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Patentbeschwerden-Start-up: Apple füttert Patent-Troll

Ein Start-up bedroht Handy-Hersteller: Vor der US-Außenhandelsbehörde reichte die junge Firma Digitude Innovations Patentbeschwerde gegen acht Unternehmen ein und fordert ein Importverbot für Geräte wie das Motorola Razr. Jetzt wurde bekannt: Die Grundlage des Verfahrens bilden Apple-Patente.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...803175,00.html
  1. #1

    Warum macht Apple da mit?
    Ganz einfach: weil dem Laden nix zu dreckig ist.
  2. #2

    Darum

    Warum Apple da mitmacht? Apple ist selbst ein Patentroll der seit Jahren versucht die Konkurrenz mit Trivialpatenten unter ausnutzung des wohl erbärmlichsten aller Patentrechte auszubremsen.

    Und es ist durchaus so, dass diese Trollerei und das Überziehen der wichtigsten Konkurrenten, immer lauter in der Öffentlichkeit diskutiert wird.

    Das einzige was gegen diese Theorie spricht: Apple will doch kein Geld mit Patentlizensiernung verdienen, sondern die Gegner behindern.

    Aber vielleicht ist das ja auch der frische Wind den Tim Cook wehen lässt - so ganz ohne dogmatische Prinzipien, dem Gegner um jeden Preis zu schaden. Also schadet man ihm nur noch für einen bestimmten Preis nicht mehr.
  3. #3

    Was ist denn das für ein eigenartiger Beitrag? Viele Unklarheiten und Mutmassungen und eine Klage durch einen Patenttroll die wahrscheinlich im Sande verlaufen wird.

    Gibt es gerade nichts Wichtigeres und Ausgereifteres aus der IT-Welt zu berichten? Oder ist es nur deswegen eine Nachricht weil Apple darin vorkommt .... obwohl man auch dort nicht weiss wie der Laden da wieder mit drinsteckt.

    Das alles hat schon fast Reissack-Qualität.
  4. #4

    Titel

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Warum Apple da mitmacht? Apple ist selbst ein Patentroll der seit Jahren versucht die Konkurrenz mit Trivialpatenten unter ausnutzung des wohl erbärmlichsten aller Patentrechte auszubremsen.

    Und es ist durchaus so, dass diese Trollerei und das Überziehen der wichtigsten Konkurrenten, immer lauter in der Öffentlichkeit diskutiert wird.

    Das einzige was gegen diese Theorie spricht: Apple will doch kein Geld mit Patentlizensiernung verdienen, sondern die Gegner behindern.

    Aber vielleicht ist das ja auch der frische Wind den Tim Cook wehen lässt - so ganz ohne dogmatische Prinzipien, dem Gegner um jeden Preis zu schaden. Also schadet man ihm nur noch für einen bestimmten Preis nicht mehr.
    Naja, die Trollerei hat ja unter Steve Jobs begonnen und nur weil diesbezüglich Apple gerne in der Presse steht und dadurch immer lauter in der Öffentlichkeit diskutiert wird, heisst es nicht, dass ander die braven Lämmer sind.

    Wer nicht nur die Schlagzeilen auf SpOn verfolgt findet Unmengen von Klagen und erkennt schnell, dass Apple ein Hai unter vielen ist. Das Thema hat sich durch die Masse an Trivialpatenten einfach verselbständigt.

    Profitieren tun davon nur die vielen Anwälte. Und es freuen sich die Fanboys der verschiedenen Lager die ihr "Team" unterstützen und anfeuern und dabei gar nicht merken wie sie vera..t werden.
  5. #5

    Schädlingsplage

    Solche Firmen sind Wirtschaftsparasiten, die das fehlkonstruierte amerikanische Patentrecht ausnutzen. Bleibt zu hoffen, dass mit dem Niedergang der Weltmacht auch der US-Markt an Bedeutung verliert.
  6. #6

    Welche Schlussfolgerung soll man aus solchen Meldungen ziehen? Meine ist: Vermutlich wird die Übernahme der Weltwirtschaft durch dieses kleine gelbe Land im Osten von Asien noch viel schneller gehen als erwartet. Hoffentlich produzieren die dann noch genug Reis, um die ganze Menschheit zu ernähren, einschließlich der amerikanischen Patentanwälte und europäischen Investmentbänker.
  7. #7

    einfach verbieten

    ..Firmen, die nichts nachhaltiges produzieren und Patente halten, nur zum Zwecke der Behinderung anderer - schlichtweg verbieten - vom Markt nehmen.
    Es lässt sich sehr leicht feststellen, womit wirklich Umsätze generiert werden und was der wahre Zweck eines Unternehmens ist.
    Diese Trittbrettfahrer brauchen wir genausowenig wie Domaincrabber u.v.a. mehr.
    Es sind bankenähnliche Konstrukte, in diesem Fall "technisches KnowHow", mit denen da gehandelt wird, ohne dass ein Interesse dahintersteht dieses patentierte Know How umzusetzen zum Wohle der Gesellschaft.

    Genauso soll es verboten sein, dass eine Frima ein Produkt / Patent aufkauft, um sich dadurch Konkurrenz vom Hals zu halten......die berühmte Patentaufkauf-und-schnell-in-die-Schublade-leg-Theorie.
    Die Gesellschaft / der Staat profitiert nicht von den Umsätzen dieser Verkehrsbehinderer, sondern er leidet Schaden. Der verursachte Schaden ist viel größer als die paar Steuern, die sie vielleicht bezahlen.......sie mißbrauchen und pervertieren die ursprünglichen Absichten des Patentrechts.

    Hier gilt dasselbe wie bei der Bankenregulierung: Es wurde schon zu lange "geschlafen". Solche Firmen ausradieren, der Chef soll was anderes "arbeiten" gehen.....
  8. #8

    Ich finde es gut!

    Seit geraumer Zeit prügeln die Unternehmen sich vor allen möglichen Gerichten, damit Produkte von Konkurrenten verboten werden.

    Das Problem ist ja bisher, einer erfindet nen Motor und ein anderer den Reifen und keiner will zulassen das der Konkurrent seine Erfindung benutzt, was im endeffekt nur zu Verschwendung von Geld vor Gerichten führt.
    Dieses Trolling bietet die Change einen Patentpool zu haben, aus dem sich alle die benötigten Patente zu gleichen Preisen lizensieren lassen können. Dann können die Firmen auf gleicher Höhe marktwirtschaftlich gegen einander antreten und dieses juristische hin und her mit unsinnigen Verboten die nur Wohlstand vernichten hören auf.


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