Bostelmann / BildfolioWie feiern neureiche schnöselige Banker? Das fragte sich Maximilian Popp - und tauchte ein ins Nachtleben von Frankfurt am Main. Zwischen Gesprächen über Rindercarpaccio und Goldman Sachs lernte er, Deichkind grölend, das Motto der jungen Anzugträger kennen: "Man muss auch stilvoll feiern können."
http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...827348,00.html
Warum erscheint dieser Artikel im Uni-Spiegel, wenn es überhaupt nicht um die Studenten-Party-Szene in Frankfurt geht? Die Bildunterschrift des ersten Bildes suggeriert etwas anderes, als im anschließenden Artikel beschrieben wird: "Bonzen unter sich: Im Auftrag des UniSPIEGEL testet Maximilian Popp das Nachtleben in Deutschlands Studentenstädten. Diesmal: Frankfurt am Main. Nach Mitternacht wird die Zar Vodkabar zum Bankertreff."
Wirklich gute Studentenpartys findet man sicher nicht auf der Fressgass.
Frankfurt hat glücklicherweise mehr zu bieten als die paar Bänker.
Trotzdem so aufregend wie London, Berlin oder Köln ist die "Partystadt" Frankfurt sicher nicht.
Die oben genannten Locations sind vielleicht bei Bänkern und Aufschneidern beliebt abr ganz bestimmt nicht repräsentativ für Frankfurt. Wer richtig gut feiern will muss sich schon etwas genauer infomieren.
Tja, was Bankster so als "Arbeit" betrachten.
Auf Kunden einreden, bis sie den Mist glauben, was man denen verzapft und sie endlich die Paiere kaufen, die die eigene Firma loswerden will; sie weiss schliesslich besser als Omma, warum...
Oder stundenlang vor 4 bis 6 Monitoren sitzen, vier Telefone vor sich, und dann Kurven beobachten, um dann reflexartig auf die richtige Taste hauen.
Zusehen zu müssen, wie gerade 1000, nein 2000, nein 10000 den Bach runtergehen (was wird da der Chef wieder sagen),
oder vom Adrenalin überschüttet zu werden, wenn der Trade aufgegangen ist un der Gewinn gerade die 3000 überschritten hat, 4000, 5000.
Und das alles in wenigen Minuten, und viele Male am Tag.
Das ist wirklich hart.
Naja, wenn man's dann "Arbeit" nennt.
Das ist eher Daddeln auf hohem Niveau, mit hohen Einsätzen.
Ahem, was ist das Ergebnis seit 8h:
4 Deals, 36 Punkte, Hebel 100:
Danke.
Leute - soll das ein Witz sein. Da schickt Ihr irgendnen Milchbubi durch Frankfurter Touri-Schuppen und lasst ihn dann ueber das Nachtleben schreiben... Seriously?? Frankfurt hat exzellente Clubs und Bars fuer jeden Geldbeutel. Hier gibts naemlich nicht nur Reiche... OK, New York ist es nicht, aber was ist schon wie NY. Und da gibts auch nicht nur Reiche. Also, wie seit Jahrhunderten fuer die Journaille ueblich: erst richtig recherchieren, dann Klappe auf. Vielleicht ists aber auch gut so, weil uns der Artikel nicht die 10,000 Sachbearbeiterin aus Wanne-Eickel in die Clubs spuelt - wie das heute in Berlin ist.
Sehe ich auch so, das Bankenviertel ist uninteressant. Ich komme selbst aus FFM und die besten Parties sind bestimmt nicht im Herzen der Bankenzone zu finden. Frankfurt Zentrum ist nur ein kleiner Abschnitt, es gibt sehr viele gute Clubs mit einem coolen Nightlife - von bonzig, spießig bis hin zu alternativ, heruntergekommen, finden sich einige locations zum abrocken. Momentan ist es angesagt im Rotlichtviertel Clubs zu betreiben. Die Atmosphöere ist interessant, aber nicht ganz ungefährlich, man sollte immer um das Bahnhofsviertel herum, Hautpwache und Konsti Augen und Ohren offen halten. Aber wahrscheinlich gilt das für jede Großstadt.
Momentan empfehlen ich folgende Clubs für Besucher: LIDO, Intimbar, Club101, Freitagsküche und und und, aber viele sind einfach für uns die Geheimtips hehe
Nix gegen Sachbearbeiterinnen - die müssen ja auch irgendwo hin. Das selige Plastic in FFM hatte ganz früher Samstags zu und an der Tür hing ein Hinweis, dass man doch auf die ganzen Wochenend-Landeier aus dem Umland verzichten könne. Wer auf sich hielt, ging von Sonntag bis Donnerstag in die Clubs und blieb am Wochenende zuhaus. Aber - ich geb's zu - das ist mindestens 100 Jahre her.
Was soll das denn für ein Artikelchen sein?
Zugegebenermaßen leuchtet die Wahl von Living und Vodkabar ein. Zumindest wenn man von Beginn an ein Ergebnis vor Augen hat und dafür nach Bestätigung sucht.
Zusätzlich sei gesagt, dass Frankfurt schlichtweg keine "Studentenstadt" ist. Ich kann schon verstehen, dass man dann auch eher darauf kommt einen Artikel über die "Bankenart" des Feierns zu schreiben. Aber auch das wäre besser gewesen.
Statt Living lieber in den Japan Tower, oder wenn man es gleich richtig machen möchte dienstags ins Euro Deli...
An die Nicht-Frankfurter sei hier aber gesagt: Frankfurt feiert nicht so, wie der Autor es schreibt. Auch Banker nicht!
Herrschaften,
so schlecht kann man mE nur absichtlich recherchieren. Setzen 6!