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Partnersuche: Spiele, und du wirst finden

CorbisTheoretisch wartet die große Liebe überall: im Supermarkt, im Freibad oder im Zug. Praktisch hat Kennenlernen mit Zufall weniger zu tun, als Romantiker es gern hätten.

http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831811,00.html
  1. #1

    Danke.

    "Offen bleiben" ist also die Nachricht. Wäre ich nicht drauf gekommen. Vielleicht klappt's ja nun doch noch.
  2. #2

    Passt in etwa

    Also,
    ich habe in Dublin gelebt und meine Frau in Berlin. Wir haben uns auch nur übers Internet kennengelernt und leben nun seit 7 Jahre glücklich zusammen. So lag dies wohl nicht wirklich an der "räumlichen Nähe".
  3. #3

    Das freut mich wirklich für Sie...

    Zitat von mitch72 Beitrag anzeigen
    Also,
    ich habe in Dublin gelebt und meine Frau in Berlin. Wir haben uns auch nur übers Internet kennengelernt und leben nun seit 7 Jahre glücklich zusammen. So lag dies wohl nicht wirklich an der "räumlichen Nähe".
    ... aber nur weil manche Menschen sich trotz großer Nähe übers Internet kennen lernen heißt das ja nicht, dass Sie und Ihre Frau da eher die Aussname sind... Aus Einzelfällen aufs Ganze schließen birgt immer das Risiko des Fehlschlusses (Klugscheißmodus aus).
    90% der späteren Paare in Städten lebten vorher nicht mehr als 20km voneinander entfernt, das finde ich schon sehr beachtlich. Und wenn ich mich so in meinem Freundeskreis umschaue ist das auch eher die Regel, die Ausnahmen bilden Leute wie Sie und Ihre Frau...
  4. #4

    Wir sind verkuppelt worden!

    Wir waren schon beide ü60, ich Witwer, sie geschieden, als eine gemeinsame Bekannte uns (unabhängig voneinander) immer wieder drängte: "

    Ich habe den idealen Partner für Dich!

    Schließlich habe ich in ein gemeinsames Abendessen mit der Kupplerin als "Anstandswauwau" eingewilligt - als ich die mir bis dahin völlig unbekannte, aber nette Dame nach Hause fuhr, bedankte sie sich für den netten Abend. Und als ich fragte, ob sie mich wieder sehen wolle - und wann, antwortete sie:

    Ja, morgen!
    Am nächsten Abend fand dann bei mir das kleine schwäbische Vesper statt - und danach landeten wir im Bett ...
    Seitdem sind wir unzertrennlich.
    Der entscheidende Punkt war vermutlich, als sie bei mir ins Auto stieg - ich hatte gedacht, die Kupplerin hätte ihr gesagt, dass ich einen großen Hund habe - aber sie wusste das nicht. Als der Hund ihr freundlich übers Gesicht leckte und sie feststellte: was für ein lieber Hund, war alles ok.

    Das hätte natürlich ganz anders ausgehen können: Der Hund brummt oder bellt, sie schreit entsetzt "Igitt" etc ...

    Wenn wir diese Kuppelei-Geschichte im Freundeskreis erzählen, gibt es natürlich immer ein großes Hallo!
  5. #5

    Zitat von mitch72 Beitrag anzeigen
    Also,
    ich habe in Dublin gelebt und meine Frau in Berlin. Wir haben uns auch nur übers Internet kennengelernt und leben nun seit 7 Jahre glücklich zusammen. So lag dies wohl nicht wirklich an der "räumlichen Nähe".
    War das bei *allen* Deinen Beziehungen so? Ja? Ist völlig normal, 10% aller Paare in Städten lebten vor dem Kennenlernen mehr als 20 km auseinander. Steht übrigens im Artikel :)
  6. #6

    Anderer Blickwinkel

    Wenn das alles so einfach wäre. Für mich als Autisten ist das ganze noch schwieriger als für den normalen Menschen, denn die Kontaktaufnahme zu anderen Menschen fällt mir nicht gerade leicht. Deshalb finde ich es gut das es das Internet gibt, weil man hier auch als Autist sich freier bewegen kann. Die von manchen gehasste Anonymität im Internet ist für uns eher von Vorteil als von Nachteil bzw. ist das Netz besser berechenbar als der restliche Alltag.
  7. #7

    optional

    Hmmm, da muss ich doch gleich mal rüber zum Metzger. Bisschen blöd, dass ich kein Fleisch esse, aber was solls.. Zugfahren tue ich auch nicht, ich hab ein Motorrad, da trage ich auch noch nen Helm! Das ist natürlich wenig kommunikatief.. Außerdem bin ich arbeitslos!! Also: mehr Fleisch essen, Motorradfahren einfach ohne Helm und dann nett lächeln an der Kreuzung, und beim Arbeitsamt nicht immer gleich die Nase in eine Zeitschrift, sondern dem Gegenüber auch mal ein aufmunterndes ´Hallo, kommen Sie öfters hier her?´ zurufen. Dann klappt das schon!! :))
  8. #8

    Alles Schicksal

    Also in meiner pers. Gedanken- und Glaubenswelt verhält es sich so mit Liebe und Partnerschaften:
    Wann man wen trifft und welche Form von Beziehung man zusammen eingeht (Freundschaft und / oder Sex und / oder Liebe und / oder Hass und / oder Geschäft etc.) ist (meistens) schicksalshaft vorbestimmt und passiert exakt dann, wann man es braucht bzw eben nicht, wenn man es nicht braucht. So braucht man die Liebe zb gerade nicht, wenn man denkt, man braucht sie ganz besonders und je mehr man sich nach jemanden sehnt, sucht, hofft etc. desto öfters hagelt es Enttäuschungen.
    Was man stattdessen braucht ist die Erkenntnis, dass man sich auch selbst genügen und sich selbst lieben lernen muss, um eine Partnerschaft überhaupt sinnvoll leben zu können. Alleine sein kann ja sehr unangenehm sein und man kommt einfach nicht darum herum, sich damit anzufreunden auch wenn es einem unendlich schwerfällt. Und deswegen kommt es ja auch so häufig vor, dass wenn man sich gerade und endlich (ehrlich) mit seinem Singlestatus abgefunden hat bzw. den sogar irgendwann als angenehm empfindet (lektion gelernt quasi), dann eben der nächste Partner ganz "zufällig" in Leben tritt. Und das kann dann jemand aus Peking oder der Studentenbuze nebenan sein. Ganz sicher wird es aber wieder jemand sein den man braucht, in welcher Form auch immer =).
  9. #9

    ... wer sucht denn heute noch einen partner.


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