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Party-Logbuch Duisburg: "Anderswo ist auch scheiße"

Pulp DuisburgDiese Stadt hat's nicht leicht: In Duisburg können Studenten zwar studieren - aber können sie dort auch feiern? Markus Flohr jedenfalls hatte Spaß beim Kneipenmarathon mit MSV-Ultras, lernte deren Lieder und tanzte in einem Rittersaal aus Pappmaché, bis der grüne Morgen graute.

http://www.spiegel.de/unispiegel/hef...834748,00.html
  1. #1

    Wahrlich, wir Duisburger haben's nicht leicht. Es gibt coole Kneipen, das stimmt. Doch noch immer wird in vielen geraucht. Und nach dem Besuch mancher, in denen nicht mehr geraucht wird, stinken die Klamotten am nächsten Tag dennoch, da der Mief einfach im Inventar steckt. Auch die Trennung von Rauchern und Nichtrauchern ist nicht überall so glücklich gelöst wie im "Movies".
    Aber das ist ein generelles und kein spezifisches Problem der Duisburger. Im PULP beispielsweise wird schon lange nicht mehr geraucht, was den Laden deutlich attraktiver macht.
    Aber anders als in Düsseldorf, ist unsere KÖ(nigstr.) nach Ladenschluss tot. Das liegt auch an den architektonischen Voraussetzungen. Es gibt wenig kleine Ladenlokale, die Vielfalt wird a priori beschränkt. Wen wundert's, dass die Lokale des Innanhafens fast immer überfüllt sind.
    Aber in den letzten Jahren hat sich so viel getan, dass ich guter Dinge bin. Das "Rock 'o' la" ist zwar schon lange Geschichte, das "Old Daddy" ebenfalls, aber es bleiben Kultkeller und Co. Und zur Not, fährt man halt in die Vororte Duisburgs, nach Essen oder Düsseldorf. ;)
  2. #2

    ...

    Wenn ein Autor sich vornimmt, mit unbekannten zwielichtigen Gestalten das "Nachtleben" in Duisburg zu erkunden und dabei irgendwelche ebenso absolut unbekannten Kneipen besucht und es schafft daraus einen schlechten Artikel zu machen, ist es nicht weiter verwunderlich, dass er in der "Erschaffung Adams" von Michelangelo im Pulp auch nur Fabelwesen erkennt.

    Ein bisschen weniger Duisburg-Bashing und ein wenig mehr Recherche wo man vielleicht wirklich gut hingehen kann (Innenhafen...) hätte eventuell geholfen.
  3. #3

    Großartiger Artikel.. Nicht! Zieh als Tourist in Washington DC Southeast mit ein paar Gangstern durch die Nacht und schreib dann einen Artikel über die Stadt als DAS Ghetto der USA. Oder schreib diesen. Beides gleich.. "gut".
  4. #4

    optional

    Was ist die Intention dieses Autors? Hat er sich jemals mit der Uni und der Stadt Duisburg auseinandergesetzt? Einen derart mangelhaft recherchierten Artikel hätte ich im Rahmen des Spiegels nicht erwartet. Hier wird ein Problemstadtteil Duisburgs in den Mittelpunkt und auf die ganze Stadt bezogen. Ein Report über Gangs in der Bronx spiegelt auch nicht New York wieder. Ich, als Duisburger Bürger bin zutiefst erschüttert und enttäuscht wie ein Spiegelableger eine lebenswerte Stadt so öffentlich anprangert!!! Das studentische Leben findet sehr wohl statt, nicht in Hochfeld und auch nicht mit den Hools die sich Ultras nennen. Herr Flohre sollte sich mal in Neudorf, Duissern und dem Innenhafen umsehen, wenn er einen objektiven Eindruck der Stadt und des Unulebens gewinnen will! Vom Sportpark mal ganz zu schweigen. Ich bin stolz auf meine Stadt und werde mich persönlich bei der Redaktion um eine Gegendarstellung bemühen.
    PS Unser Turm hat mit RWE nichts zu tun und bevor man sich darüber äußert sollte man die Gründe des Abrisses hinterfragen....
  5. #5

    Zitat von andre1977 Beitrag anzeigen
    Was ist die Intention dieses Autors? Hat er sich jemals mit der Uni und der Stadt Duisburg auseinandergesetzt? Einen derart mangelhaft recherchierten Artikel hätte ich im Rahmen des Spiegels nicht erwartet. Hier wird ein Problemstadtteil Duisburgs in den Mittelpunkt und auf die ganze Stadt bezogen. Ein Report über Gangs in der Bronx spiegelt auch nicht New York wieder. Ich, als Duisburger Bürger bin zutiefst erschüttert und enttäuscht wie ein Spiegelableger eine lebenswerte Stadt so öffentlich anprangert!!! Das studentische Leben findet sehr wohl statt, nicht in Hochfeld und auch nicht mit den Hools die sich Ultras nennen. Herr Flohre sollte sich mal in Neudorf, Duissern und dem Innenhafen umsehen, wenn er einen objektiven Eindruck der Stadt und des Unulebens gewinnen will! Vom Sportpark mal ganz zu schweigen. Ich bin stolz auf meine Stadt und werde mich persönlich bei der Redaktion um eine Gegendarstellung bemühen.
    PS Unser Turm hat mit RWE nichts zu tun und bevor man sich darüber äußert sollte man die Gründe des Abrisses hinterfragen....
    Als jemand dessen Heimatstadt hier regelmäßig rauf- und runter gebashed wird, empfehle ich doch mehr Gelassenheit. Berlin ist auch mehr als Mitte, Prenzlauer Berg und Neukölln, was scih in der Berichterstattung auch nicht wiederfindet.
    Wieso Sie den Eindruck gewonnen haben das es sich hier um einen objektiven Bericht über Duisburg handelt, ist mir schleierhaft. Ist es doch offensichtlich ein subjektiver Erlebnisbericht einer durchzechten Nacht in einem Problemviertel der Stadt. Von anprangern kann auch keine Rede sein, von daher würde ich einfach mal nen Gang runterschalten.
  6. #6

    Ist schon Sommerloch, oder wieso schon wieder Duisburg-Bashing?

    "du bist hier in Duisburg, du bist hier ganz unten"

    Nein, Dusburg-Hochfeld hat nicht den Glanz und die Noblesse von Berlin Neukölln. [sarkasmus off]

    Voll daneben, der Beitrag.


    Ich kann sie einfach nicht mehr lesen diese 30 Jahre alten Schimanski Szenarios - sicherlich hat Duisburg "Problemstadtteile" doch welche Großstadt hat die nicht? Nur Duisburg wird immer so dargestellt, als sei der Großteil der Stadt heruntergekommen.

    Duisburg ist keine Stadt mit pulsierendem Nachtleben wie Berlin, Hamburg, Köln.
    Aber in Duisburg findet sich durchaus studentisches Leben mit netten Szenevierteln (Dellviertel, Univiertel), der Innenhafen ist ein echtes Highlight. (Schöner wäre nur, wenn dort weniger Systemgastronomie wäre). Aber es ist halt keine gewachsene Struktur.

    Darüber hinaus grenzt Duisburg unmittelbar an ein 30.000 ha. großes zusammenhängendes Wald- und Seengebiet (Duisburger Stadtwald, 6 Seen platte Mülheimerwald). Zum Vergleich: Der größte Stadtwald Deutschlands, der Stadtwald Baden Baden misst 8.578 ha.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtwald
    Reizvoll, zudem mit hohem Freizeitwert die weitläufigen Rheinwiesen und Rheinauen, der hochwertig ausgebaute Rheinpark mit vielfältigem Sportangebot und die Regattabahn mit Sportpark wo von Wasserski über Segeln, Rudern auf Wettkampfniveau Wassersport ausgeübt werden kann. Duisburg ist grün, nicht grau!

    Keine Ahnung, wieso sich immer wieder Menschen in den Medien berufen fühlen, negativ über Duisburg zu berichten, scheinbar ohne jeglichen persönlichen Bezug zu dieser Stadt. Klischees zu wiederholen ersetzt keine Recherche.
  7. #7

    Danke, Spiegel, für diese wundervolle BerichtBEstattung

    Der Autor dieses Artikels hat in der Tat eine ganz tolle Bananenleistung erbracht. Ich denke, er weiß genau, wo und mit wem er reden und trinken musste um das Bild, das Deutschland hat zu suchen und zu finden. Objektiv ist an diesem Artikel gar nichts...
    Dennoch kommt er zu einem Ergebniss, dass dem Duisburger-Lebensgefühl im Moment entspricht. Ja, es klaffen überall Baustellen. Ja, der Stadtwerketurm wird abgerissen und damit ist das Wahrzeichen weg. Ja, in Hochfeld vegetieren jetzt "Bulgaren" oder wer auch immer damit gemeint sein soll, und verdienen nicht viel (wenn überhaupt was). Das entspricht aber dem Wunsch von niemandem hier und jeder möchte gerne etwas an den Verhältnissen hier verändern. Das ist aber nur schwer möglich, denn mit den Augen des Bundestags gesehen und den Worten gesprochen, die sich niemand der seinen Ruf wahren will, ausspricht, ist Duisburg doch nur die soziale Mülldeponie der Republik. Dieses Bild wird rigoros von den Medien versucht zu festigen und zu bestätigen. Es geht einem schließlich immer besser, wenn man weiß, dass auf der sozialen Leiter noch etwas unter einem ist. Auch wenn es nur ein Wattwurm wäre.
    Wie man sich hier engagiert wieder das Niveau dort zu heben wo es tief gesunken ist, davon schreibt er nichts, denn an diesen Personen hat niemand Interesse. Lieber Autor: In Marxloh (uuuuhuhuhuhu asoziales, böses Marxloh!), dort werden Kochkurse von Türkinnen, auf deutsch, für Deutsches Essen angeboten. Ja, sieh mal, so asozial ist es hier, das sogar Türken sich hier durch Eigeninitiative integrieren (klingt schon fast so, als wäre es etwa was ungewöhnliches wenn das geschieht, da ja "die Türken" dazu laut Berichterstattung aus jüngt vergangenen Tagen nicht in der Lage seien). Dort, in Duisburg-Marxloh, dem Schlechtesten vom Asozialsten, bemüht sich die Merkez-moschee die katholischen Gemeinden und Kirchenhäuser zu retten. Mit Spenden. Von Türken.

    Aber...hey...völlig negative Berichterstattung zu Duisburg ist doch schon normal geworden. Macht euch nichts draus, irgendwann explodiert der Kessel hier und dann "gibbet Kasalla" :)
    Wie bei Facebook richtiger Weise schon geschrieben wurde "das 'Duisburg-Bashing' ist medialer Volkssport".
  8. #8

    Es ist klar, das

    Berlin und Hamburg mehr zu bieten haben, man vergleiche einfach mal die Größe der beiden Städte mit Duisburg. Allerdings ist es sinniger, sich Duisburg als Teil einer Metropole anzusehen, der Metropole NRW. Bei dem Vergleich müssen sowohl Berlin als auch Hamburg gut schlucken. Warum der Vergleich? Auch in Berlin & Hamburg kann nicht jeder in 5 Minuten zum Szene-Viertel, sondern braucht ne 1/2, 3/4 Std.
    Wie auch immer. Der Artikel ist nicht mehr als eine Wiedergabe der persönlichen Erfahrungendes Autors, ders verpasst hat sich mit den wirklich guten Bereichen von Duisburg zu befassen, was bei guter Recherche, und man möge mir den Seitenhieb verzeihen, ausreichend vorhandener Motivation ausgewogen zu berichten. Vielleicht wärs besser geworden, man hätt sich schlau(er) gemacht, z.B. bei Communities wie Couchsurfing.org. Und das ist nicht mal "Insider- oder Nerdwissen"
  9. #9

    Ruhrgebiet

    Alles, was Ihr hier geschrieben habt, gilt doch nicht nur für Duisburg, sondern fürs ganze Ruhrgebiet. Dieses Genörgel über unsere Gegend geht mir schon seit vielen Jahren auf die Nerven.
    Für mich persönlich gibt's in Deutschland genügend Städte, in denen ich nicht tot überm Zaun hängen möchte.


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