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Passagiere im ICE: Unkultur der Reisenden

Fluchende Fahrgäste, defekte Türen: Die Bahn sorgt nicht nur mit ihrem Führungswechsel für Schlagzeilen. Die größten Ärgernisse lauern in den Zügen. Ein ganz persönlicher Wutanfall zwischen Fulda und München.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...615943,00.html
  1. #120

    Stinker 2

    Zitat von coloradosp Beitrag anzeigen
    Nach welchem Gesetz setzt ein Schaffner einen Stinker vor die Tuere?
    Gute Frage - soweit kam es in unserem Fall ja leider mangels Haltestellen nicht. Ich glaube allerdings auch nicht, dass man ihn hätte "legal" vor die Tür setzen können. Er hatte ja immerhin einen gültigen Fahrschein mit Platzreservierung und auch Stinker dürfen verreisen.

    Der Geruch war aber tatsächlich so streng, dass wir - hätte es noch viel länger als die 80 Minuten nach Paris gedauert - ihn wohl zu Weiterfahrt auf dem Klo gezwungen hätten. Und zugegebnermassen haben wir uns nicht gerade dezent verhalten in unserem Versuch zu entkommen... Ich hoffe für zukünftige Zugfahrer, er hat die Nachricht verstanden.

    Und ja - im Nachhinein ist es eine meiner liebsten Zugfahr-Anekdoten geworden. Hatte ja auch seine guten Seiten.
  2. #121

    Bevorzugte Reisevehikel

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Für den Fall, dass Ihre Frage nach der Rechtsgrundlage und der "Stink-Messeinheit" kein Gag war, dann rege ich diese Lektüre an, vielleicht ist sie hilfreich: http://www.bmu.bund.de/files/pdfs/al...pdf/taluft.pdf
    Ich habe die Frage sehr ernst gemeint.

    Aber die Antwort interessiert mich nicht so intensiv, dass ich unbegreifliche Bahn-Regelungen studieren wuerde.

    Ich dachte, Sie koennten mir in ein paar Worten den Sachverhalt erklaeren. Das 14. Amendment ist klipp und klar. Subjektives geht nicht. Objektives braucht ein Kriterium. Irgendwelche dem 14. Amendment entgegengesetzte Regelungen oder Gesetze werden leweils vom US Supreme Court als ungueltig erklaert.

    Aber war nur reine Neugier. Ich fahre mit Sicherheit fuer den Rest meines Lebens nicht mehr ICE.

    Fuer weniger als 2000 Kilometer bevorzuge ich das eigene Auto. Fuer weitere Strecken bevorzuge ich immer noch das eigene Auto, aber manchmal geht's halt nicht ohne Flugzeug.

    Gerd
  3. #122

    14. Amendment ??

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Für den Fall, dass Ihre Frage nach der Rechtsgrundlage und der "Stink-Messeinheit" kein Gag war, dann rege ich diese Lektüre an, vielleicht ist sie hilfreich: http://www.bmu.bund.de/files/pdfs/al...pdf/taluft.pdf
    Zitat von coloradosp Beitrag anzeigen
    Ich habe die Frage sehr ernst gemeint.

    Aber die Antwort interessiert mich nicht so intensiv, dass ich unbegreifliche Bahn-Regelungen studieren wuerde.

    Ich dachte, Sie koennten mir in ein paar Worten den Sachverhalt erklaeren. Das 14. Amendment ist klipp und klar. Subjektives geht nicht. Objektives braucht ein Kriterium. Irgendwelche dem 14. Amendment entgegengesetzte Regelungen oder Gesetze werden leweils vom US Supreme Court als ungueltig erklaert.

    Gerd
    OT:
    Die TA-Luft ist keine „unbegreifliche Bahnregelung“, sondern eine (genauso unbegreifliche) Rechtsgrundlage für in Deutschland geltende Bestimmungen hinsichtlich der Emission von irgendwelchen möglichen Schadstoffen in die Luft (eine ähnliche Richtlinie gilt in der gesamten EU..irgendeine der vielen EU-Arbeitsschutzrichtlinien).

    Ich verstehe nicht, was Sie mit der 14. Erweiterung der Verfassung der USA wollen? (http://www.usconstitution.net/xconst_Am14.html)

    Der Forist süte, auf dessen Beitrag hin Sie Ihre Frage stellten, schilderte ein Erlebnis, das er im Thalys hatte. Thalys ist ein Hochgeschwindigkeitszug der franz. Staatsbahnen, der u.a. täglich die Länder Deutschland, Belgien und Frankreich verbindet.

    Hätte sich der Vorfall in den USA abgespielt, bin ich mir sicher, dass jedem Fahrgast ein Schadensersatzanspruch von mehreren Millionen Dollar zugesprochen worden wäre.... (das war jetzt ironisch).
  4. #123

    Sie haben das prinzip richtig erfasst

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    OT:

    Hätte sich der Vorfall in den USA abgespielt, bin ich mir sicher, dass jedem Fahrgast ein Schadensersatzanspruch von mehreren Millionen Dollar zugesprochen worden wäre.... (das war jetzt ironisch).
    Ist garnicht ironisch. sie haben das prinzip richtig erfasst.
    Die USA ist ein litigatives Land. Zivil-Lawyers sind wie Barracudas nach allem Moeglichen her. Dem Opfer kostet das nichts. Wenn der Civil-Lawer Geld herausholt, bekommt er 40 Prozent, wenn nicht, hat er umsonst gearbeitet. Ist ganz einfach, wie Vieles in der USA.

    Deshalb ist sowas schlicht nicht uebnlich in der USA. Deswegen gibt es auch keinen Pfusch in der Gesundheitsfuersorge.

    Ich komme darauf, weil mein Schwager schon seit zwei jahren mit einer verpfuschten Hip=-replacement (mir faellt der deutsche Ausdruck gerade nicht ein) heruummacht in Karlsruhe. Hier waere der Arzt schon bankrott und vielleicht im Knast.

    Es hat alles seine Sonnen- und Schattenseiten.


    Dass Sie das 14. Amendment nicht begreifen, ist mir auch klar. Die US-Verfassung ist uberhaupt einem Deutschen unbegreiflich. Aber ein Amerikaner weiss genau, was drinsteht. Insbesondere dioe Amendments 1 bis 19, und dann 14.

    Gerd
  5. #124

    ??

    Zitat von coloradosp Beitrag anzeigen
    ..
    Dass Sie das 14. Amendment nicht begreifen, ist mir auch klar. Die US-Verfassung ist uberhaupt einem Deutschen unbegreiflich. Aber ein Amerikaner weiss genau, was drinsteht. Insbesondere dioe Amendments 1 bis 19, und dann 14.

    Gerd
    OT:
    Ich habe nicht gesagt, dass ich das 14th Amendment nicht begreife,ich sah und sehe nur keinen Zusammenhang zwischen der US-Verfassung und einer Fahrt im Thalys.
  6. #125

    Der Zusammenhang

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    OT:
    Ich habe nicht gesagt, dass ich das 14th Amendment nicht begreife,ich sah und sehe nur keinen Zusammenhang zwischen der US-Verfassung und einer Fahrt im Thalys.
    Die Tatsache,dasss Sie keinen Zusammenhang sehen, zeigt mir, dass sie das ganze Konzept der US Verfassung, insbesondere die Amendments der Bill of Rights, nicht begreifen.

    Gerd
  7. #126

    Unkulturen

    Ich halte es für eine Unkultur an und für sich, wenn ein staatliches Personen-Transportunternehmen kleinere bzw. Nebenstrecken stillegt.Der effiziente Personentransport auch für Nicht-Autobesitzer auch in abgelegenere Landesteile erscheint mir da als Verpflichtung des Unternehmens.
    Und WAS dann zur Nebenstrecke wird!: Nach 24 h noch mit der Bahn von Kiel nach Flensburg zu kommen: nicht möglich.

    Einsteigen in einen normalen Waggon zum Personentransport: ab einer bestimmten Gebrechlichkeitsstufe für viele nicht mehr möglich (die schon deswegen oft auch nicht mehr mit dem Auto reisen könnten), die Stufen sind viel zu hoch und machen auch weniger Gebrechlichen oder mit schwererem Gepäck Belasteten zu schaffen. Daß das auch anders geht, sieht man in anderen Ländern.

    Solche Dinge erwecken den Anschein, als läge der Bahn irgendwie an was anderem als an ihren Fahrgästen. Was könnte das bloß sein ...
    ...und könnte es denn auch sein, daß Unkultur eine gleichartige Antwort hervorruft?
  8. #127

    gibts auch nicht

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    OT:
    Ich habe nicht gesagt, dass ich das 14th Amendment nicht begreife,ich sah und sehe nur keinen Zusammenhang zwischen der US-Verfassung und einer Fahrt im Thalys.
    es gibt auch keinen.
  9. #128

    Bitte nicht

    Zitat von holzfäller Beitrag anzeigen
    es gibt auch keinen.
    Sorry, aber Dialoge die nicht zum Thema gehören langweilen unendlich. Zumal wenn man das Thema abonniert hat und beim Anklicken jedesmal von diesem 14. Dingsda liest......
  10. #129

    Unerheblich

    Ich verstehe das ganze Buhei nicht. Man hat immer die Chance, auf irgendwelche Friszen mit Zerebralaustattung und Sozialkompetenz eines Wüstenskorpions zu treffen. Wie die genannten Krabbeltiere, sind sie in der Enge besonders lästig.
    Hier hilft nur die Weisheit der Bewohner Wiens: gar nicht erst ignorieren.








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