Parteitag in Neumünster: Piraten warnen Journalisten vor Hacker-Attacken

dapd"Bitte beachten Sie, dass Sie es mit Hackern zu tun haben": In einer E-Mail warnt die Piratenpartei Journalisten, die am Wochenende vom Parteitag berichten wollen. Die Medienvertreter sollten besser verschlüsselte Verbindungen nutzen - traut die Partei den eigenen Mitgliedern nicht?

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...830003,00.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Bitte beachten Sie, dass Sie es mit Hackern zu tun haben": In einer E-Mail warnt die Piratenpartei Journalisten, die am Wochenende vom Parteitag berichten wollen. Die Medienvertreter sollten besser verschlüsselte Verbindungen nutzen - traut die Partei den eigenen Mitgliedern nicht?

    Parteitag in Neumünster: Piraten warnen Journalisten vor Hacker-Attacken - SPIEGEL ONLINE
    Ok, ich war am überlegen die Piraten in NRW zu wählen. Mit diesem Statement haben die Piraten allerdings bewiesen, dass das für sie selbst gerne in Anspruch genommene Image der "l33t Computerprofis" etwas zu bröckeln anfängt.
    Unberechtigt Zugang in fremde Netze zu verschaffen ist cracken, nicht hacken... aber dafür sind viele der Piraten vielleicht einfach zu jung um da den Unterschied zu kennen.
    Und mit Hilfe von Scriptkiddie-Tools (und Datenverkehr zu sniffen ist nichts anderes) Datenverkehr mitschneiden ist nun wirklich keine "Fähigkeit".
    SSL bringt wenig beim man in the middle, insbesondere klingt's recht komisch, wenn in der Mail der Piraten zuerst geschrieben wird es wäre möglich über das Funknetz auf fremde Rechner einzudringen, dann aber zu schreiben "nutzen Sie verschlüsselte Verbindungen (z.B. https oder VPN) beim Surfen im Internet.
    Wenn man nämlich erstmal auf den fremden Rechner "eingedrungen" ist es recht sinnfrei https oder VPN zu benutzen...
  2. #11

    Ich würde gerne mal wissen, was das ständige Bashing gegen die Piraten Partei seitens SPON soll.
    Die Piraten geben Tips, welche jeder User sich zu Herzen nehmen sollte und hier wird gleich von innerparteilichen querelen gesprochen. Ich sehe keine Hinweis für so etwas.
    Genausogut könnte ich behaupten, der Spiegel ist Pleite und schreibt so einen Müll, damit die Leserquote steigt, damit auch die Einnahmen wieder steigen.
    Dem SPON ist anscheinend keine Möglichkeit billig genug, um gegen die Piraten zu hetzen.
    Im Artikel "Shitstorm" versucht die Redaktion eine Lanze für Politiker zu brechen, läßt aber Selbigen unablässig gegen eine Partei los.
    Oder steckt vielleicht Methode dahinter?
    Objektiver Journalismus sieht anders aus.
  3. #12

    Möllering vergisst Morlang oder weiß es nicht.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Bitte beachten Sie, dass Sie es mit Hackern zu tun haben": In einer E-Mail warnt die Piratenpartei Journalisten, die am Wochenende vom Parteitag berichten wollen. Die Medienvertreter sollten besser verschlüsselte Verbindungen nutzen - traut die Partei den eigenen Mitgliedern nicht?

    Parteitag in Neumünster: Piraten warnen Journalisten vor Hacker-Attacken - SPIEGEL ONLINE

    Die Aussage von Anita Möllering ist faktisch falsch.
    Es gibt zahlreiche Zeugen und gar Bundesvorstands-Protokolle in welchen zB Alexander Morlang (MdL Berlin, Fraktionär Piratenpartei Berlin) stolz bestätigt das er Passwörter im Netzwerk sniffed und diese sogar dann verbreitet.

    Dieses Verhalten ist Standard an Veranstaltungen an denen er ggf. sogar in der Technik arbeitet. Dies passiert nach wie vor auf Landes- wie Bundesparteitagen.

    Es gab sogar mal Hinweise das er einen sogenannten IMSI Catcher betreiben würde. Dies konnte zumindest an der mutmaßlichen Location in der Bundesgeschäftsstelle der Piratenpartei ausgeschlossen werden.

    Ich denke Anita ist schlicht falsch informiert worden. Dies mag daran liegen, dass sie noch nicht all zu lange "an Bord" ist.

    wink Simon
    Geändert von ( um Uhr)
    "No electrons were harmed during the creation, transmission
    or reading of this posting. However, many were excited and
    some may have enjoyed the experience"
    Rack IT Solutions, Simon Lange
  4. #13

    wenn die Partei alle vor möglichen Gefahren warnt (und es gibt welche, die Lücken nutzen, um zu warnen und auch bloß zu stellen), dann ist das Verpflichtung denen gegenüber, die, weniger Netzaffin, manchmal zu wenig auf ihre Sicherheit achten.
    (So wie manche Piraten, zu wenig 'presseaffin', alzu sorglos in ihrer Wortwahl waren/sind)
  5. #14

    Super

    Zitat von klappertopf Beitrag anzeigen
    Die Hacker sind doch letztlich doch Demimonde-Figuren.
    Hui da kann jemand sogar etwas Frongzösich
  6. #15

    Sympathisch!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Bitte beachten Sie, dass Sie es mit Hackern zu tun haben": In einer E-Mail warnt die Piratenpartei Journalisten, die am Wochenende vom Parteitag berichten wollen. Die Medienvertreter sollten besser verschlüsselte Verbindungen nutzen - traut die Partei den eigenen Mitgliedern nicht?

    Parteitag in Neumünster: Piraten warnen Journalisten vor Hacker-Attacken - SPIEGEL ONLINE
    Welch eine Torheit! :-)

    Diese naive Ehrlichkeit und Besorgness um die Journalisten (von denen viele nur auf ein kleines Wort lauern um die Piraten auseinander zunehmen) macht diese Partei für mich absolut sympathisch. In Verbindung mit einem intelligenten Wahlprogramm und dem Verhalten der politschen Gegner werden sie für mich immer mehr wählbarer!
  7. #16

    Zitat von lug&trug Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist es ja genau umgekehrt:
    Es ist leichtsinnig von allen anderen Parteien (und WLAN-Betreibern), auf die Risiken unsicherer Verbindungen aufmerksam zu machen.
    Denken Sie wirklich das dieses Problem bei den Journalisten unbekannt ist und das man die extra darauf Aufmerksam machen muss?

    Zitat von lug&trug Beitrag anzeigen
    Darum geht es doch gar nicht. Wenn jemand auf einem CDU-Parteitag vor Taschendieben warnt, heißt das doch nicht unbedingt, das CDU-Mitglieder potentielle Taschendiebe sind.
    Mit Taschendieben muss ich auf jeder größeresn Veranstalltung rechnen. Wenn aber vom Organisator extra davor gewart wird gibt es wohl einen konkreten Verdacht.
  8. #17

    Gut, wenn die Piraten einen Hacker-Ruf haben! Ich sollte meine Mitgliedschaft auf meiner Firmenwebsite mitteilen.

    Dann traut sich kein Abzock-Anwalt mehr, eine Abmahnung zu schicken - auch weil dann vielleicht ganz schnell ein 5000 Leute starker Party-Mob seine Wohnung stürmt, da auf Facebook zum "Tag der offenen Tür" mit Freibier in der Kanzlei eingeladen wird.

    Don't mess with the pirates :-)
  9. #18

    Reklame für die Piraten, sonst nichts

    Zitat von bürgerunkraut Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne mal wissen, was das ständige Bashing gegen die Piraten Partei seitens SPON soll.
    Die Piraten geben Tips, welche jeder User sich zu Herzen nehmen sollte und hier wird gleich von innerparteilichen querelen gesprochen. Ich sehe keine Hinweis für so etwas.
    Genausogut könnte ich behaupten, der Spiegel ist Pleite und schreibt so einen Müll, damit die Leserquote steigt, damit auch die Einnahmen wieder steigen.
    Dem SPON ist anscheinend keine Möglichkeit billig genug, um gegen die Piraten zu hetzen.
    Im Artikel "Shitstorm" versucht die Redaktion eine Lanze für Politiker zu brechen, läßt aber Selbigen unablässig gegen eine Partei los.
    Oder steckt vielleicht Methode dahinter?
    Objektiver Journalismus sieht anders aus.
    Das ist ein Mißverständwnis. Der Spiegel gibt den zahlreichen Analphabeten der Piraten die Möglichkeit sich auszukotzen. Die anderen werden brutal zensiert.

    Der Chef der Piraten soll vor dreizehn Jahren ein Furunkel am Arsch gehabt haben, wird morgen exclusiv berichtet.
  10. #19

    Keineswegs:

    Zitat von bürgerunkraut Beitrag anzeigen
    Objektiver Journalismus sieht anders aus.
    Im Gegenteil: Der berichtet, was zu berichten ist - ohne Informationen zu unterdrücken, die ein gewünschtes Bild stören könnten ;-)