Forum


 

PCB-Skandal in Dortmund: Envio-Manager vor Gericht

DPADas Recyclingunternehmen Envio soll über Jahre Mitabeiter und Anwohner in Dortmund mit krebserregendem PCB vergiftet haben. Zwei Jahre nach der Aufdeckung eines der größten deutschen Umweltskandale müssen sich vier Manager dafür von heute an vor Gericht verantworten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...832129,00.html
  1. #1

    Wichtigste Frage "vergessen" ?

    Wer hat abkassiert ?
  2. #2

    War ja klar

    Sehr traurig für die Betroffenen, die nun wohl ein Leben lang unter den Folgen leiden müssen.
    Mich wundert nur, daß das Verfahren gegen die Behörden eingestellt wurde und als einzige Handlung MEHR Stellen genehmigt wurden.
    Wofür ? Noch mehr Nasenbohrer, die ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen ? Noch mehr Formulare, die es auszufüllen gilt ?
    Ob Verwahrlosung oder Mißbrauch von Kindern, Umweltskandalen, Baupfusch oder sonstigen Verbrechen: was nötig ist, sind Leute, die mal ihren breitgesessenen Hintern hochkriegen und vor Ort gehen und nicht Excel-Tabellen am Schreibtisch befüllen.
  3. #3

    naja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Recyclingunternehmen Envio soll über Jahre Mitabeiter und Anwohner in Dortmund mit krebserregendem PCB vergiftet haben. Zwei Jahre nach der Aufdeckung eines der größten deutschen Umweltskandale müssen sich vier Manager dafür von heute an vor Gericht verantworten.

    PCB-Skandal in Dortmund: Prozess gegen Envio-Mitarbeiter beginnt - SPIEGEL ONLINE
    Wird auf 1000 € "Strafe" hinauslaufen, und die Geschädigten werden sich dann noch Jahrzente privatgerichtlich mit diesen Monstren, wegen etwaiger "Entschädigungen" auseinandersetzen dürfen.
    Nur dann wird diese Monstren "pleite", auf Kosten ihrer Ehefrauen, in irgend einem Millionärsparadies dahinvegetieren.

    Bei dieser "Staatsanwaltschaft" wird jeder Schwarzfahrer oder Ladendieb wird mit einer höheren Strafe rechnen müssen.
  4. #4

    Leiharbeiter - "Zwangsarbeiter"?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Recyclingunternehmen Envio soll über Jahre Mitabeiter und Anwohner in Dortmund mit krebserregendem PCB vergiftet haben. Zwei Jahre nach der Aufdeckung eines der größten deutschen Umweltskandale müssen sich vier Manager dafür von heute an vor Gericht verantworten.

    PCB-Skandal in Dortmund: Prozess gegen Envio-Mitarbeiter beginnt - SPIEGEL ONLINE
    Wie schon vor "1000 Jahren": da hat man die Zwangsarbeiter Jobs übernehmen lassen die zum Tod führen (konnten).

    Hier setzt man Leiharbeiter ungeschützt ein - und wenn keiner die Drecksarbeit machen will, wird dem die Pistole auf die Brust gesetzt: "Der Nächste oder Übernächste macht dann deinen Job, zieh Leine!"

    Geistesmässig sind Envio-Verantwortliche nicht weit vom Tausendjährigen entfernt.
    Meinen Sie das gesagte ist zynisch? Ich denke, was dort bei Envio lief ist zynisch...
  5. #5

    der eigentliche Skandal ist

    1.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gegen die Kontrollbehörde gingen Strafanzeigen ein, weil sie illegale Entsorgungspraktiken geduldet haben soll. Diese Ermittlungen wurden wie üblich bei Behördenversageneingestellt.
    2.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Zusammenhang zu der nicht weit entfernt tätigen Firma Envio wurde trotz eines Abfallschlüssles und Registrierung der Firma als Verarbeiter PCB haltiger Materialiennicht hergestellt.
    3.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    Zwei von der Landesregierung in Auftrag gegebene Gutachten im Jahr 2010 kamen zu dem Schluss, dass nur "Schwachstellen und Defizite im behördlichen Vollzug und in der Behördenstruktur dazu beigetragen haben, dass gravierende Verstöße der Firma Envio gegen Schutz- und Vorsorgepflichten erst festgestellt wurden, nachdem bereits erhebliche Belastungen und gravierende Gesundheitsschäden bei Menschen eingetreten waren".
    4.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    Als üblicheKonsequenz kündigte die Landesregierung an, mehr Stellen für unangreifbare und nicht zur Vernatwortung zu ziehende Amtspersonen im Arbeits- und Umweltschutz zu schaffen und eine Beschwerdestelle ür die bekanntermaßen fruchtlosen (Dienst-)aufsichtsbeschwerden des Bürgers oder Arbeitnehmer einzurichten.
    5.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bürger darf nicht nur die neuen Amtspersonen bezahlen sondern auch noch den Schaden begleichen, die entstehenden Krankenkassenkosten werden vermutlich aus der Solidarkasse beglichen, Sonderkuren nicht möglich, da Aushilfskräfte bekanntlich nicht privat versichert sind oder Beihilfe beziehen!
    6.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die 2. und 3. Wahl solcher behördlicher Experten hat man uns in den Osten geschickt, , die und deren Projekte (einfach mal googeln, Giftmüllskandale in Sachsen) sowie angerichtete Schäden werden wenigstens vom Solidarzuschlag gesponsort, kein Wunder, dass NRW zu nichts kommt!
  6. #6

    Widerlicher Skandal...
    Mit den üblichen Folgen.
    Die "Eliten" der reGIERung werden geschont,
    enige "Elitäre" aus der Privatwirtschaft werden ihre traditionellen
    2 einhalb Jahre auf Bewährung + erkleklicher Geldstrafe entgegennehmen, während sie um ihre Millionenpesionen streiten.

    Business as usual.
    Und wir, die Bürger machen das mit, und machen das mit, und machen das mit, und machen das mit...

    Es wird bald gewählt!
    Geben auch sie ihre Stimme ab! Und tun sie genau das: Ihre Stimme abgeben, um sie hernach 4 Jahre lang nicht wieder zu erheben.

    Es, wir müssen wohl etwas lauter werden.
    Das traditionelle deutsche Gegreine scheint nicht zielführend zu sein!
  7. #7

    Pcb

    Mich würde noch interessieren wieviel PCB die Angeklagten und ihre Familien im Blut haben. Wenn diese keine stark erhöhten Werte haben, dann sind es für mich Mörder.
  8. #8

    trotzdem nur Anklage wg. einfacher Körperverletzung

    Laut einem Bericht dazu von Frontal21, ZDF, von gestern sind die Manager trotz der geschilderten Umstände im Gerichtsverfahren nur wegen einfacher Körperverletzung angeklagt. Desweiteren betreibt der Chef nun u.a. eine ähnliche Firma in Südkorea wo die Arbeiter ebenso ungeschützt zu Werke gehen.
    Für die Sanierung des Geländes und Umgebung wird wohl die Allgemeinheit aufkommen.
    Ich kann nur allen den gestrigen Bericht dazu von Frontal21, ZDF, empfehlen, einschließlich Versuchen, den Herrn zu interviewen.
  9. #9

    15 Jahre Haft gibt es nur für das Verbreiten von Filmen...

    Wird auf 1000 € "Strafe" hinauslaufen, und die Geschädigten werden sich dann noch Jahrzente privatgerichtlich mit diesen Monstren, wegen etwaiger "Entschädigungen" auseinandersetzen dürfen. Nur dann wird diese Monstren "pleite", auf Kosten ihrer Ehefrauen, in irgend einem Millionärsparadies dahinvegetieren. Bei dieser "Staatsanwaltschaft" wird jeder Schwarzfahrer oder Ladendieb wird mit einer höheren Strafe rechnen müssen.








TOP



TOP