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Pedalritter: Erleuchtung auf zwei Rädern gesucht

Abgerissene Kabel, durchgebrannte Glühlampen, rutschende Dynamos: Die Beleuchtung von Fahrrädern ist ein ständiges Ärgernis. Schuld daran sind nicht nur marode Technik und antiquierte gesetzliche Vorschriften, sondern auch die Radfahrer selbst.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...678067,00.html
  1. #1

    Wie der Herr, so sein G'scherr

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Abgerissene Kabel, durchgebrannte Glühlampen, rutschende Dynamos: Die Beleuchtung von Fahrrädern ist ein ständiges Ärgernis. Schuld daran sind nicht nur marode Technik und antiquierte gesetzliche Vorschriften, sondern auch die Radfahrer selbst.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...678067,00.html
    Gilt gerade für gewisse Radfahrer und ihr entgeistertes Verhalten im Straßenverkehr, neben den Chaoten im Auto - in Mantel und Hut. Rücksichtslosigkeit, Selbstüberschätzung, Herrschsucht und eine leere Birne neben kräftigen Ellenbogen sind heute angesagt.

    Besser, einer erfindet automatisch leuchtende Birnen, oder Köpfe, damit gewisse Verkehrsteilnehmer auf diese Weise auch tags auffallen.
  2. #2

    Es werde Licht

    Ich benutze eine 10/40 Lux Akku-Frontleuchte und eine Diodenbatterieleuchte am Heck, fahre seit 20 Jahren täglich insgesamt 14 km zur Arbeit. Seit 20 Jahren sehe ich Radfahrer ohne jede Beleuchtung im Dunkeln, freihändig und oft genug am frühen Morgen bei "Rot" über Ampeln fahren. Es interessiert niemanden, schon gar nicht die Polizei. Daher brauchte man über dieses Thema auch keinen Artikel zu schreiben, die notorischen Schwarzfahrer sind nicht zu bekehren.
  3. #3

    Es sollten...

    ...einfach mal alle Licht anmachen. Das reicht völlig.
  4. #4

    Irgendwann fahre ich bestimmt mal einen um

    In meiner (Studenten-)Stadt ist das Fahren ohne Licht geradezu ein Volkssport. Ich selbst habe bei noch so maroden Fahrrädern praktisch immer ein Akkulicht dabei gehabt. Es interessiert die Polizei doch überhaupt nicht (haben mir mehrere Beamte bestätigt), ob jemand eine den gesetzlichen Voraussetzungen entsprechende Lichtanlage hat - Hauptsache es leuchtet.

    Trotzdem besteht der Bedarf einer Gesetzesänderung.

    Außerdem bin ich mir sicher, dass ich als Autofahrer noch mal irgendwann einen von plattmache. Ich hoffe nur für mich, dass ich damit klarkommen werde...
  5. #5

    ...

    Leidiges Thema.
    Akkuleuchten zulassen und fertig.
    Dieser Generatorquatsch stammt aus Zeiten wo ein Fahrraddynamo die 25 Stunden die heute mein Batteriescheinwerfer mir einem Batteriesatz leuchtet miemals im Dauerbetrieb durchgestanden hätte und verglüht wäre.
    Von Glühbrnchen die bergab keine 30 Sekunden überlebten gar nicht erst zu sprechen.
    Die Forderung nach einer Doppelverkabelung ist natürlich auch blödsinnig. Beim Auto braucht man die ja schließlich auch nicht. Wenn man die Verbindung zur masse vernünftig herstellt gibt es auch keine Probleme.

    Die Lösungen sind längst da und jeder Polizist der mich anhält sieht ein das meine illegalen (Fahrrad ist 3 Kilo zu schwer um die Lampen zu legalisieren) Batterielampen am Rad besser sind als fast alles was mit Dynamo an Fahrrädern heute noch so verbaut wird.

    Hier könnte vielleicht die EU mal eingreifen und den Deutschen Ihren Sonderweg verbieten.
  6. #6

    Mehr Licht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Abgerissene Kabel, durchgebrannte Glühlampen, rutschende Dynamos: Die Beleuchtung von Fahrrädern ist ein ständiges Ärgernis. Schuld daran sind nicht nur marode Technik und antiquierte gesetzliche Vorschriften, sondern auch die Radfahrer selbst.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...678067,00.html
    Schuld sind AUCH die Radfahrer selbst? Nein, AUSSCHLIEßLICH die Radfahrer selbst, müsste es heißen. Wer sonst sollte denn verantwortlich sein für den Zustand und die Benutzung des Vehikels, auf dem man sich fortbewegt. Egal, ob aus technischen Gründen oder aus Bequemlichkeit, es liegt doch am Fahrer, den Dynamo einzuschalten (oder wenigstens die Batterielampe, auch wenn sie nicht erlaubt ist), die Lichtanlage überhaupt in Ordnung zu halten oder ein marodes Rad im Dunkeln nicht zu benutzen.
    Liebe Radfahrer, ich als Autofahrer habe zwar noch ganz gute Augen, bin aber weder Adler noch Eule, das heißt, ich sehe im Dunkeln nicht so gut, wie Ihr denkt. Ich hoffe, es geht weiterhin so gut aus zwischen uns wie bisher. Aber tut bitte auch etwas dazu, damit nicht immer Euer Schutzengel alles ausgleichen muss.
    Mit Goethe gesprochen: Mehr Licht!
  7. #7

    Zu hell? Wer kontrollierts?

    Mal ehrlich: ich packe an mein (Renn)Rad die Leuchte, die mir am meisten Helligkeit bietet zu einem fairen Preis. Ob die jetzt zugelassen ist oder nicht - egal. Hab noch keinen Polizisten erlebt, der sich dafür interessiert. Hauptsache, überhaupt ein Licht! Und dabei ist mir nur wichtig, dass ich was sehe und die Autofahrer mich sehen. Und nicht, ob es zu einem windigen Gesetz passt oder nicht...
  8. #8

    Es könnte so einfach sein, in der Tat

    Es könnte so einfach sein: "Jedes Fahrrad hat eine funktionierende Lichtanlage aufzuweisen, bestehend aus einer weißen Frontleuchte und einem roten Rücklicht. Die folgenden Mindestleuchtstärken müssen dabei erreicht werden: Frontleuchte: xx Lux, Rückleuchte yy Lux. Bei entsprechenden Lichtverhältnissen ist diese einzuschalten."

    Die StVZO ist in Bezug auf Fahrräder einfach nur ein antiquiertes Ärgernis, geschrieben in einer Zeit, in der an heutige Beleuchtungstechnik überhaupt noch nicht zu denken war. Insbesondere ärgerlich sind die Extrawürste, die für Rennradler gebraten werden. Entweder eine Beleuchtung ist straßenverkehrssicher, dann kann man sie auch für alle freigeben, oder sie ist es nicht, dann darf man sie gar nicht freigeben. Das "ob" hängt sicher nicht von 2 Kilo Fahrradgewicht ab.

    Längst kann man hell erleuchtet und lautlos durch die Nacht gleiten, LED sei Dank. Und mit aufgeladenen Reserveakkus in der Tasche kommt man in jedem Fall auch beleuchtet wieder nach Hause. Als Gegenbeispiel sei die Oma mit STVZO-konformer Beleuchtung genannt, die bei ihren erreichten 7,5km/h und altem durchdrehendem Seitenläufer-Dynamo auf den ersten Blick mit einem Glühwürmchen verwechselt werden kann. Aber DAS ist erlaubt.

    Tatsächlicher Status Quo ist aber, daß in meiner Gegend geschätzte 80% aller Radfahrer nachts komplett unbeleuchtet unterwegs sind. Die Akzeptanz oder Funktion der Radbeleuchtung ist erbärmlich schlecht. Ob es da wirklich der Sicherheit abträglich wäre, wenn sich jemand wenigstens ein - nicht-STVZO-konformes, aber gut sichtbares - blinkendes LED-Rücklicht anmontiert?
  9. #9

    oh ja

    danke für den artikel!
    wie oft habe ich geflucht, weil schon wieder das licht am fahrrad nicht ging? ich auf dem weg zum einkaufen mehr zeit damit verbracht habe, den dynamo auf die "richtige stellung" zu bringen, als ich für hin und zurück gebraucht hätte.
    in letzter zeit habe ich dann nach anbruch der dunkelheit ganz auf das fahrrad verzichtet.
    seit drei tagen bin ich nun stolzer besitzer eines nabendynamos. der frontscheinwerfer ist mit einem sensor ausgestattet, sodass ich nicht mal mehr alleine das licht anmachen muß wenn´s dunkel wird.
    was bin ich froh!








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