Parteienstreit: Gysi & Co. klagen über Mobbing im Bundestag

Ihre Vorschläge werden von anderen Parteien übernommen, ohne den Urheber zu erwähnen: Die Linke*fühlt sich*im Bundestag ausgegrenzt - auch von SPD und Grünen. Fraktionschef Gysi droht den möglichen Koalitionspartnern jetzt unverhohlen mit Folgen für eine gemeinsame Zukunft.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...728389,00.html
  1. #20

    überflüssiger verein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihre Vorschläge werden von anderen Parteien übernommen, ohne den Urheber zu erwähnen: Die Linke*fühlt sich*im Bundestag ausgegrenzt - auch von SPD und Grünen. Fraktionschef Gysi droht den möglichen Koalitionspartnern jetzt unverhohlen mit Folgen für eine gemeinsame Zukunft.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...728389,00.html
    Mit der Bundespräsidentenwahl hat sich die linke ins Abseits manovriert. Wenn dann spät erkannt wird, welchen strategischen Fehler Oskar und er gemacht haben, bleibt einem vermutlich nicht mehr viel als beleidigte Leberwurst zu spielen. Kann man ja verstehen. Wer zu spät kommt...
  2. #21

    Kinderfasching

    Ich finde, die Linke wird zurecht ignoriert und ausgegrenzt. Sie ist auf einem Niveau wie FDP, wobei die FDP noch 1-2 fähige Personen hat (z.B. Frau Leutheusser-Schnarrenberger).
    Was die Linke bei der Bundespräsidentenwahl abgezogen hat, das ist einfach nur lächerlich. Erwachsene Menschen sollten sich gerade in der Politik anders verhalten, aber leider sind, wie auch in der Gesellschaft, viel zu viel "Idioten".

    Leider hat Politik nichts mehr mit dem Wohl des Volkes o.ä. zu tun. Es werden nur eigene Interessen vertreten und die Stammwähler bedient, was uns in den wenigsten Fällen weiterhilft. Statt miteinander zu arbeiten, wird immer gegen andere Parteien gewettert.
    In meinen Augen ist die Linke genau die Partei, die "immer dagegen" ist, was sonst dem Grünen oft vorgeworfen wird. Es ist zwar eine witzige Strategie, die jedoch nicht praktikabel ist, wenn man einmal regiert.
  3. #22

    Das bedeutet im Umkehrschluss

    Zitat von autocrator Beitrag anzeigen
    Sich ausgegrenzt zu fühlen mag ja vielleicht objektiv richtig sein, aber hallo: Politik ist nunmal kein kindergartensingen. Es geht da um macht.
    - Und macht in einer demokratie hat ihre basis in wählerstimmen.
    dass auch die Wähler dieser Partei sich ausgegrenzt fühlen müssen. Aber das geht anderen Parteien / Wählern genauso. Siehe FDP, die mit ihren Themen ebenfalls nicht durchkommt. Und da ist das Gezicke ja auch nicht von schlechten Eltern.
  4. #23

    Konkurrenz belebt das Geschäft - theoretisch jedenfalls...

    Die Linkspartei durchlebt das, was alle Newcomer in der Parteienlandschaft durchleben müssen. Sie werden von den nach Parteienproporz der etablierten Parteien durchsetzten öffentlich-rechtlichen Medien entweder totgeschwiegen oder der Lächerlichkeit preisgegeben, mit zum Teil alles andere als objektiver Berichterstattung.
    Genau wie einst die Grünen Ende der 70er und in den 80ern.
    Für mich als Bürger empfinde ich jede Partei, die ihre Grundsätze innerhalb der Verfassung verankert hat, als Bereicherung - besser als Meinungs-Monokultut - Man sehe nur das derzeitige Debakel von SchwarzGelb...!

    Kleine Anmerkung: Die derzeitig deutlich besseren Umfragewerte der SPD rühren meines Ermeesens nach ausschlißelich daher, daß in weiten Teilen bei der haßgeliebten Linkspartei abgeschrieben und abgekupfert worden ist, was nicht schwerfällt, sind es doch eigentlich zutiefst sozialdemokratische Themen, die unter Schröder, Müntefering und Clement mit BASTA allesamt ins Gegenteil pervertiert worden sind.

    Bedauerlicherweise schrumpft die Vergeßlichkeit der Wähler und wird durch ein besseres Bewußtsein, bessere Erinnerung derer und die Bereitschaft zum Wechseln ersetzt.
    Alter Spruch: Wer hat uns verraten - die Sozialdemokraten!
    Der klassische SPD-Wähler vergißt nicht so schnell und die Linkspartei ist trotz faktischer Beinahe-Abwesenheit bei den Öffentlich-rechtlichen alles andere als eine Eintagsfliege.
  5. #24

    ... und muss auch ausgegrenzt bleiben !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ....

    Die Linke*fühlt sich*im Bundestag ausgegrenzt ....
    ...

    Wer sich als Partei mit seinem Programm und seiner Vergangenheit selber ausgrenzt, darf doch nicht verlangen von den demokratischen Parteien respektiert zu werden.
  6. #25

    Ich liebe es...

    - Wir warten auf den Tag der Abrechnung mit diesem System!
    - HartzIV für mich das größte Verbrechen gegen die Menschen in Deutschland.
    -...lügen, stehlen, mobben und verantwortung verweigern!
    - Die Linke wird also ausgegrenzt und gemobbt, wie es sonst nur mit der NPD gemacht wird
    - Kommunisten-Verfolgung

    usw.

    Alle verhärmten Oberenttäuschten sind wieder an Bord. In der Jugend noch für DKP geschrieen und die DDR toll gefunden, die Soffjetunion sowieso, und dann zusehen zu müssen, wie der Schrott zusammenbricht...und trotzdem hat man Recht gehabt und es schon immer gewusst (mit-den-Füßen-auf-den-Boden-stampf), weil nämlich die Amis sind noch viel böser und überhaupt...Pressefreigheit gibts garnicht und Wählen gehen, hahaha, ist doch alles Lug und Trug...da erschieß ich lieber ein paar Heinis an der Mauer und denk mir trotzdem meinen Sozialismus schön.

    Soweit die Wessis unter den SED-Zujublern...Euren ganz persönlichen Minifaschisten in Euch werdet ihr hier GottseiDank ja immer wieder von der Leine lassen können.

    Über die Ossis kann ich nur das Schlimmste mutmaßen...wahrscheionlich Bautzen...Schließer.
  7. #26

    ...

    Zitat von Dino Beitrag anzeigen
    Die SED-Nachfolger
    Immer dieselbe Leier. Die Linke ist allenfalls zu einem Teil Nachfolger der SED und aus dem Zusammenschluß mit der WASG hervorgegangen. Letztere hat ihre Wurzeln im "Westen" genau wie auch viele Mitglieder der PDS "Wessis" sind und waren. Auch hat die PDS wohl kaum noch etwas mit der Politik der SED gemein. Du willst hier nur diffamieren.
  8. #27

    Ausgrenzung?

    Zitat von senflöwe Beitrag anzeigen
    Wer sich als Partei mit seinem Programm und seiner Vergangenheit selber ausgrenzt, darf doch nicht verlangen von den demokratischen Parteien respektiert zu werden.
    Was steht denn so im Programm dass die Linke sich ausgrenzt? Kennen Sie es überhaupt?
  9. #28

    Unfug...

    Zitat von autocrator Beitrag anzeigen

    In der wirtschaftskrise hätte die Linke so richtig fett punkten können. Ist nunmal so: wenn's den leuten wirtschaftlich schlecht geht werden sie entweder gläubig oder entdecken ihre sozialistische ader.
    So ein Schwachsinn, in der Krise wird immer!! rechts gewählt.
    Hauptsache irgendetwas von sich geben, gell?
  10. #29

    Was ich mich dabei frage...

    Warum sind bei Spiegel keine Artikel von linken Verfassern zu finden? Hat sich überhaupt jemand hier diese Frage gestellt? Es finden sich hier nur krude Artikel über die Linken, dass sie Kiffer sind, über Sozialismus träumen usw.
    Stattdessen liest man hier nur Bullshit von "Wirtschaftsweisen" und anderen Krähen der Basarwirtschaft so wie der hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...728392,00.html
    Aber mich würde die Meinung von der anderen "Seite" interessieren. Und hat das etwa was mit der freien Presse zu tun?

    PS: Trotzdem werde ich definitiv keine CDU/SPD/FDP/Grüne wählen.