Parteitag in Neumünster: Piraten wählen Schlömer zum Vorsitzenden

REUTERSBernd Schlömer ist neuer Bundesvorsitzender der Piraten. Beim Parteitag in Neumünster wählten die Mitglieder den bisherigen Stellvertreter zum Nachfolger von Sebastian Nerz. Der neue Parteichef will sich für Kooperation und Gemeinsamkeit in der Partei einsetzen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830366,00.html
  1. #10

    Zitat von Ha.Maulwurf Beitrag anzeigen
    Auch dieser Pirat wird von den Feinden der Basisdemokratie mit Häme und Hass überschüttet werden. Diesen Scheindemokraten geht es ja nicht um Sachpolitik, sondern darum, endlich mal ungestraft loshetzen zu können.
    Das sind ganz normale Flügelkämpfe. Gibt es bei anderen Parteien auch manchmal.
  2. #11

    Zitat von Peter Werner Beitrag anzeigen
    Dann schauen Sie sich einmal den Parteitag der Piraten an ... Piraten: freie Meinungsäußerung, inhaltliche Diskussion, reale Wahlen, jedes Mitdglied darf teilnehmen.
    CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP/LINKSPARTEI: Inszenierung, inhaltslose Reden mit Klatschzwang für die Deligierten, ...
    Ach Unsinn - jede Partei hat mal anders angefangen, das schleift sich ab, wenn erstmal echte Verantwortung übernommen werden muss. In kurzer Zeit werden die Parteien genau so sein wie alle anderen Parteien - oder wieder von der Bildfläche verschwinden wegen Realpolitikunfähigkeit.
  3. #12

    Links

    Letztlich eine weitere "Linke" Partei, die stapeln sich ja mittlerweile. Mal schauen, wie sich die Piraten zu den bevorstehenden Erste-Mai-Krawallen positionieren. Vermutlich gar nicht. Zumindest ist jetzt wohl auch klar, wie sich die Piraten zu strafrechtlich verordneten Geschichtsverständnis positionieren.

    Jedenfalls halten sie es nicht mit Voltaire, der mit diesen Worten zitiert wird:

    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“

    Die Sache mit dem bedingungslosen Grundeinkommen, Bildungs- und Urheberrechtsreformen glaube ich erst, wenn ich es sehe. Bislang haben sich alle Parteien nach Kräften bemüht, die kulturelle Identität Deutschlands samt sozialer Marktwirtschaft nahezu restlos auszuhöhlen. Egal ob Wiedereinführung der "Zwangsarbeit" durch Rot/Grün, Angriffskriege, Bologna-Prozeß oder der allgemeine und nachhaltige bildungspolitische Kahlschlag im gesamten Schul- und Bildungssystem.
  4. #13

    Floskel

    Zitat von stacheldraht07 Beitrag anzeigen
    Jedenfalls halten sie es nicht mit Voltaire, der mit diesen Worten zitiert wird:

    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
    Und das ist auch gut so. Dieser oft zitierte Satz ist eine alberne Floskel. Sie jedenfalls würden, vor die ganz konkrete Wahl gestellt, ganz sicher nicht Ihr Leben dafür geben, damit irgendein Neonazi seine Meinung sagen darf.
  5. #14

    Meinungsfreiheit

    Zitat von Ha.Maulwurf Beitrag anzeigen
    Und das ist auch gut so. Dieser oft zitierte Satz ist eine alberne Floskel. Sie jedenfalls würden, vor die ganz konkrete Wahl gestellt, ganz sicher nicht Ihr Leben dafür geben, damit irgendein Neonazi seine Meinung sagen darf.
    Mit anderen Worten: Meinungsfreiheit spielt bei den Piraten eine gänzlich untergeordnete Rolle und sie würden sich eher widerstandslos ihrer Grundrechte berauben lassen als dagegen aufzubegehren. Damit passen sie ja großartig in die bestehende Parteienlandschaft.

    Dann knicken sie bei der Vorratsdatenspeicherung wohl auch genauso ein, wenn man deren *Alternativlosigkeit" nur ausdauernd genug hervorhebt.
  6. #15

    Zitat von Ha.Maulwurf Beitrag anzeigen
    Und das ist auch gut so. Dieser oft zitierte Satz ist eine alberne Floskel. Sie jedenfalls würden, vor die ganz konkrete Wahl gestellt, ganz sicher nicht Ihr Leben dafür geben, damit irgendein Neonazi seine Meinung sagen darf.
    Kluge Menschen wählen ihre Heimat in der Tat so, dass sie ihr Leben nicht für elementare Grundrechte opfern müssen. Wir leben in einer globalisierten Welt - wie nie zuvor in der Menschheitgeschichte haben wir die Wahl, welche Gesellschaft wir unterstützen wollen. Niemand ist also gezwungen, ein Verständnis von Meinungsfreiheit in Deutschland einzuführen, das von der überwältigenden Mehrheit augenscheinlich abgelehnt wird. Man kann sich stattdessen einfach ein Land suchen, in dem dieser Aspekt bereits realisiert ist.

    Wer für seine Weltverbesserungsträume den Märtyrertod sterben möchte, kann das natürlich trotzdem tun...