Es war eine so perfekte wie spektakuläre Parodie. Eine Aktivistengruppe hat eine gefälschte "New York Times" in Millionenauflage in US-Metropolen verteilt - mit Nachrichten aus einer Zukunft, von der sie träumen: Die Kriege sind vorbei, George W. Bush wird angeklagt, und Condi Rice outet sich als Lügnerin.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...590114,00.html
die Frau im Off sagte zum NYT-Mann, der die Rolle der NYT beschönigte: like Judith Miller
http://en.wikipedia.org/wiki/Judith_Miller_(journalist)
kein Wunder, daß der "Journalist" sich verschnupft in den NYT-Kokon zurückzog.
Aber, warum über die NYT lästern, bei uns ist die Journaille doch auch nur noch der Jubelperser der Politiker.
Ja, da hat man ihn ganz schoen vorgefuehrt.
Ich frage mich wenn man schon Millionen in diese Aktion mit der falschen NY Times Auflage steckt, warum nicht weitere 5 Dollar fuer einen falschen NY Times Reporter.
Sie beweisen ja, dass Details letztendlich egal sind.
Es geht doch alles nur um die oberflaechliche Geste, um die show. Leider ist (nicht nur) in den USA die Protestkultur schon mainstream. Uebrigens schon seit einigen Jahren, und die Leute sollten sich mal an die eigene Nase packen ob sie nicht Teil des Problems sind.
Wunderbar! Perfekt! Und ungemein sarkastisch! Ich habe bei der Lektüre mehrmals laut lachen müssen.
Welch eine Bereicherung der Medienlandschaft.
Ein weiterer Beweis, dass in den USA entgegen häufiger Meinung eine ausgeprägte Kultur der Meinungsfreiheit besteht, die ich auch selber immer wieder auf meinen vielen USA-Reisen beobachten konnte.
Fazit: Diese überaus originelle Idee zeigt, "Die Amerikaner" sind in Wirklichkeit viel besser, als ihr Ruf und durchaus fähig zur konstruktiven Selbstkritik.
PS: Der link funktioniert, wenn auch über Krücken: Linksklick auf den link im Artikel, im pop-up dann die pdf-Datei mit Rechtsklick herunterladen und lokal speichern - wie im pop-up beschrieben...