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Parteinahme für Lafontaine: Linke gehen auf Gysi los

DPAWer wird Parteichef der Linken? Geht es nach Gregor Gysi, soll es Oskar Lafontaine noch einmal machen. Dieser sei ein "herausragender" Politiker, sagt der Fraktionschef. Der Vorstoß heizt den Personalstreit bei den Genossen an - die Unterstützer von Dietmar Bartsch reagieren entsetzt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833542,00.html
  1. #40

    optional

    im osten verliert die linke derzeit massiv wähler an die piraten und auch an die spd. ist es ein gutes zeichen an die wähler ausgerechnet den spd freund bartzsch an die spitze zu wählen ?
    was bringt es der linken wenn sie spd und grüne tolerieren und sich auf ihre niederungen begibt. nix !
    die linke muß radikal opposition sein, so wie sie es bis jetzt im bundestag tat, da kamen viele gute sachen heraus.
    in nrw oder auch in berlin sah man, wohin es führt ewenn man die spd unterstützt, es ist kein unterschied zu sehen, das zieht die einen zurück zur spd und die anderen zu den piraten.
  2. #41

    bartsch ist der richtige mann für die linken

    lafontontaine ist nicht der richtige um die partei aus der krise zu führen. der hat die partei schon damals im stich gelassen als lötsch zurück trat. Jeder aus der partei hat gehofft dass er der partei in der größten not einspringt, sein comeback verkündet was er aber nicht tat. Es geht ihm nur um seine karriere und darum diese nicht zu beschädigen. nun geht er gegen bartsch an. Nur bartsch der viel jünger ist kann die partei noch aus dem schlamassel helfen, er kann auf die spd zugehen und einen neuanfang der partei wagen. Die bisherige abgrenzung zu den anderen parteien wird der linken das genick brechen.
    Die linkspartei geht den bach runter. Wenn die linken ihre personalquerelen nicht in den griff kriegen demontieren sie sich selbst. Lafontaine steht für stillstand und nicht veränderung der partei. bartsch ist der richtige mann am richtigen ort.
  3. #42

    kein Titel!

    Welt Online veröffentlicht dieses Interview mit Dietmar Bartsch Dietmar Bartsch: "Wagenknecht und ich gehen uns nicht an die Gurgel" - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE in dem er eine "Gespannlösung" an der Parteispitze zusammen mit Sahra Wagenknecht ausdrücklich nicht ausschliesst. Diesen Gedanken, mein persönlicher Favorit schon immer, sollte man aufgreifen. Ich habe mich hier schon früher dafür ausgesprochen, dass Lafontaine unbedingt wieder als Kandidat für den Bundestag antreten sollte - dass er stattdessen oder zusätzlich den Parteivorsitz übernimmt, scheint mir aber nicht zwingend geboten. Ich finde auch sonst, obwohl eher dem "radikalen" Flügel der LINKEN nahestehend, in dem Interview wenig, dem ich widersprechen müsste. Die Absage an rot-rot-grüm beim derzeitigen Zustand der S(eeheimer)PD, die Forderung nach Erweiterung des Themenspektrums - dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden.

    Jedenfalls sollten die Verantwortlichen aber nun allmählich einmal zu Resultaten kommen. Es ist Merkeldämmerung, der Neoliberalismus geht gerade an seinen eigenen inneren Widersprüchen zugrunde, in Griechenland hat eine Schwesterpartei der LINKEN alle Aussicht, beherrschende politische Kraft zu werden, und die Umfrageergebnisse für Frau Kraft zeigen, dass sogar in deutschen Wählerköpfen etwas in Bewegung zu geraten scheint. Es bedarf dringend einer handlungs- und kampagnefähigen LINKEN, und das schnell. Am kommenden Montag treten Mélenchon und Tsipras bei einer gemeinsamen Kundgebung in Paris auf Meeting Mélenchon / Tsipras - OULIPIA nach den Wahlkampferfahrungen dürfte die Teilnehmerzahl wohl deutlich sechsstellig werden - und ich möchte endlich vergleichbares auch in Berlin oder Frankfurt erleben, dann halt meinetwegen mit Bartsch und Wagenknecht und Tsipras auf dem Podium.

    Ich verkenne überhaupt nicht, welche Schwierigkeiten der LINKEN durch die Struktur der Medienlandschaft erwachsen, aber auch unabhängig davon: sie hat es in letzter Zeit ihren Anhängern reichlich schwer und ihren politischen Gegnern reichlich leicht gemacht. Vielleicht könnte man dieses Verhältnis allmählich wieder umkehren.








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