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Parteitag der Linken: Lafontaines Rache

dapdKatja Kipping und Bernd Riexinger heißen die neuen Linke-Parteichefs - und das ist ein Erfolg für Oskar Lafontaine: Er konnte verhindern, dass der Reformer Dietmar Bartsch an die Spitze rückt. Der Preis dafür ist hoch: Die Gräben zwischen den gegnerischen Lagern sind tiefer als zuvor.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836676,00.html
  1. #10

    Wer wird hier gedemütigt?

    Da rennen paar Leute diesem süssen Päärchen hinterher, kommen mit Hilfe der ost-linken in paar Parlamente und verspielen das alles sofort wieder.

    Die westdeutsche Linke,ehem.WASG wird bald wieder in der Versenkung verschwinden. Sahra als Parteichefin wird nicht ausreichen, und Lafo hat ja wohl keine Lust mehr auf Politik wenn man dem Spiegel glauben kann.

    Und die ostdeutsche Linke hat trotz Koalitionsfähigkeit doch noch was beizusteuern zur politischen Debatte, mehr als der Lafo-Fanverein+skurile Gestalten, wie der Westflügel aussieht.
    Ist ja nicht so, dass eine politische Kraft links der sozialdemokratie völlig nutzlos ist.

    Die Linke hat im Osten eine junge Stamm-Wählerschaft schon völlig unabhängig von alten SED-treuen Rentnern. Und hier machen sie ja auch manchmal ordentliche Politik.
  2. #11

    optional

    Ich bin tief enttäuscht. Mit Sahra Wagenknecht hätte es die Linke endlich geschafft, aus ihrer SED-Vergangenheit herauszutreten. Wagenknecht ist Merkel an Intelligenz Lichtjahre voraus. Dazu gehört nicht viel, aber in diesem Fall wäre es viel gewesen. Die nächste Frage ist jetzt: Warum braucht eine Splitterpartei wie die Linke zwei Parteispitzen? Kann es eine Spitze nicht, weil die Leute so mit anderen Aufgaben überlastet sind, zum Beispiel mit Probefahrten mit den neuen Porsches, daß eine Spitze allein überfordert wäre? Welche andere Partei braucht 2 Spitzen? Nicht einmal die ehemals großen Volksparteien. Die Linke vollzieht derweil das, was sowieso bei der Wiedervereinigung fällig gewesen wäre: Ein Parteiverbot. Das ist jetzt nicht mehr nötig. Die Linken stellen diesen Zustand gerade selbst her.
  3. #12

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Katja Kipping und Bernd Riexinger heißen die neuen Linke-Parteichefs - und das ist ein Erfolg für Oskar Lafontaine: Er konnte verhindern, dass der Reformer Dietmar Bartsch an die Spitze rückt. Der Preis dafür ist hoch: Die Gräben zwischen den gegnerischen Lagern sind tiefer als zuvor.

    Lafontaine verhindert Erfolg von Dietmar Bartsch auf Parteitag - SPIEGEL ONLINE
    Kann dieser Bartsch und seine Konsorten nicht einfach zur SPD gehen bitte? Ich finde das furchtbar in Deutschland. Wozu brauchen wir Parteien wenn die eh selbst schon diese Flügel haben und schon auf Parteiebene alles total verwässert wird. Irgendwann kommt das in den Bundestag und wird dort nochmal verwässert, dann in den Bundesrat um nochmal verwässert zu werden. Dann haben wir noch das Verfassungsgericht das verwässern kann und nicht zu vergessen die EU.

    Wir sind eine Nation von Verwässerern. Für mich kann sich keiner Reformer nennen der das Steuer in die Hand nimmt und dann den Kurs um 2 Grad ändert. Ich möchte Parteien die für klare Kursentscheidungen stehen die nicht nur jeweils um 2 Grad von einander abweichen. Deshalb bitte lieber Oskar jag den Bartsch weg. Wenn der Gysi das nicht auf die Kette bekommt dann jag den halt auch weg.

    Ich sehe das schon vor mir: 2013. Linke Koalition im Bund. Neuer Gesetzesentwurf zu HarzIV eingebracht von der Linken: HarzIV wird um 6.50 € erhöht. Das sind dann so die großen Reformen der Bartschisten in der Linken. Einfach toll.
  4. #13

    Was die NEUE LINKE braucht

    Das tief sitzende Problem der Linken, zwischen Ost und West, das man meidet offen anzusprechen, wie der teufel das Weihwasser, ist eins, das fast alle Parteien im Westen inzwischen auch haben, ein unterschiedliches Staatsverständnis. Partei und Staat sind eins. Das war SED, das ist Linke Ost und CDU, FDP, SPD und Grüne West. Die Parteien im Westen haben sich diesem Modell angepasst. Die Linke West besteht zum größten Teil aus friedensbewegten Idealisten (was kein Schimpfwort sein soll) und Gewerkschaftlern. Sie haben noch das alte Ideal unserer Verfassung, der Trennung von Partei und Staatsinteressen. Es war ein tiefes Trauma für die SPD Helmut Schmidt gestürtzt zu haben. Schröder sind sie (bis in den Tod) gefolgt. Schröder ist nicht an der Partei, sondern an der Stimme des Volkes gescheitert. Gabriel hat die Partei in eine neue Geschlossenheit geführt. Die Frage bleibt, ist das jetzt eine Nivilierung aller Interessen in der Partei, oder halten jetzt alle die Klappe? Von Diskussionen in der Partei bekomme ich jedenfalls nichts mit. Angela Merkel hat die CDU zur Staatspartei umgebaut, Parteiraison ist Staatsraison. Wann hat man mal zuletzt von den CDU Sozialausschüssen gehört, oder anderen Flügeln der Partei. Es heißt immer, wenn du Demokratie erfahren willst, tritt in eine Partei ein. Wenn aber die Meinungen dort von oben nach unten durchorganisiert sind, um Kampagnen-und regierungsfähig zu sein, dann sind das auch keine demokratischen Prozesse mehr.
    Der Linken Ost kann man keinen Vorwurf machen, sie haben das nicht anders gelernt und keiner hat ihnen was anderes gesagt. Die Parteien im Westen aber haben ihre Lebendigkeit dem Willen zur Macht geopfert. Ich schlage als allgemeine Diskussionsgrundlage vor, womit ich wieder bei meinem Lieblingsthema wäre, das sich alle Parteimitglieder in kleinen Arbeitskreisen organisieren und unsere Verfassung studieren, zur Rolle und Funktion der Parteien in der Demokratie. Eine Verfassung ist auch nicht dazu da, nur ihre formalen Anforderungen zu erfüllen, sondern muss lebendig sein in Kopf und Herz. Viel Glück
  5. #14

    Parteiintegration nach altem Vorbild

    Wer hätte das gedacht, nun gelingt Oskar L. doch noch die Übernahme der Schwesterpartei "PDS" durch seine "WASG", es scheint, als ob nun alle Parteien in Deutschland die "Wiedervereinigung" geschafft hätten. Na ja, sei es drum, die Linken werden weiter dahin rutschen, wo sie hingehören, in die Bedeutungslosigkeit.
  6. #15

    PDS wird von WASG eingeholt/übernommen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Katja Kipping und Bernd Riexinger heißen die neuen Linke-Parteichefs - und das ist ein Erfolg für Oskar Lafontaine.
    Lafontaine verhindert Erfolg von Dietmar Bartsch auf Parteitag - SPIEGEL ONLINE
    Den jetzigen Zustand hat sich die LINKE selbst eingebrockt - erinnern wir uns nur an die strategisch geplante Übernahme der WASG durch die PDS.

    Das so etwas nicht ohne Konsequenz bleiben kann, hätte damals allen in der PDS klar sein müssen.

    Jetzt haben EX-WASG-Vertreter die Linke übernommen - nur eine Konsequenz der Überheblichkeit der damaligen PDS.
  7. #16

    Der Artikel ist eine Lüge

    Objektiv betrachtet hat die Linke im Westen
    mehrfach die Hand zur SPD ausgestreckt.
    Der in diesem Artikel suggerrierte Inhalt ,
    die Linke im Westen wolle nicht mit der SPD
    zusammenarbeiten , ist ein Witz.
    Tatsache ist , das die SPD in NRW z.b.
    wegen der Verbrechen der WEST-LB
    und der infamen Schaffung einer Bad -Bank
    durch die CDU , in der Milliarden an Steuer-
    geldern versenkt werden , nicht mit
    der LINKEN zusammenarbeiten wollte.

    Ohne die Duldung durch die LINKE hätte
    es kein ROT-Grünes Bündnis in NRW
    gegeben .
    Im Saarland wurde durch die Seeheimer
    ein SPD Ministerpräsident verhindert.
    Oskar-Lafontaine hätte ihn ohne weiteres
    auf den Schild gehoben.
    In Hessen wurde durch infame Lügen und
    viel Geld der Banken eine SPD Regierung
    verhindert. Die Linke stand wie ein Mann
    hinter der SPD.

    Und was für eine Rache ?
    Rache und Hass , das sind Ideen
    aus der Bankenwelt , die mit viel
    Geld unter Mithilfe der Medien in
    die Herzen der Menschen gesät
    werden um ihre Gedanken zu vergiften!
  8. #17

    Linke

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Katja Kipping und Bernd Riexinger heißen die neuen Linke-Parteichefs - und das ist ein Erfolg für Oskar Lafontaine: Er konnte verhindern, dass der Reformer Dietmar Bartsch an die Spitze rückt. Der Preis dafür ist hoch: Die Gräben zwischen den gegnerischen Lagern sind tiefer als zuvor.

    Lafontaine verhindert Erfolg von Dietmar Bartsch auf Parteitag - SPIEGEL ONLINE
    Wer sich nur noch mit sich beschäftigt und nicht mehr den politischen Gegener attakiert der macht sich überflüssig.
    Es sollte was zusammen finden was nicht zusammengehört, die Probleme was schon seit Beginn vorprogrammiert, dabei blieb die Politik zu oft auf der Strecke.
    HR
  9. #18

    .

    waren da nicht eigentlich mehr ostdelegierte als westdelegierte, die rosteformer sahen sich doch eigentlich schon am ziel aller träume, weil sie in der mehrheit waren ?
    nun haben scheinbar einige ostdelegierte herr bartzsch nicht gewählt, die andere ostdeutsche frau kipping dagegen hat ne ordentliche mehrheit für sich verbucht, auch ein schlag ins gesicht für bartzsch, da kann spon noch so sehr ihn hochjubeln, aber er ist bei der linken einfach nicht populär und das hängt auch mit seinem kurs zusammen, wohin er bzw. die paar reformer die linke führen wollen, die wollen an die regierung, an die futtertröge der macht egal wie. viele ostdeutsche sehen in der linken keine linkspartei, weil die sich zu verbiegen, deswegen verliert auch die linke im osten viele wähler. viele sagen sich, sie sind von der spd nicht zu unterscheiden und wählen lieber gleich die spd.
    die linke muß ne alternative für politikverdrossene sein, sie muß die protestwähler wieder binden, das gelingt aber nicht, indem man sich der politik der etablierten anschließt, die erst für diese politikverdrossenheit geführt hat.
  10. #19

    damit hat sich die linke wieder ein stück mehr zerschossen und ihre politikunfähigkeit gezeigt, 2 neue farblose vorsitzende.

    im grunde müßte sich diese partei wieder auflösen/aufspalten- pds und wasg gehörten nie zusammen.

    nicht das mir die ostlinken poltisch nahestehen, aber sie sind politikfähig - etwas was man den ideologen um lafontaine und wagenknecht völluig absprechen muß








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