatt : 20 Ritzel= 2 x Radumfang= 4,2 Meter Entfaltung pro Pedalumdrehung.