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Parteitag in Kiel: Die Grünen wollen die besseren Piraten sein

In den Umfragen sahen die Grünen blendend aus - bis die Piraten auftauchten.*Auf ihrer Bundesdelegierten-Konferenz in Kiel wollte die Partei mit einem klaren netzpolitischen Konzept punkten. Doch das verabschiedete Papier kann nicht alle Fragen beantworten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800193,00.html
  1. #1

    t

    Man muss sich doch blos die Twitteraffäre der Grünen und Ströbeles Anzeige gegen 13-Jährige Kinder ansehen um zu wissen, wie konserativ-verkrampft die Grünen heute sind.

    Für mich absolut unwählbar. Es kommt eben nicht nur auf Inhalte auf Parteiflyern an - die sind doch eh erstunken und erlogen.
  2. #2

    Wählte früher grün, heute nicht mehr!

    Hab früher Grüne gewählt, weil sie eben nicht wie die CDU oder SPD waren. Doch nun sind die Grünen zum dem geworden, was sie nie sein wollten, sie gehören zur etablierten Politikelite. Und genauso machen die Grünen auch ihre Politik.

    Seitdem die Grünen für Euro-Bonds sind und der Meinung waren, als Regierungspartei die Eurogesetze brechen zu müssen, seitdem werde ich diese Partei nicht wählen!

    Ich traue zwar dieser Partei eher zu, dass sie die Banken reguliert, aber Euro-Bonds sind wieder ein Geschenk an eben jene Banken. Warum? Mit dem Bonds entsteht einer der größten Bond Märkte. Und für wen ist so ein großer Markt ein Paradis? Für die Bänker. Die Grünen haben die Banken auch rereguliert und ein weiteres, gigantisches Geschenk an die Finanzbranche gemacht, die Riester Rente!

    Das man von oben nach unter veteilen möchte, ist gut, aber was bringt mir das, wenn am Ende alles durch die Euro-Bonds aufgefressen wird? Nichts.

    Die Grünen sind von gut zu böse geworden.

    Jetzt wähle ich die Piraten, WENN die an die Eurokrise ehrlich rangehen, nicht so wie die Politikelite!
  3. #3

    ... Grüne wollen auch die besseren Christdemokraten sein

    ... wenn Frau Roth der CDU den Verrat christlicher Werte vorwirft, dann wollen die Grünen nicht nur die besseren Piraten sein ...

    .... damit machen sich die Grünen aber lächerlich und entlarven wieder einmal ihr wahres Gesicht ...

    Die Grünen sind für soviel Missstände in Deutschland verantwortlich. Straßenterror mit Stuttgart 21 und Castor.
    Verrat an Interessen der deutschen Bevölkerung (Eurobonds).

    Nicht die Linken gehören vom Verfassungschutz beobachtet, nein Bündnis 90 / Die Grünen ist die wahre Gefahr für unsere Verfassung.
  4. #4

    alternativlos

    Zitat von Spiegel
    Unstrittig dagegen waren weitere Punkte des Antrags wie das Veto gegen Vorratsdatenspeicherung und heimliche Online-Durchsuchungen sowie Internetsperren.
    Haben die Grünen Bundestgsabgeordneten mit der CDU nicht für das sog. "Zugangserschwerungsgesetz" gestimmt? Die Grünen mögen zwar manche Tugenden vertreten, aber sind deren Vertreter auch immer kompetent oder doch eher häufig weltfremd?
    Haben die Grünen auch vom ESFS und der Frauenquote Abstand genommen?
    Ohne dieses Stimmverhalten im Bundestag gäbe es heute wahrscheinlich keine Piratenpartei. Jetzt hilft keine Rolle rückwärts mehr...
  5. #5

    S21 ist kein Straßenterror

    Zitat von Wallenstein Beitrag anzeigen

    Die Grünen sind für soviel Missstände in Deutschland verantwortlich. Straßenterror mit Stuttgart 21 und Castor.
    Also zu Demonstrationen aufrufen ist total in Ordnung. Die Ausschreitungen, die sind nicht ok, aber dazu rufen die Grünen nicht auf. Die CDU/CSU Politiker wie Beckstein, die erzählen gerne, die Grünen würden zu Gewalt aufrufen, ist aber eine billige Masche von der CSU.

    Demonstrieren gegen Projekte ist Demokratie pur. Und hey, der B-Hof wird doch eh gebaut :)

    Wenn das StraßenTERROR sein soll, was ist dann das verschonen die Bänker und Zocker??? Ne, also Terror ist zu hart, zu sehr CSU Gerede.
  6. #6

    Kein Titel

    Den Grünen scheinen wohl langsam Angst zu bekommen, dabei verfallen sie in genau den gleichen Aktionismus wie die restlichen etablierten Parteien.
    Zumal in Berlin die Piraten nicht wegen der Netzpolitik gewählt wurden, sondern hauptsächlich weil sie offensichtlich eine Partei sind, die noch Visionen zur Veränderung der Gesellschaft hat, und dies auch postuliert.

    Aber das wird die "Dagegen"- Partei wohl nicht so schnell begreifen....
  7. #7

    Bitte geben Sie einen Beitrag für meinen Titel an

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den Umfragen sahen die Grünen blendend aus - bis die Piraten auftauchten.*Auf ihrer Bundesdelegierten-Konferenz in Kiel wollte die Partei mit einem klaren netzpolitischen Konzept punkten. Doch das verabschiedete Papier kann nicht alle Fragen beantworten.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800193,00.html
    Die Grünen wollen die besseren Piraten sein? Nur zu! Den Vorsprung der Piraten aber auf deren unbestrittene Netzkompetenz zu verkürzen ist meiner Ansicht nach bestenfalls ein bequemer Selbstbetrug. Nicht vergessen sollte man auch den sogenannte "Postfeminismus" der Piraten, gekennzeichnet durch Gleichberechtigung statt Gleichstellung und eine sehr lebendige und progressive Genderdiskussion, anstelle starrer Dogmen und Quoten. Da können Grüns noch sehr, sehr viel von lernen! Ich hätte nichts dagegen, wenn sie´s täten. Davon könnten alle nur profitieren.
  8. #8

    .

    Ich kann mich daran erinnern, als die Grünen vor den Gefahren des Internets gewarnt haben und gegen dessen Verbreitung gewesen sind. Diese Hinterwäldler sollten sich in Sachen Netzpolitik besser geschlossen halten.
  9. #9

    Feministisch im Kern

    Zitat von tlogor Beitrag anzeigen
    Haben die Grünen Bundestgsabgeordneten mit der CDU nicht für das sog. "Zugangserschwerungsgesetz" gestimmt?
    Ja hat ein großer Teil der Abgeordneten. Da stand aber weniger der Faktor der Zensur als der Schutz der Kinder im Vordergrund. Insofern ist die etwas perfide Rechnung von Frau von der Leyen an der Stelle aufgegangen. Man muss Zensur nur mit dem richtigen Mittel pushen. Dann tun sich auch Gegner von Zensurbestrebungen schwer mit "nein" zu stimmen.

    Und mit dem Hard-Core-Feministen, die bei den Grünen unterwegs sind, wundert es dann auch nicht, dass man sachlichen Argumenten nicht unbedingt zugänglich war.

    Ich sehe hier bei aller Gegnerschaft gegen die Grünen eine läßlich Sünde.








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