SPIEGEL ONLINEIn der Krise kommen bei griechischen Konsumenten zwei Dinge zusammen: wachsende Not und wiedererwachter Stolz auf heimische Produkte. Vom lokalen Bauern bis zur Supermarktkette boomen Lebensmittel aus der Heimat.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...841515,00.html
Das ist eben das Problem: eine hochgerüstete deutsche Industrie ist in der Lage viel günstiger zu produzieren, als Griechen, wo viele Abläufe noch auf einem Stand sind, der 100 Jahre zurück hinkt. Ich finde das noch nicht einmal schlecht, weil eben nicht mit viel Chemie und Zusatzstoffen usw. gearbeitet wird, um Produkte haltbar zu machen oder günstiger sind. Aber das führt nun einmal dazu, dass man international nicht wettbewerbsfähig ist.
In einer Zeit wo europäische Automobilwerke wie Opel, Renault, Peugeot, Fiat mit Absatzschwierigkeiten zu kämpfen haben wäre das sicher keine gute Idee. Eine gute Idee, habe ich allerdings auch nicht. Grundsätzlich ist ein Ansatz für mehr Selbsthilfe aber immer richtig und sollte deshalb auch gefördert werden. Denn im Gegensatz zu Banken wird hier was produziert.
Da kann ich über: Ich hole regelmäßig auf dem Fahrradanhänger 72 kg Getränke.
Für ältere Leute zum Beispiel wäre ein Elektro-Miniauto sicherlich genau das Richtige. Da können die dann sich frei bewegen und wären nicht mehr ständig auf Hilfe angewiesen. Und mit drei Mini-Wagen pro Parkplatz ist das auch gut für alle Anderen.
... und das sagen all´ diejenigen, die ihre kritischen Forumsbeiträge total hip auf ihrem iphone eintippern. Ach was haben wir Deutsche die volle Ahnung, speziell auf Spiegel online - alle Kommentatoren haben´s schon immer und vor allem besser gewusst, so liest man hier allerorten. Aber einen Opel fahn´ oder ein Siemens-Handy haben ... oh nö, achwas, a´ geh ... dann lieber mit Abermilliarden retten und bayerische Ministerpräsidenten nach USA fliegen lassen, um GM mit dem Geld-(lies: Subventions-)köfferchen zu locken.
Ah so. Jetzt also einheimische Lebensmittel auch in D, lese ich. Haben alle immer schon gemacht, lese ich. Ja nee is klar.
Sorrry, aber glauben Sie das wirklich? Ich höre immer wieder in Diskussionenen, dass früher alles besser war...die Tiere wurden besser behandelt, die Pflanzen ohne Pestizide..usw.
Also zum einen: Ein Kleinbauer verbraucht prozentuall an Fläche und Ertrag meist mehr Pestizide und Chemie als ein Großbauer, weil dieser die entsprechenden Maschinen hat die Konzentration genau einzustellen während der in Ihrer Vorstellung existierende griechische Bauer das Zeug eben mit der Schippe auf dem Feld verteilt...
Was die Tierhaltung angeht, empfehle ich mal einen Besuch in einem griechischen oder italienischen Stall mit 1-2 Schweinen...die armen Viecher würden sich den Rüssel lecken um in einem deutschen Großmastbetrieb unterzukommen (den ich auch nicht opitmal finde und sehr kritisch sehe).
Diese Nostalgieträumereien haben rein gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun und sind Produkt von Landliebe-Werbesendungen in denen die junge vollbusige Magd aus Milch von glücklichen Kühen Quark rührt....
... der Artikel klingt ziemlich armselig - und solche Änderungen des Verbraucherverhaltens sollen den großen Boom auslösen?
Schon mal einen Apfel aus einem dt. Lagerhaus, wo er bis ins Frühjahr monatelang vergammelt, mit einem frischen Apfel aus Neuseeland im Geschmack verglichen? Den Unterschied möchte ich singen können.
Und in Ägypten reifen halt die neuen Eräpfel früher als in D. Aber vielleicht wollen Sie unbedingt nur Obst und Gemüse vom Vorjahr essen, wenn Sie die Wahl haben zu frischen Produkten.
Damals gab es eine Aktion der Milch und Butterberge.
Da wurden ueberall in Deutschland diese Produkte kostenlos verteilt. Jeder 1 kg Butter und 2 Liter Milch. Wollte nicht der Erste Schnorrer sein und fuhr um 14h zur Verteilerstelle.
Da sassen 5 Gestalten und langweilten sich. Ich fragte nach. Ja 5 (fuenf) Leute waeren schon dagewesen.Doch dann kam ein dicker Mercedes mit Chauffeur!! Es rauschte eine Matrone rein und wies ihren Fahrer an, den Kofferraum vollzumachen. Protest seitens der Verteiler gabs nicht, die halfen sogar mit.Nach Abruch der Aktion in diesem Dorf (ca.10T Einwohner) wurden 95 % zurueckgegeben.
Der Grund: Die Leute wollten sich nicht die Bloesse geben, Almosenempfanger zu sein.Sie haetten das nicht N O E T I G.
Liebe Landsleute! Warum rennen Sie denn zum 15Sterne Koch? Klar, sie koennen sich das leisten!! Das Restaurant verdient sich dumm und daemlich mit Ihnen.
Es gab sie schon immer und sie wird es auch weiterhin geben.
Die DREIKLASSENGESELLSCHAFT. Einige steigen auf, andere fallen runter. Wem wollen Sie dann erzaehlen, wenn sie wirklich einen "Prominenten" gesehen haben im Lokal, eh?? Ihrem Nachbarn oder wollen sie ihrer Freundin imponieren?
43 Jahre lang war ich im Transportgewerbe taetig. Vieles habe ich hin- und herschieben lassen. Und begreife es immer noch nicht, warum z.B.
Milch aus Schleswig Holstein an den Bodensee transportiert wird oder umgekehrt Obst vom Bodensee ins Alte Land??
Also lasst doch den Griechen ihr Obst und Gemuese.
Und denkt an die alte Werbung: AUS DEUTSCHEN LANDEN FRISCH AUF DEN TISCH.
Am besten beim Bauern auf dem uralten Markt.
Aepfel aus Neuseeland muessen nicht sein, ach so, die haben ein Roeckchen an und duerfen nicht angefasst werden! (Gesetz). Das Beruehren der Figueren usw.
Hurra, wir verbloeden, besser, wir lassen uns verbloeden.
Ein Nachbar von mir gab auch mal an, in welchen Restaurant und was er gegessen- verzeihung- gespeist hatte. Als Antwort sagte ich ihm, Dein Magen und Deinem Darm ist das egal , die verarbeiten das zu eine braunen ......!