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Parteitag der Linken: Lafontaines Rache

dapdKatja Kipping und Bernd Riexinger heißen die neuen Linke-Parteichefs - und das ist ein Erfolg für Oskar Lafontaine: Er konnte verhindern, dass der Reformer Dietmar Bartsch an die Spitze rückt. Der Preis dafür ist hoch: Die Gräben zwischen den gegnerischen Lagern sind tiefer als zuvor.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836676,00.html
  1. #1

    Wunderbar...

    ...wie sich die Wirrkopfbrigade aus Alt-SED-Kadern und prähistorischen Sozialphantasten ganz von selbst ins Abseits manövriert.

    Herrn Lafontaine geht es seit vielen Jahren im Prinzip nur um eins: seine ehemalige politische Heimat, die SPD die ihn nicht Kanzler werden ließ, zu beschädigen wo irgend möglich. Durch das Kidnapping der SED/PDS wäre ihm das fast gelungen.

    Eine verbohrter alter Mann ist Oskar Lafontaine geworden, vielleicht hat all das etwas mit dem Attentat auf ihn zu tun, wer weiß...
  2. #2

    Langsam und erwartet verstarb....

    ...Die Linke.elend verreckt an der Egomanie eines Einzelnen und der bedingungslosen Folgsamkeit seiner Jünger....Früher oder später wird die Spaltung kommen...Die ideologischen Schwätzer und Lafontaine-Jünger werden zur Sekte verkommen und wenn es gut läuft, wird sich im Osten eine Regionalpartei halten können, die von SED-Ballast befreit tatsächlich Politik machen kann. Soviel zur Auferstehungshoffnung.....Amen
  3. #3

    Ost West Quote

    eigentlich war doch klar das Bartsch nach einem Sieg einer Frau aus dem Osten keine Chance mehr hat. Das er dennoch 42 Prozent bekommen hat, ... der Hammer. Die zerfetzen sich.
  4. #4

    200 ungültige Stimmen?

    Der Artikel kommt mir etwas zu pessimistisch vor. Ich hoffe mal, dass Herr Riexinger genug Mumm hat um mehr als nur Oscars Erfüllungsgehilfe zu sein.
    Was ich mich eigendlich frage ist: Bei der live-Berichterstattung zur Wahl von Riexinger wurden laut meiner Erinnerung mehr als 700 Stimmen abgegeben, davon waren nur etwas mehr als 500 gültig. Ein Schelm wer da an SED-Praktiken denkt...sicher nur ein Zeichen des Protest gegen die eigene Partei. Dennoch wundere ich mich, dass Bartsch verloren hat, wo die Ostverbände doch soviel stärker sind und demnach auch stärker vertreten sein sollten.
  5. #5

    Das ist gut so...eine weichgespülte Linkspartei...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Katja Kipping und Bernd Riexinger heißen die neuen Linke-Parteichefs - und das ist ein Erfolg für Oskar Lafontaine: Er konnte verhindern, dass der Reformer Dietmar Bartsch an die Spitze rückt. Der Preis dafür ist hoch: Die Gräben zwischen den gegnerischen Lagern sind tiefer als zuvor.

    Lafontaine verhindert Erfolg von Dietmar Bartsch auf Parteitag - SPIEGEL ONLINE
    ist nichts wert, im Osten mag das an gegehen, die kennen den Kapitalismus noch nicht, der frißt alle angepassten....hier im Westen weiß Oskar Lafontaine sehr gut, wohin weichgespülte linke Politik, die keine mehr ist, weil sie sich dem Zeitgeist an den Hals wirft, siehe SPD und seinen Austritt aus der Partei....führt....und eine SPD die jubelt, weil die CDU/FDP schwächelt, sollte vorsichtig sein, das Rentensystem ist weitestgehend zerstört, der Arbeitsmarkt dermaßen dereguliert, dass immer mehr Arbeitnehmer/Innen und ihre Kinder in Armut leben. Diese Partei kann nur jubeln, wenn sie sich an den Prozenten orientiert und nicht am Elend der Bevölkerung. Und warten wir mal ab bis alle Niedriglöhner, Minijobber, Zeitarbeiter Rentner/innen werden, dann sehen wir weiter..das Geld liegt immer noch bei den Wohlhabenden..wir reden zwar darüber, geändert hat sich noch garnichts..garnichts....ich sehr nirgends Grund zum jubeln..ich nicht...aber ich bin ja auch nüchtern, vor allem im Geist...

    Und weil er die Gefahren einer gesichtslosen Partei die nur mitregieren will, kennt, hält er die Linken im Westen auf Kurs.

    Wenn die Linkspartei nach all den Banken-, Finanz-, und Wirtschaftskrisen ihre Identitäten leugnet, gibt es sie bald nicht mehr.
  6. #6

    Meine Güte,

    hätte man damals das getan, was am naheliegendsten war: ein Verbot der SED, ein Verbot jeglicher politischer Betätigung der Mauerschützenpartei. Das ist nicht passiert, und sicher hatte Kohl dabei seine Hände im Spiel. Sicher sogar, denn er hat ja unsere FDJ-Agit-Prop- Chemikerin aus der DDR auf den Thron gehievt. Das Ergebnis: Wir haben seit Hitler die schlechteste Regierung überhaupt. Milliarden fließen nach Griechenland, während hier das Geld für Kitas und Schulen fehlt, Und als Dank müssen wir uns von den Griechen als Nazis beschimpfen lassen. Ich weiß, welche Partei ich wählen werde. Weder die SED, noch die scheinheilige CDU, noch die blinde SPD, die garnicht begriffen hat, was Eurobods bedeuten.
  7. #7

    Wer braucht die Lonkspartei?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Katja Kipping und Bernd Riexinger heißen die neuen Linke-Parteichefs - und das ist ein Erfolg für Oskar Lafontaine: Er konnte verhindern, dass der Reformer Dietmar Bartsch an die Spitze rückt. Der Preis dafür ist hoch: Die Gräben zwischen den gegnerischen Lagern sind tiefer als zuvor.

    Lafontaine verhindert Erfolg von Dietmar Bartsch auf Parteitag - SPIEGEL ONLINE
    Es ist das Ende der Linkspartei….
    Die Frage ist: „wer braucht die "Linkspartei" eigendlich?“
    In diesem Lande gibt es sehr viele Menschen die trotz Vollzeit Job nicht genug Geld verdienen um ihre Familien zu ernähren. In diesem Lande will eine grosse Mehrheit einen Mindestlohn, einen sofortigen Abzug aus Afghanistan und nicht mit seinen Steuern für die Spekulationsverluste der Banken bezahlen. Da diese Bürger die Linke, die als einzige Partei das ebenfalls wollte ignorierten, sollen sie halt nun für immer damit leben.
    Lafo hat natürlich recht wenn er als ersten Grund „die böse bürgerliche Presse“ nennt. Allerdings sagt er nicht, dass es völlig legitim ist, wenn die Konzerne die Macht, die ihnen der Besitz der Presse gibt, auch in ihrem Sinne benützt. Die SPD, bzw das was aus ihr geworden ist, zu kommentieren, erspare ich mir.
    Als Nicht Wähler sehe ich ganz gelassen. Ein Volk das sich so verhält und die gleichgeschaltete, von den Medien veröffentliche Meinung nachplappert, das verdient genau die Zukunft die jetzt auf es erwartet.
  8. #8

    Jetzt geht's aufwärts!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Katja Kipping und Bernd Riexinger heißen die neuen Linke-Parteichefs - und das ist ein Erfolg für Oskar Lafontaine: Er konnte verhindern, dass der Reformer Dietmar Bartsch an die Spitze rückt. Der Preis dafür ist hoch: Die Gräben zwischen den gegnerischen Lagern sind tiefer als zuvor.

    Lafontaine verhindert Erfolg von Dietmar Bartsch auf Parteitag - SPIEGEL ONLINE
    Die richtigen sind an die Spitze gekommen. Kipping ruft gleich laut die Parteiforderung nach einer Mindestrente von 1.050 Euro und Riexinger ist ein blendender Redner, der sagt, was der Wähler hören will und zwar mit drastischen Worten.

    Bartsch ist nicht gewählt worden. Zum Glück für die Partei. Der Mann ist eine Schlaftablette. Gleichzeitig hat Gysi eins auf die Mütze bekommen. Die alte Riege der SED wurde halt nicht mehr unterstützt.

    Die Linkspartei wird noch mal ganz groß!
  9. #9

    Bärendienst

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Katja Kipping und Bernd Riexinger heißen die neuen Linke-Parteichefs - und das ist ein Erfolg für Oskar Lafontaine: Er konnte verhindern, dass der Reformer Dietmar Bartsch an die Spitze rückt. Der Preis dafür ist hoch: Die Gräben zwischen den gegnerischen Lagern sind tiefer als zuvor.
    Auch nach den Ergebnissen in Göttingen
    bleibt die Zukunft der Partei ungewiss.
    Da jedoch in der Wähler-Mitte der Kampf tobt,
    hat die Linke noch die Chance,
    sich als echte linke Partei zu etablieren.

    Die Reformer im Osten mögen mit der SPD
    gute Erfahrungen gemacht haben.
    Für die West-Linken jedoch,
    die eine Abgrenzung zu SPD weiterhin
    für richtig halten, sieht es anders aus.
    Denn viele ihrer Mitglieder sind ehemalige SPD-Wähler (Gründung der WASG),
    die sich von der SPD lossagten.

    Der Reformer Dietmar Bartsch erwies seiner Partei einen Bärendienst und trug zur Vertiefung der existierenden Gräben wesentliches bei.
    Dadurch, dass er sich nach dem Rücktritt Lafontaines weigerte, seine Kandidatur zurückzunehmen.
    Die Wagenknecht hat sich taktisch klug verhalten
    und wird wohl auch in der Zukunft ein Wort mitzureden haben.








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