Partikel in Diamanten: Reste von Lebewesen*kreisen durch die Erde

Der Kreislauf des Lebens reicht tief in die Erde, Einschlüsse in Diamanten liefern dafür nun*den ersten Beweis: Schalen von Muscheln und Algen sinken mit Erdplatten ins Innere, Vulkane katapultieren die organischen*Partikel wieder an die Oberfläche - in geologischem Blitztempo.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...786452,00.html
  1. #1

    Forscher

    ja die Forscher können ganz schön schwerhörig und blind sein wenns um andere Studien und Erkenntnisse geht. Hauptsache, man kann dann schön behaupten man habe etwas neu heraus gefunden und bräuchte nun dringend neue Forschungsmillionen.

    Dass es bei Gold so ist weiss man schon lange.
  2. #2

    ideale Entsorgung?

    Wenn man den Anfang dieses Kreislaufes 100%ig identifizieren könnte, wäre das eine ideale Entsorgung für den Atommüll.

    Wenn das Zeug dann nach xx Milionen Jahren wieder an die Oberfläche kommt, ist auch die längste Zerfallzeit vorbei...
  3. #3

    Im Grunde

    Zitat von Ammoudia Beitrag anzeigen
    Wenn man den Anfang dieses Kreislaufes 100%ig identifizieren könnte, wäre das eine ideale Entsorgung für den Atommüll.

    Wenn das Zeug dann nach xx Milionen Jahren wieder an die Oberfläche kommt, ist auch die längste Zerfallzeit vorbei...
    ein tiefes Loch in die Subduktionszone bohren.
    1 - 2 km sollte als Tiefe reichen.
    Und den Rest besorgt die Plattentektonik.
    Aber wahrscheinlich ist das den Grünen nicht lang genug.

    @nixda
    das habe ich jetzt nicht verstanden
    was ist denn mit dem Gold
  4. #4

    Wenn Blinde von Farben faseln

    Zitat von nixda Beitrag anzeigen
    ja die Forscher können ganz schön schwerhörig und blind sein wenns um andere Studien und Erkenntnisse geht.
    Wenn Sie schon einmal eine wissenschaftliche Arbeit gelesen hätten oder gar selbst wissenschaftlich gearbeitet hätten, wüssten Sie, dass das Referieren des aktuellen Forschungsstandes zu jeder anständigen Publikation gehört. Im Falle der zitierten Veröffentlichung in Science sind dies:

    References and Notes
    1. T. Stachel, G. P. Brey, J. W. Harris, Elements 1, 73 (2005).
    2. B. Harte, Mineral. Mag. 74, 189 (2010).
    3. G. P. Bulanova et al., Contrib. Mineral. Petrol. 160, 489
    (2010).
    4. B. Harte, N. Cayzer, Phys. Chem. Miner. 34, 647 (2007).
    5. F. V. Kaminsky et al., Contrib. Mineral. Petrol. 140, 734
    (2001).
    6. T. Stachel, G. P. Brey, J. W. Harris, Contrib. Mineral.
    Petrol. 140, 1 (2000).
    7. R. Tappert et al., Geology 33, 565 (2005).
    8. M. J. Walter et al., Nature 454, 622 (2008).
    9. R. Tappert et al., Geology 37, 43 (2009).
    10. P. Cartigny, Elements 1, 79 (2005).
    11. B. Harte, J. W. Harris, M. T. Hutchison, G. R. Watt, M.
    C. Wilding, in Mantle Petrology: Field Observations and
    High Pressure Experimentation, Y. Fei, C. M. Bertka, B.
    O. Mysen, Eds. Geochemical Society Special Publications,
    125 (1999).
    12. P. C. Hayman, M. G. Kopylova, F. V. Kaminsky,
    Contrib. Mineral. Petrol. 140, 734 (2005).
    13. T. Stachel, J. W. Harris, G. P. Brey, W. Joswig, Contrib.
    Mineral. Petrol. 140, 16 (2000).
    14. Y. Fukao, M. Obayashi, T. Nakakuki, Deep Slab Project
    Group, Annu. Rev. Earth Planet. Sci. 37, 19 (2009).
    15. R. D. van der Hilst, S. Widiyantoro, E. R. Engdahl,
    Nature 386, 578 (1997).
    16. K. Hirose, N. Takafuji, N. Sata, Y. Ohishi, Earth Planet.
    Sci. Lett. 237, 239 (2005).
    17. S. Ono, E. Ito, T. Katsura, Earth Planet. Sci. Lett. 190, 57
    (2001).
    18. A. Ricolleau et al., J. Geophys. Res. 115, B08202 (2010).
    19. L. Heaman, N. A. Teixeira, L. Gobbo, J. C. Gaspar, U-Pb
    mantle zircon ages for kimberlites from the Juina and
    Paranatinga Provinces, Brazil. Extended Abstracts, 7th
    International Kimberlite Conference, Cape Town, 322
    (1998).
    20. See supporting material on Science Online.
    21. F. E. Brenker et al., Earth Planet. Sci. Lett. 236, 579
    (2005).
    22. F. Brenker, T. Stachel, J. W. Harris, Earth Planet. Sci.
    Lett. 198, 1 (2002).
    23. B. J. Wood, Earth Planet. Sci. Lett. 174, 341 (2000).
    24. M. B. Kirkley, J. J. Gurney, M. L. Otter, S. J. Hill, L. R.
    M. Daniels, Appl. Geochem. 6, 477 (1991).
    25. S. Shilobreeva, I. Martinez, V. Busigny, P. Agrinier, C.
    Laverne, Geochim. Cosmochim. Acta 75, 2237 (2011).
    26. S. Poli, E. Franzolin, P. Fumagalli, A. Crottini, Earth
    Planet. Sci. Lett. 278, 350 (2009).
    27. S. Goes, F. A. Capitanio, G. Morra, Nature 451, 981
    (2008).
    28. A. Rohrbach, M. W. Schmidt, Nature 472, 209 (2011).
    29. M. Akaogi, A. Tanaka, M. Kobayashi, N. Fukushima, T.
    Suzuki, Phys. Earth Planet. Inter. 130, 49 (2002).
    30. S. A. Gibson, R. N. Thompson, O. H. Leonardos, A. P.
    Dickin, G. J. Mitchell, J. Petrol. 36, 89 (1995).
    31. J. C. VanDecar, D. E. James, M. Assumpcao, Nature 378,
    25 (1995).
    32. T. H. Torsvik, K. Burke, B. Steinberger, S. J. Webb, L. D.
    Ashwal, Nature 466, 352 (2010).
    33. Y. N. Palyanov, Y. M. Borzdov, A. F. Khokhryakov, I. N.
    Kupriyanov, N. V. Sobolev, Earth Planet. Sci. Lett. 250,
    269 (2006).
  5. #5

    Zitat von nixda Beitrag anzeigen
    Hauptsache, man kann dann schön behaupten man habe etwas neu heraus gefunden und bräuchte nun dringend neue Forschungsmillionen.
    Ja, toll, Argumentieren auf Bild-Niveau - nur weil Sie es nicht kapieren, ist es zu teuer.

    Zitat von nixda Beitrag anzeigen
    Dass es bei Gold so ist weiss man schon lange.
    Dieses Argument zeigt nochmals, dass Sie von Wissenschaft keine Ahnung haben. "Wenn es bei Gold so ist, muss es bei Diamant genauso sein." - lächerlich.
  6. #6

    Wem nützte das?

    Zitat von Ammoudia Beitrag anzeigen
    Wenn man den Anfang dieses Kreislaufes 100%ig identifizieren könnte, wäre das eine ideale Entsorgung für den Atommüll.

    Wenn das Zeug dann nach xx Milionen Jahren wieder an die Oberfläche kommt, ist auch die längste Zerfallzeit vorbei...
    besser nicht zu ende denken, sonst bekommen die atomisten noch vor toresschluss neuen auftrieb für ihr gefährliches spiel.
    die geologen wissen, dass sie nichts wissen. die journalisten und anderen wissen das nicht.
  7. #7

    Haha

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    ein tiefes Loch in die Subduktionszone bohren.
    1 - 2 km sollte als Tiefe reichen.
    Und den Rest besorgt die Plattentektonik.
    Aber wahrscheinlich ist das den Grünen nicht lang genug.

    @nixda
    das habe ich jetzt nicht verstanden
    was ist denn mit dem Gold
    flüssiges Plutonium durch ein 10 cm Loch bei einigen 100 Bar wer würde da gerne dabei sein wollen?
  8. #8

    Kreislauf des Lebens?

    Was hat die Bildung von Mineralien denn mit dem Kreislauf des Lebens zu tun? Isst die Diamanten irgendwer? Der kleine grüne Steinfresser?
  9. #9

    Diamanten

    Zitat von nixda Beitrag anzeigen
    ja die Forscher können ganz schön schwerhörig und blind sein wenns um andere Studien und Erkenntnisse geht. Hauptsache, man kann dann schön behaupten man habe etwas neu heraus gefunden und bräuchte nun dringend neue Forschungsmillionen.

    Dass es bei Gold so ist weiss man schon lange.
    Ja, man sollte diese ganze Forscherei vollkomen aufgeben, Ist eh' nur Teufelszeug !
    Meinen Sie das etwa ???