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Passagen frei: Eisschmelze lässt Arktis-Schiffer hoffen

Satellitenbilder beweisen, dass zwei legendäre polare Schifffahrtsrouten gleichzeitig offen sind: der Nördliche Seeweg vor Russlands Küste und die Nordwestpassage im kanadischen Inselarchipel. Schiffskapitäne wagen sich längst in die schmelzende Arktis vor - und stellen neue Rekorde auf.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...782657,00.html
  1. #20

    Wozu brauchen religiöse Fanatiker denn Beweise? ;-)

    Zitat von ScOuRgE_ Beitrag anzeigen
    Jetzt gibt es immer wieder sehr viele Leute die behaupten: Das kann ja auch eine natürliche Ursache haben und muss nichts mit dem menschlichen Handeln zu tun haben.
    Ich würde den Spieß mal umdrehen... bitte Beweise für eine anthropogene Ursache! Und nicht nur abstruse Simulationen, Modelle und Fantastereien, sondern handfeste und greifbare Experimente!

    Für natürliche Ursachen gibt es inzwischen ausreichend experimentelle Beweise! Alleine der Einfluß der Wolken, der in den Modellen nicht berücksichtigt wird... die kann jeder "nachfühlen", der im Sommer erlebt, wie sich eine Wolke vor die Sonne schiebt und die Temperatur auf der Haut um fünf Grad absinkt! Und dann sollen die Wolken keinen signifikaten Einfluß haben?! (KOPFSCHÜTTEL)

    Aber wozu brauchen Klimakatastrophiker denn Beweise? Es ist ja schließlich eine Religion... mit Schuld-und-Sühne-und-allem-was-dazugehört... und da reicht es, zu glauben!
  2. #21

    Das Geheimnis der Wolken

    Zitat von hadroncollider Beitrag anzeigen
    Ich hab's jetzt nicht nachgelesen, aber was schreiben die Klimazweifel-Deppen denn jetzt hier im Forum? Dass die Bilder in den Kulissen Hollywoods entstanden sind - wie bei der Mondlandung -, damit die USA Eiswürfel an die Dritte Welt liefern und sich mit Öl bezahlen lassen können?
    Bei Youtube mal nach "Das Geheimnis der Wolken" suchen und ansehen. Ich bezweifle allerdings, dass sie das gesehene verarbeiten können.
  3. #22

    Gut gebrüllt

    Zitat von ScOuRgE_ Beitrag anzeigen

    Summa Summarum ergibt das eine anthropogen verursachte globale Erwärmung. Für natürliche Ursachen gibt es keine Erklärungsansätze, die dieses Ausmaß schaffen könnten.
    Da haben Sie sich ja Mühe gemacht. Sie können aber nicht Treibhausgase einfach gegeneinander aufrechnen. Und Sie können sich nicht immer nur Zeiträume raussuchen, die Ihre Behauptung unterstützt. Holen Sie sich ein schönes Buch über die Geschichte des Klimas in den letzten 2.000 Jahren. Im Übrigen litt Europa einige Jahrhunderte unter der Kleinen Eiszeit, die nun ausklingt. Vor 1.000 Jahren war das Nordmeer auch durchweg schiffbar. Natürlich alles anthropogen. Von Extremen wie der Eiszeit vor 12.000 Jahren und der Atlantikumperiode vor 6.000 Jahren, in denen der größte See auf Erden verschwand und 99% Afrikas aus Wüste bestanden, möchte ich erst gar nicht sprechen, obwohl selbst zwölf Jahrtausende in der Geschichte der Erde nu rein winziger Bruchteil sind. Gegen ein neues Maunderminimum sind wir übrigens auch völlig machtlos.

    Der Anteil des Menschen an den Treibhausgasen ist übrigens im Promillebereich. Nun, da wird man sich so 'ne schöne Phrase wie "Aber genau diese 0,xxxx% sind es doch, die das Faß zum Überlaufen bringen!" überlegen, aber: Die Natur kam schon mit deutlich mehr und deutlich weniger Treibhausgasen aus. Das erkennen Forscher ganz gut am Wachstum der Bäume. Erst kürzlich brauchten die Universitäten in Helsinki und New York dazu eine sehr umfangreiche Studie raus. Ansonsten könnte man noch etwas beim vTI stöbern statt einfach nicht verstehen zu wollen.

    Viele Grüße. Und immer schön das Herz schonen. Hysterie bringt niemandem etwas.
  4. #23

    Zieht Euch warm an!

    Falls das mit der Eisschmelze so rasch weitergeht, kann es gut möglich sein das der Nordatlantikstrom ausbleibt. Dann wird wahrscheinkich die nächste Eiszeit hereinbrechen.
  5. #24

    Das ist doch offensichtlich!

    Zitat von jomo3 Beitrag anzeigen
    Ach, ehe ich es vergesse: wohin haben sich die sommerlichen Ozonwarnungen eigentlich verflüchtigt?
    Die sind jetzt in einer Rubrik mit dem Waldsterben und älteren Klima-Artikeln, in denen es im Jahre 2000 noch hieß, daß "in zehn Jahren" Kinder in unseren Breitengraden vielleicht schon keinen Schnee mehr kennenlernen dürfen. Ich weiß nicht, in welchem Breitengrad diese Wissenschaftler schrieben, aber wenn ich an die beiden letzten Winter im eher milden Norden denke ...
  6. #25

    Manipulierte Berechnungen statt Messungen

    Zitat von martkorn Beitrag anzeigen
    Ich würde den Spieß mal umdrehen... bitte Beweise für eine anthropogene Ursache! Und nicht nur abstruse Simulationen, Modelle und Fantastereien, sondern handfeste und greifbare Experimente!
    Zwar ist der Artikel äußerst reißerisch geschrieben und ich würde nur in Zügen dem vertrauen, aber:

    Auf die Idee des menschengemachten Klimawandels baut die Politik eine preistreibende Energiepolitik auf. Dabei sind die Treibhaus-Thesen längst widerlegt. ... Die Basiszahlen für die Berechnungen des IPCC sind im federführenden britischen Institut der Universität Norwich vernichtet worden.* ... Der Hauptunterschied zu den Klimamodellierern: Sie legen Versuche mit Messungen vor, während die vom IPCC (der gern als „Weltklimarat“ bezeichneten internationalen Behörde) veröffentlichten Studien auf Computermodellen und Berechnungen basieren.
    Aus "Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda" (WELT Online)
  7. #26

    Patt?

    Zitat von martkorn Beitrag anzeigen
    Ich würde den Spieß mal umdrehen... bitte Beweise für eine anthropogene Ursache! Und nicht nur abstruse Simulationen, Modelle und Fantastereien, sondern handfeste und greifbare Experimente!
    Für natürliche Ursachen gibt es inzwischen ausreichend....
    Als Laie kann ich die sogenannten Beiweise beider "Lager" nicht einschätzen. Ich kann mir Berichte, Artikel, Dokumentationen lesen/ansehen/anhören und kann hinterher (wenn es gut gemacht ist) sagen: Das klingt beides überzeugend.

    Mich wundert es, dass sich so viele Laien anmaßen, sich genau auf eine Seite zu stellen und zu sagen "so und nicht anders muss es sein!"

    Ich denke wir sind uns einig, dass es einen Klimawandel gibt. Ich denke wir sind uns auch einig, dass der Mensch seinen Teil dazu beiträgt (wer das auch noch leugnet, dem ist nicht zu helfen). Die Geister scheiden sich daran, wie stark dieser Einfluss des Menschen ist. Aber selbst bei einer Pattsituation wäre es doch fahrlässig zu sagen "wir sind uns nicht sicher, ob unser Einfluss auf das Klima entscheidend ist oder nicht - darum machen wir weiter wie bisher".

    Was die Klimapolitik angeht, so bin ich natürlich skeptisch, auf welch abenteuerlichen Wegen versucht wird, mit diesem Thema Geld zu verdienen (CO2-Zertifikate & Co.). Dennoch lautet doch die Grundidee des Klimaschutzes, natürliche Ressourcen zu schonen, sorgsam mit den (endlichen) Fossilen Brennstoffen umzugehen und Alternativen für die Zukunft zu finden.

    Da ich darin - Klimawandel hin oder her - den richtigen Weg in die Zukunft sehe, ist die emotional diskutierte Glaubensfrage für mich an dieser Stelle auch komplett überflüssig.

    Ein Großteil der Klimaskeptiker wird sich wohl den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass die Motivation die große "Klimalüge" anzuprangern eher daher kommt, dass sie gerne ohne schlechtes Gewissen weiter für wenig Geld eine Sprittschleuder betanken und im Winter gerne frische Luft bei offenem Fenster und wärmender Heizung genießen wollen.
  8. #27

    Zitat von Greg84 Beitrag anzeigen
    Also ich will den Eisbären nichts böses aber sie wären wohl eher nicht die erste Spezies, die ausstirbt. Blöd aber auch, dass die Urmenschen nicht dafür gesorgt haben, dass z. B. Mammuts überleben. Das waren erst mal Umweltsünder damals ;)
    Ihr naiv-zynischer Einwand scheint völlig zu ignorieren, dass sofern überhaupt die Urmenschen die Mammuts ausgerottet haben (was äußerst unwahrscheinlich ist) sie das ganz und gar nicht leichtfertig getan haben.
    Ich hoffe sie ignorieren nicht ZU oft ...
    Bezüglich "leichtfertig" können Sie hier was lesen:
    Der Artikel zeigt es deutlich auf:
    Die regelmäßige und leichtfertige Nutzung von PKW mit Verbrennungsmotoren ist ein weiterer Aspekt des
    kollektiven Scheiterns!

    Dass CO2 für das Klima schädlich ist, vermuteten Klimaforscher schon in den sechziger Jahren.
    Seit ein paar Jahren gilt es als sicher.
    Trotzdem hatte man es lange geschafft die Kritiker der leichtfertigen Nutzung von Flug- und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren als, zum Beispiel "Spaßbremsen",
    oder sonstiges zu diffamieren.
    Viele wissenschaftliche Fakten deuteten darauf hin, dass die Verbrennungsmotoren sclecht für des Weltklima ist.
    Aber warum hinsehen, wenn man auch wegsehen kann?

    (Wenn im Nachbarhaus Geschrei, Kinderweinen zu hören ist und die Kinder mit blaue Flecken und sonstige Verletzungen aufweisen, warum hinsehen, wenn man auch wegehen kann?)

    Selbst die, die erkennen, dass sich Mobilität und Mobiltätsbedarf gegenseitig fördern und "hochschaukeln"
    (ähnlich einer Spirale der Gewalt!)
    sehen sich zumeist außerstande diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

    Die Fahrt zur Arbeit ist unantastbar, nicht verhandelbar.

    Ein sicherlich realitätsnahes Beispiel soll diesen Wahnwitz der "vernuftbegabten" Erdenbürger

    veranschaulichen:
    8000 Personen, die in Köln wohnen, fahren täglich nach Düsseldorf und nehmen dort 8000 Arbeitsplätze in Anspruch wodurch 8000 Personen, die in Düsseldorf wohnen, woanders eine Arbeit ausüben müssen, im blödsten Fall in Köln.
    Dieses Szenario lässt sich weltweit zigtausendfach auf andere Städte und Regionen übertragen.
    (Wie wär' es mit einer "Jobtauschbörse"?)
    Da wird sehr viel Öl und sehr viele PKWen gebraucht...

    (Wie gut! Schafft Arbeitsplätze! [ geht's eigentlich noch dämmlicher: "Arbeit als Selbstzweck!" ? ] ),

    ...die Vergiftung von Luft, Wasser und Erde muss da unbedingt verharmlost werden, denn die Fahrt zur

    Arbeit ist unantastbar, nicht verhandelbar.
    Wie selbstverständlich diese "Pestkutschen" überall rumstehen, ordentlich oder (vermeintlich) gut aussehen müssen/sollen. ... Die alltägliche Gehirnwäsche durch die Medien greift schon lange!

    Sollte das falsch sein, wenn ich versuche meinen Kindern Mitgefühl und Respekt auch für Tiere und
    Pflanzen zu vermitteln? Sollte der menschengemachte mehrfache Genozid in Flora und Fauna garnicht
    beachtet werden?
    Ich finde jeder Mensch muss sich klarmachen wie sehr er den mehrfachen Genozid in Flora und Fauna
    fördern oder bremsen möchte und wie das bewertet wird Jeder Mensch muss genau das mit seinem Gewissen (soweit vorhanden) abklären.
  9. #28

    ...

    Zitat von ScOuRgE_ Beitrag anzeigen
    Gibt es die globale Erwärmung? Ja, und zwar eindeutig. Das kann man an dem Schwund der Arktis sehr schön einsehen. Einen besseren Indikator gibt es wohl kaum. Zudem schmelzen die Gletscher ab, Grönlands Eis schwindet, Seen trocknen aus.

    Jetzt gibt es immer wieder sehr viele Leute die behaupten: Das kann ja auch eine natürliche Ursache haben und muss nichts mit dem menschlichen Handeln zu tun haben. So etwas gab es in der Vergangenheit auch immer wieder!
    Die Argumentationslinie ist doch immer die selbe:

    Wird es plötzlich irgendwo warm (wie zum beispielt in der Arktis im Sommer), dann steht das Klima auf der Kippe, die katastrophe ist da und alle noch immer standhaften "Klimaleugner" sollten am besten eingesperrt werden.

    Ist es aber plötzlich irgendwo kalt (wie zum Beispiel in Europa im Sommer) oder sogar saukalt (wie in Europa im Winter)...dann ist das Wetter...

    Man sollte sich viel besser überlegen, was eine "Weltdurchschnittstemperatur" überhaupt sein soll (die ist in etwa so sinnvoll wie das durchschnittliche Einkommen eines Arbeitnehmers...wenn das liegt wo es liegt, warum brauchen wir dann Hartz IV? ...eben weil es in der Realität genau Null Relevanz hat).

    Zusätzlich werden Phänomene wie "fehlende Wärme" oder aktuell sinkende Meerespegel mit irgendwelchen Theorien legitimiert, die zeigen, warum die Erwärmung des Erdklimas zu einer Abkühlung führt, warum die "bewiesenermaßen" dramatisch ansteigenden Meeresspiegel dadurch sinken und warum sich auch die Temperatur dieses Wassers nicht erhöht...

    Legt handfeste Daten auf den Tisch und die Diskussion hört auf...ganz einfach.

    ..und bitte nicht wieder "die Mehrzahl der Wissenschaftler ist der Meinung, daß...".

    Wissenschaft ist keine Demokratie!
  10. #29

    Zitat von Greg84 Beitrag anzeigen
    Also ich will den Eisbären nichts böses aber sie wären wohl eher nicht die erste Spezies, die ausstirbt. Blöd aber auch, dass die Urmenschen nicht dafür gesorgt haben, dass z. B. Mammuts überleben. Das waren erst mal Umweltsünder damals ;)
    ( Teil2 )
    Welches Verhältnis, welche Beziehung hat der Mensch zur Ästhetik die das Leben und die Kunst in allen
    ihren Ausprägungen, wie Literatur, Musik usw. usw. bietet,
    wenn er nicht erkennt wie dumm, hässlich, dreist, banal und simpel sein "fahrendes Zimmerchen" ist, für das er oft eine beträchtliche Energie aufwendet, ja sogar sein Geld zusammenkratzt. Unter anderem kauft er deshalb billiges Fleisch und beteiligt sich an schäbigsten und gemeinsten Quälen von wehrlosen Tieren.

    Ein Freund sagt mir mal, als er bemerkte, dass mich
    die allgemeine Ignoranz bedrückte und ich nach möglichen Gründen forschte:

    "Schau, der Mensch ist sehr einfach, es lohnt sich garnicht über ihn nachzudenken."

    Vor vielen Jahren zeigte das Titelblatt eines
    Nachrichtenmagazins einen Steinzeitmenschen der scheinbar unbeholfen am Computer sitzt. Auf dem

    Bildschirm ist ein "Atompilz" einer nuklaaren Bombenexplosion zu sehen.

    Darunter die Frage:

    "Der Mensch, zu dumm zum überleben?"

    Dass der Mensch so kluge Fragen stellt, wie z.B. ob es Unendlichkeit gibt und auch sonstige reichlich
    sehr "helle" Leistungen vollbringt, kombiniert mit der Sorge um ihn und um Tiere und Pflanzen lässt mich
    immer denken und hoffen:

    Da müsste doch mehr drin sein!


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