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Patentkrieg: Samsung will iPhone 4S ausbremsen

Nächste Runde im Patentstreit der*Hardware-Giganten:*Kaum hat Apple sein neues iPhone 4S präsentiert, grätscht Samsung dazwischen. Die Koreaner wollen den Verkauf des Smartphones in Italien und Frankreich verbieten. Dabei steckt das Handy voller Samsung-Technik.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...790026,00.html
  1. #40

    .

    Zitat von razorfish Beitrag anzeigen
    Apple hatte im Juli 11 einen Cash-Bestand von round about 74 MRD USD (http://www.bbc.co.uk/news/mobile/technology-14340470
    ). Die Marktkapitalisierung von Samsung liegt bei ca. 98 MRD USD (ca. 1/4 des Börsenwerts von Apple). Theoretisch könnte Apple die Aktienmehrheit bei Samsung allein aus dem Cash-bestand finanzieren. So viel zur Größe beider Unternehmen!

    Imho spielt Samsung mit dem Feuer und riskiert, dass auch weitere von Samsung belieferten Unternehmen mittelfristig auf andere Low Cost Supplier ausweichen. Das ist keine gute PR, so gebärdet sich kein Partner, der Schuss kann voll nach hinten losgehn!
    Ja ne, is klar.
    Bei Übernahmen geben sich Aktionäre schließlich stets mit dem aktuellen Börsenkurs zufrieden...
    Der Cash-Bestand bei Apple resultiert daraus, dass man dort einfach niemals eine Dividende zahlt. Als Apple-Aktionär partizipiert man daher nur dann jemals am Erfolg des Unternehmens, wenn man seine Anteile auch wieder verkauft. Wem es gefällt, die auf das eingesetzte Kapital entfallenen Gewinne stets weiter riskieren zu müssen, bitteschön.

    Passt zur Apple-Strategie. Die wissen halt stets am besten, was gut für jeden ist...

    Und zum Abschluss: Auch bei Borussia Dortmund hat man mal im Stadion gesungen: "Wenn wir wollen, kaufen wir euch auf!"

    Hat nicht lange gehalten.
  2. #41

    Sie sollten Ihren User Namen ändern in

    Zitat von kein_gut_mensch Beitrag anzeigen
    Warum grotesk?

    Verlieren kann hier nur Apple. Samsung ist viel zu breit aufgestellt als das die ernsthaft an ihrer Chipsparte zu Grunde gehen würden. Apple ist auf dem Papier das wertvollere Unternehmen aber in der Realität nicht wirklich. Das ganze "Apple-Imperium" hängt an 2 Produkten, iPad und iPhone. Sollte eines davon schon nicht mehr richtig laufen gibts Probleme. Die Appleblase kann man gut vergleichen mit der Blase des "Neuen Markts" in den 90er. Viel zu überzogen das Unternehmen auf viel zu kleinen Füssen.
    Kein_guter_Apple_Kenner
    Apple hat vor Iphone und iPad auch gut gelebt.
    Also, was soll diese dümmliche Aussage?
  3. #42

    Echt

    Zitat von hjka Beitrag anzeigen
    Kein_guter_Apple_Kenner
    Apple hat vor Iphone und iPad auch gut gelebt.
    Also, was soll diese dümmliche Aussage?
    Genau die waren fast pleite. Aber Bill hat Sie gerettet.
    Und Beleidigungen posten Sie bitte woanders.
  4. #43

    Samung verhält sich wie meine Ex?

    Zitat von Currywurst Beitrag anzeigen
    Ja ne, is klar.
    Bei Übernahmen geben sich Aktionäre schließlich stets mit dem aktuellen Börsenkurs zufrieden...
    schon klar, aber mit 75MRD sind 51% Samsung inklusive Übernahmezuschlag locker drin, zumal das nicht mal die Option Aktientausch inkludiert. Abgesehen davon halte ich das aber für kein wahrscheinliches Szenario. Mir ging es nur darum, mit Fakten die Verhältnisse beider Unternehmen auszuweisen.

    Was mich hier wundert ist - neben teilweise geradezu manischer Markentreue oder Markenhass - dass von verschiedener Stelle immer wieder das "Was wäre wenn Samsung nichts mehr liefert-Argument" kommt. DAS wäre für Apple kurzfristig sicherlich sehr belastend, für Samsung hingegen langfristig ruinös. Wer würde sich diesen Supplier noch als Partner aussuchen? (Wobei, irgendwie erinnert mich das an meine Ex-Frau und die hat ja auch wieder einen abbekommen ;-)
    Abgesehen davon wird eine Liefersperre von Seiten des Samsung-Managements niemand ernsthaft in Erwägung ziehen, schließlch gibt es Verträge und der CEO ist nicht Kim Jong-Il!
  5. #44

    Denkschablone

    Zitat von 12_Apostel Beitrag anzeigen
    Erst denken dann posten ...

    "Das sind spezielle Auftragsanfertigungen die Samsung für Apple produziert.
    Um Ihnen ein Beispiel für Ihre Denkschablone zu geben, Bosch (größter Autozulieferer) kann seine für Porsche/Mercedes/...entwickelten Produkte an jeden verkaufen und auch ein etwas anderes Gehäuse und schon kann jeder einen Porsche bauen."
    ....
    Mal abgesehen davon dass ich erst denke und dann poste und auch keine Denkschablonen habe ...

    Wenn es wirklich nur Auftragsfertigungen sind, darf Samsung die Produkte natürlich nicht legal weiterverkaufen.
    Andererseits würde ich mir als Samsung nicht von Apple auf die Füße treten lassen (Patentstreitigkeiten). Um Lieferungen auszusetzen gibt es Möglichkeiten genug (Stichwort höhere Gewalt). Samsung hat auf jeden Fall von Apple profitiert sollte man meinen. Apple als Chipdesigner hin oder her, ist es ein ASIC als Vollkundenschaltkreis oder ein Gate-Array? Ein Teil des Know Hows ist jetzt bei Samsung. Und das Design ist auf die Samsung Prozesse abgestimmt. Wer sitzt also am längeren Hebel?

    Zum Thema Bosch und Porsche. Der Vergleich hinkt. Als maßgebliches Teil eines Porsche wird der Motor angesehen. Würde der von einer anderen Firma hergestellt und an Dritte weiterverkauft, könnten diese ein Porsche-ähnliches Mobil produzieren. Sieht aus wie Porsche, beschleunigt wie Porsche, klingt wie Porsche, mit etwas Aufwand kann man das Produkt soweit vervollkommnen, dass es auch wie Porsche fährt. Wo ist dann für einen Kunden der Unterschied?
  6. #45

    ... nenene

    Zitat von MarkenFreak-BRD Beitrag anzeigen
    Ausserdem habe ich in einem aktuellen Testbericht gelesen, dass das Samsung-Smartphone dem Apple-Prodkut weit überlegen ist, bei etwas niedrigerem Verkaufspreis.
    Hier muss man immer die Kriterien sehen die herangezogen werden. Letztlich entscheidet jeder selber, welche Kriterien ihm wichtiger sind. Ansonsten müssten alle Menschen den Empfehlungen der Tester folgen.

    Zitat von MarkenFreak-BRD Beitrag anzeigen
    Der momentane Apple Erfolg erklärt sich einfach durch die gute Strategie die man bei Apple verfolgt hat und durch die "Markenbesessenheit" in einigen Staaten, nicht umsonst gibts die neue I-Phone Version die Sprechen kann demnächst in englisch und deutsch...
    Unfug. Das Bedienkonzept ist besser und einfacher Verständlich als bei allen Konkurrenten. Wir waren früher Microsoft Partner und haben viel in dem Bereich gearbeitet. Ich habe auch sämtliche Entwicklungsschritte der Smartphones mitgemacht und alle Betriebssysteme ausprobiert. Das iOS und das iPhone sind zwar nicht perfekt aber deutlich einfacher zu handhaben als alle anderen.

    Viele in unserem Bekanntenkreis haben sich über das iPhone und das iPad an das MacBook herangetastet und sind damit zufrieden. Zumindestens zufriedener als mit Windows. Und das hat nichts mit Marketing zu tun.

    Zitat von MarkenFreak-BRD Beitrag anzeigen
    Natürlich sollte niemand erfahren, dass die Produktionsstückkosten ca. unter EURO 5,- liegen... das sollte dann auch Erklärung genug für den Aktienkurs/Ranking sein.
    Du erzählst Quatsch Du Orakel. ;-)
    Derartige hochauflösende Displays sind nicht einmal in den Stückzahlen Pfennigartikel.
  7. #46

    ...

    Zitat von kein_gut_mensch Beitrag anzeigen
    Genau die waren fast pleite. Aber Bill hat Sie gerettet.
    Und Beleidigungen posten Sie bitte woanders.
    schwachsinn! Weder 2007 bei der Einfuehrung des Iphones noch 2010 bei der Einfuehrung des Ipads war Apple "fast pleite". 2007 War der Stand pro Appleaktie ca.180 Dollar. Fast Pleite waren sie 1997 (zum Vergleich Preis pro aktie unter 1 Dollar), haben dann aber ihr neues Unixbasierendes Benutzersystem (mac OSX) fuer den auch neu vorgestellten Mac herausgebracht und konnten sich so ganz ohne iphone und Ipad vor der Pleite bewahren. Bitte informieren sie sich doch, bevor sie posten.
  8. #47

    Titel

    Zitat von raly Beitrag anzeigen
    Samsung aber schon! Samsung hat bisher nachweislich geklaut und wurde deswegen und nur deswegen verurteilt. Das hat das Gericht entschieden.
    Naja... wenn ich mir das Urteil, bzw. die Begründungs-Aussage der Richterin nochmals in Erinnerung rufe, sagte die Düsseldorfer Richterin etwas über "Die sehen doch zu ähnlich aus" - Also gab sie der Geschmacks-Muster-Klage Apples Recht.

    Stellt sich nur die Frage, warum diese Richterin sich nicht dieses Bildchen (ich poste Link) anschaute, und dann auf entsprechende Ideen bzgl. des Iphones kam....

    http://s1.appleweblog.com/files/2011...ng-y-Apple.jpg

    Es ist schon irgendwie seltsam, wie die Apple-Gemeinde andere des "Klaus" beschuldigt... und dann einfach von Tatsachen wegschaut.

    MfG
  9. #48

    Doch doch...

    Zitat von hhilscher Beitrag anzeigen
    Viele in unserem Bekanntenkreis haben sich über das iPhone und das iPad an das MacBook herangetastet und sind damit zufrieden. Zumindestens zufriedener als mit Windows. Und das hat nichts mit Marketing zu tun.
    Das hat immens viel mit Marketing zu tun. Wer denkt, Marketing sein nur ein wenig Werbung, der irrt (denn das ist auch nur ein Teilbereich von "Marketingkommunikation").

    Marketing hat etwas damit zu tun, Chancen am Markt zu erkennen und die richtigen Produkte zur richtigen Zeit auf den Markt zu bringen.
  10. #49

    .

    Zitat von smokey55 Beitrag anzeigen
    ..denn Samsung kann seine Halbleiter, Displays an jeden verkaufen. Ein etwas anderes Gehäuse und das wars.
    Das Problem ist, daß es keine anderen Kunden wie Apple gibt, die High-End-Komponenten in derart großer Stückzahl kaufen.
    Andere Kunden zahlen weniger (und schon gar nicht im großen Stil vorab wie Apple teilweise) und nehmen eher billigere Komponenten ab.

    Zitat von smokey55 Beitrag anzeigen
    Apple aber ist auf Samsung angewiesen. Einfach mal den Hersteller zu wechseln bei hochintegrierten Bausteinen geht nicht. Und das was Samsung kann, können Intel und AMD noch lange nicht, jedenfalls nicht kurzfristig und nicht alles. Da fehlt auch know-how.
    Fast alle wichtigeren Komponenten werden nicht von den Zulieferern auf Lager produziert, sondern von Apple präzise spezifiziert beauftragt, und das in der Regel auch sowieso von mehreren Lieferanten gleichzeitig, um Ausfälle abfedern zu können und um die Stückzahlen zu erreichen.

    Apple ist offenbar gerade dabei, Samsung komplett aus seiner Zuliefer-Kette rauszuwerfen, indem sie neue Verträge auf die Konkurrenz verlagern.

    Das ist auf diesem Niveau sehr stark ein Käufer-Markt, in dem Marktanteile unter anderem durch das Gewinnen potenter Großkunden wie Apple aufgebaut oder beim Verprellen solcher Kunden auch wieder verloren werden – inklusive entsprechender Umsatz- und Gewinnveränderungen beim Lieferanten.

    Zitat von smokey55 Beitrag anzeigen
    Apple mag noch Markführer sein mit seinen I-Phones. Aber wie lange noch? Alles proprietär, Apps kosten oft Geld.
    Wobei die Entwickler der Apps die einzigen sind, die daran tatsächlich profitieren – und das drückt sich einerseits in deutlich besserer Qualität der Apps aus (weil es sich lohnt, gute Qualität zu entwickeln) und andererseits auch in deutlich besserer Auswahl (weil die Plattform attraktiv ist).

    Zitat von smokey55 Beitrag anzeigen
    Da hat Samsung jetzt schon mehr zu bieten, z.B. OLED-Displays der neuesten Generation,
    Die verfälschte Farben zeigen, bei hellem Umgebungslicht schlecht lesbar sind, im Laufe der Zeit Einbrenn-Effekte aufweisen und deutlich mehr Strom verbrauchen als LCDs (selbst inklusive deren Backlights!). OLEDs sind aktuell noch in erster Linie Marketing-Gimmicks ohne wirkliche Serienreife und ohne realen Kunden-Nutzen.

    Zitat von smokey55 Beitrag anzeigen
    ein weitverbreitetes Betriebssystem das viele kostenlose Apps bietet.
    Trifft beides auch auf iOS zu – nur ist dort unter den vielen Apps im Gegensatz zu Android keine kriminelle Malware.

    Zitat von smokey55 Beitrag anzeigen
    Also Apple sollte sich gut überlegen wie man mit seinen Lieferanten umgeht.
    Das tun sie ohne Zweifel – aber wenn mein Lieferant anfängt, gerade die Flaggschiff-Produkte schamlos abzukupfern, zu denen er mir Bauteile nach meinen Spezifikationen zugeliefert hatte, dann hört der Spaß auf.

    Hier hat sich Samsung heftig ins eigene Knie geschossen, und jetzt folgen eben die Konsequenzen.

    Hätte Samsung hier seriös agiert, hätten sie keine Probleme.








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