Nur weiter so, verehrte "Linke"!
Die einzigen, die einem leid tun können, sind die vielfach durchaus pragmatischen und konstruktiven Ex-PDS-ler im Osten. Aber warum haben sie auch auf Charaktere wie Lafontaine und Ernst gesetzt?
DPAWer wird Parteichef der Linken? Geht es nach Gregor Gysi, soll es Oskar Lafontaine noch einmal machen. Dieser sei ein "herausragender" Politiker, sagt der Fraktionschef. Der Vorstoß heizt den Personalstreit bei den Genossen an - die Unterstützer von Dietmar Bartsch reagieren entsetzt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833542,00.html
Nur weiter so, verehrte "Linke"!
Die einzigen, die einem leid tun können, sind die vielfach durchaus pragmatischen und konstruktiven Ex-PDS-ler im Osten. Aber warum haben sie auch auf Charaktere wie Lafontaine und Ernst gesetzt?
Wenn schon alle Welt auf meiner Partei herumhackt, möchte ich mal etwas Positives sagen: Ja, ich mag Euch alle, Ihr Antifaschisten, Antisexisten, Ihr Sozialisten und Kommunisten, ihr Ökos, Sozialdemokraten, Rocker und Penner, Hartzer und Gewerkschafter, PDSler uns WASGler. Ich fühle mich genau richtig in dieser Partei. Ich mag diese ganz spezielle Art von masochistischem Humor; ja. Leute, wir sind die Gutmenschen, und, ja wir machen weiter - und pflanzen, da die Welt bekanntlich morgen untergeht, erst einmal ein Apfelbäumchen;-)
AH, IST DAS SCHÖN!
Das Video der Pressekonferenz von Herrn Ernst lässt sehr deutlich werden, dass die Führung der Linken zutiefst zerstritten ist und gewisse Leute des inneren Führungszirkels nicht mehr miteinander, sprich mit Hr. L. kompatibel sind.
Die Führungsschwäche des Herrn Ernst ist nur noch peinlich.
Das riecht ganz klar nach Zerreißprobe und Spaltung.
Was heißt "pragmatisch" und "konstruktiv"?
Die Ostlinken sind opportunistisch und durch institutionelle Macht korrumpierbar. Da wird dann schon mal gegen das eigene Volk gearbeitet, wenn der eigene Machterhalt es will - einfach nur widerlich.
Ohne Lafontaine hätte die Linke im Westen null Chance gehabt.
Um es deutlich zu sagen: Eine Linke ohne bzw. gegen Lafontaine wäre nicht mehr Die Linke.
Vor allem wäre eine Linke unter Bartsch das nächste Mitglied im Parteien-Einheitsblock, dem zuletzt die Grünen beigetreten sind. Klar, daß der Club um Bartsch vom Spiegel und "etablierten" Presseorganen als vernünftig, pragmatisch, regierungsfähig dargestellt wird. Nichts wäre schöner, als sich endlich auch der letzten Oppositionspartei zu entledigen.
Da es ja nur für "Die Linke" wirksame zwei Männer hat (was den Wählerzuspruch, zumindest auch im Westen, anbelangt), scheint mir solcherlei kein zukunftweisendes Konzept zu sein.
Ernst konnte den Westen für die Partei nicht binden. Lafontaine muss, strategisch gesehen, "Napoleon" werden - also alleiniger Vorsitzender. Oder es heisst "Osten währt am längsten."
Die Linke braucht charismatische Leute an der Spitze.
Langweiler wie Bartsch oder Ramelow würden der Partei im Westen den Rest geben.
Derartige "Reformer" sind auch Gift für die Linke. Als SPD light hätte sie keinerlei Daseinsberechtigung mehr.
Man schaue sich nur an, was die "Realos" aus den Grünen gemacht haben. Das sollte Warnung genug sein.