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Parlamentswahl: Georgischer Präsident Saakaschwili räumt Niederlage ein

AFPJetzt kann in Georgien der erste demokratische Machtwechsel vollzogen werden: Präsident Saakaschwili hat die Niederlage seiner Partei eingeräumt, der Milliardär Iwanischwili triumphiert. Laut Opposition gab es aber zahlreiche Zwischenfälle, Spezialeinheiten sollen Wahllokale gestürmt haben.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-859146.html
  1. #1

    Wenn man sich Weißrussland, Russland und andere ehemalige UDSSR-Staaten anschaut, da sollte man wirklich den Hut vor Georgien ziehen. Dort scheint sich eine ordentliche Demokratie mit freien Wahlen etabliert zu haben.
    Für uns normal, für die dortige Region sehr vorbildlich.
  2. #2

    Zitat von henkeltopf Beitrag anzeigen
    Wenn man sich Weißrussland, Russland und andere ehemalige UDSSR-Staaten anschaut, da sollte man wirklich den Hut vor Georgien ziehen. Dort scheint sich eine ordentliche Demokratie mit freien Wahlen etabliert zu haben.
    Für uns normal, für die dortige Region sehr vorbildlich.
    Ob Herr Janukovytsch in Kiew, wenn seine Partei, wie zu erwarten, in einem Monat mit Pauken und Trompeten abgewählt wird, auch so schnell seine Niederlage eingestehen wird? Wir werden es sehen.

    Jedenfalls: Hochachtung vor Georgien! Endlich mal im Osten was Neues!
  3. #3

    witzig

    Zitat von henkeltopf Beitrag anzeigen
    Wenn man sich Weißrussland, Russland und andere ehemalige UDSSR-Staaten anschaut, da sollte man wirklich den Hut vor Georgien ziehen. Dort scheint sich eine ordentliche Demokratie mit freien Wahlen etabliert zu haben.
    Für uns normal, für die dortige Region sehr vorbildlich.
    Ja , besonders wenn Milliardäre die Wahl gewinnen, da muss man wirklich Respekt haben.
    Erst hofiert man den Sakaschwilli, jetzt ist der neue daran. Der Begriff Demokratie und Freiheit wird wohl heute ständig missbraucht, daran haben wir uns gewöhnt.
  4. #4

    Das mit der Demokratie ist gut, aber so schnell würde ich nicht jubeln.
    Die Frage ist, wie entwickelt sich Ivanischwilli?
    Was wenn er sich in Richtung Janukowitsch entwickelt?

    Spielt Ivanischwilli für Moskau? Das ist alles noch unklar.

    Putin bastelt schon lange an einer Art der neuen UdSSR..Kasachstan, Weißrussland und die Ukraine hat er schon an seiner Seite.
    Mit Janukowitsch hat er geschafft, jedenfalls im Moment, dass die prowestliche Hälfte der Ukraine geschlagen ist und dass die prorrussische Hälfte das Sagen hat.
    Nach Putins Plänen, sollte Georgien auch zu der neuen UdSSR gehören und nicht zu der EU, oder dem Westen..
  5. #5

    Zitat von ObackoBarama Beitrag anzeigen
    Das mit der Demokratie ist gut, aber so schnell würde ich nicht jubeln.
    Die Frage ist, wie entwickelt sich Ivanischwilli?
    Was wenn er sich in Richtung Janukowitsch entwickelt?

    Spielt Ivanischwilli für Moskau? Das ist alles noch unklar.

    Putin bastelt schon lange an einer Art der neuen UdSSR..Kasachstan, Weißrussland und die Ukraine hat er schon an seiner Seite.
    Mit Janukowitsch hat er geschafft, jedenfalls im Moment, dass die prowestliche Hälfte der Ukraine geschlagen ist und dass die prorrussische Hälfte das Sagen hat.
    Nach Putins Plänen, sollte Georgien auch zu der neuen UdSSR gehören und nicht zu der EU, oder dem Westen..
    Nato und EU befinden sich im Zerfallsprozess. Zuerst wird man sich militärisch und politisch aus Zentralasien und vom Balkan zurückziehen und dann um sich selbst kümmenr müssen.
  6. #6

    Zitat von uspae2007 Beitrag anzeigen
    Ja , besonders wenn Milliardäre die Wahl gewinnen, da muss man wirklich Respekt haben.
    Stimmt. Vor allem wenn man sich den russichen Zaren und seine Milliarden so ansieht. Aber ich schweife ab...

    Iwanischwilli ist als Oppositoneller gar nicht in der Lage Stimmen zu manipulieren und im Gegensatz zu den Russen gibt es in Georgien Wahlbeobachter der OSZE. Zudem, wenn sie mit den Leuten vor Ort geredet hätten würden sie wissen, dass die allermeisten einen Machtwechsel geradezu herbeigesehnt haeben. SW war eine reifere Frucht als unsere Birne damals 98.....

    Zitat von uspae2007 Beitrag anzeigen
    Erst hofiert man den Sakaschwilli, jetzt ist der neue daran. Der Begriff Demokratie und Freiheit wird wohl heute ständig missbraucht, daran haben wir uns gewöhnt.
    Wieso soll man am alten Kleben beliben. Die Georgier haben sich eine neue Vertretung gewählt. Die Alte hat jetzt nix mehr zu melden. Das ist etwas völlig normales. Dementsprächend wird man es jetzt mit dem Neuen zu tun haben. Der muss isch jetzt beweisen. Wo ist das Problem?

    Übringens ist es doch interessant, dass die bisherige Regierung trotz umfangreicher Schmutzkampagnen es nicht geschafft hat die Opposition zu diskeditieren. Die Leute sind nämlich nicht so dumm wie die Politiker es immer glauben.
  7. #7

    optional

    Wie kommen Sie darauf, dass Putin eine neue UDSSR formen möchte? Und was in der Ukraine passiert bleibt ab zu warten. Bloß weil die Gasprinzessin im Gefängnis sitzt und ein paar Leute demostrieren gibt es nicht gleich einen Machtwechsel.

    Mal ganz davon abgesehen, dass sich eine gemeinsame Politik mit Russland für die meisten postsowj. Staaten abbietet. Das ist wirtschaftlich einfach geschickter als der Schulden-Union bei zu treten in der der Absatzmarkt für die nicht konkurrenzfähigen Produkte fehlt. Das Hemd ist einem nunmal näher als der Rock.
  8. #8

    Wie kam Herr Iwanischwilli zu seinen Milliarden.
    Will Herr Iwanischwilli seine Milliarden noch vermehren?
    Oder wird er dem Volk geben,was des Volkes ist?

    Schau ich in der Geschichte zurück,läßt es in mir doch heftige Zweifel aufkommen,ob Georgien nicht die Wahl zwischen Pest un Cholera hatte.
  9. #9

    Nix Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Metropole feierten Zehntausende die ganze Nacht mit Europaflaggen, Autokorsos und Hupkonzerten den vermeintlichen Sieg der Opposition. Die Saakaschwili-Gegner erhielten aus Sicht von Kommentatoren vor allem durch einen Folterskandal Auftrieb
    Warum schreibt man hier von einem "vermeintlichen Sieg der Opposition"? Wäre Saakaschwili der Sieger hätte man bestimmt von einem überwältigen Sieg der Demokratie gesprochen. Heuchler. Die Behauptung, dass Opposition hauptsächlich wegen dem veröffentlichten Video gewonnen hat ist eine haarsträubende Lüge. Das war zwar der letzte Tropfen, aber davor waren es massenhafte Verhaftungen der Oppositionellen, Menschenrechtsverletzungen, Korruptionsfälle und Morde die von der Regierung entweder verübt oder vertuscht wurden..








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