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Parlamentswahl in Frankreich: Hollandes Sozialisten träumen vom nächsten Triumph

AFPDie Franzosen wählen ihre neue Nationalversammlung und die Sozialisten hoffen auf eine starke Mehrheit für die Pläne von Präsident Hollande. Die Konservativen wollen wenigstens einen Erdrutschsieg der Linken verhindern.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837743,00.html
  1. #1

    nicht anders

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Franzosen wählen ihre neue Nationalversammlung und die Sozialisten hoffen auf eine starke Mehrheit für die Pläne von Präsident Hollande. Die Konservativen wollen wenigstens einen Erdrutschsieg der Linken verhindern.

    Sozialisten und Konservative kämpfen in Frankreich um Mehrheit im Parlament - SPIEGEL ONLINE
    Was Sozialisten auszeichnete u n d begleitete,
    war stets Utopismus und das Unvermögen
    mit Finanzen umzugehen.

    Utopismus an sich ist nicht Schlechtes,
    weil er den Gedanken des Fortschritts beinhaltet.
    Nur neigen die Sozialisten dazu,
    Utopismus mit der Wirklichkeit resp.
    mit dem Paradies auf Erden zu verwechseln.

    Bei den französischen Sozialisten wird es
    auch dieses mal nicht anders sein.

    Dann kommen nächstes Mal
    die herzlosen Konservativen dran,
    um den Augiasstall zu entmisten,
    den die Träumer hinterlassen haben
    .... und immer schön der Reihe nach,
    eins nach dem anderen.
  2. #2

    Zitat von toskana2 Beitrag anzeigen
    Was Sozialisten auszeichnete u n d begleitete,
    war stets Utopismus und das Unvermögen
    mit Finanzen umzugehen.....Dann kommen nächstes Mal
    die herzlosen Konservativen dran,
    um den Augiasstall zu entmisten,
    den die Träumer hinterlassen haben
    Den grössten Miststall aller Zeiten haben uns marktkonforme, "rationale", Rechtskonservative und Neoliberale eingebrockt. Die Aufräumarbeiten werden noch bis mindestens in die 20er Jahre andauern.
    Wird Zeit es mal mit anderem Personal zu versuchen um zukünftig Katastrophen dieses Ausmasses zu verhindern.
  3. #3

    Obwohl die Franzosen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Franzosen wählen ihre neue Nationalversammlung und die Sozialisten hoffen auf eine starke Mehrheit für die Pläne von Präsident Hollande. Die Konservativen wollen wenigstens einen Erdrutschsieg der Linken verhindern.

    Sozialisten und Konservative kämpfen in Frankreich um Mehrheit im Parlament - SPIEGEL ONLINE
    oftmals nach Presidentschaftswahlen, bei der Wahl fuer die Nationalversammlung haeufiger die Richtung wieder aenderten, wird dies diesmal wahrscheinlich nicht der Fall sein. Sarko & Co. haben doch ziemliche Wunden hinterlassen und Hollande hat sich bisher ganz clever verkauft und kommt gut an. Auf dem Land hat die UMP ohnehin wenig zu melden. Es wird daher wohl keine grossen Ueberraschungen geben, hoechstens in Sachen FN, die ihre Position verbessern koennte - Stichwort: Immigration.
  4. #4

    Kaum loesbares Dilemma fuer Hollande

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Franzosen wählen ihre neue Nationalversammlung und die Sozialisten hoffen auf eine starke Mehrheit für die Pläne von Präsident Hollande. Die Konservativen wollen wenigstens einen Erdrutschsieg der Linken verhindern.

    Sozialisten und Konservative kämpfen in Frankreich um Mehrheit im Parlament - SPIEGEL ONLINE
    Hollande ist Praesident geworden weil vor allem die 'rurbaine' (rural + urbain) Gesellschaft, die so sehr von Sarkozy enttaeuscht wurde, aus wirtschaftlichen Gruenden links gewaehlt hat. Die Parlamentswahlen duerften auch in diesem Sinne laufen.
    Aber Hollande ist zum Erfolg verdammt. Denn wenn er die wirtschaftliche Situation der Mehrheit nicht verbessern kann, steht 2017 Le Pen vor der Tuer, und wenn er Erfolg hat und die wirtschaftliche Situation verbessern kann, und 2017 wieder Sicherheit- und Einwanderungspolitik im Vordergrund stehen, dann riskiert er dass wiederum Le Pen vor der Tuer steht. Wenn es Le Pen gelingt diese Wahlen zu beeinflussen, dh Kandidaten fuer den 2. Wahlgang durchzubringen, der PS zu Siegen und der UMP zu Niederlagen in den Wahlkreisen zu verhelfen, dann wird es heiss. Dabei koennte, wie es offiziell nun heisst das 'Mouvement Bleue Marine' (kurzer Hinweis: 'bleue marine' ist die Farbe von Polizei und Gendarmerie, wenn man so will in denglisch 'law and order') von Marine Le Pen, durchaus Kandidaten trotz Mehrheitswahlrecht durchbringen, ich denke da weniger an Le Pen in Hénin-Beaumont, sondern eher an Collard im Gard, der ist politisch 'nicht vorbelastet', auf nationaler Ebene als Anwalt und guter Redner bekannt, dh im Palais Bourbon sehr praesentabel.
    2012 zu gewinnen duerfte fuer die Sozialisten und ihre Verbuendeten nicht schwer sein, das Problem stellt sich 2017.
  5. #5

    Ich weiss nicht was Sie dazu

    Zitat von toskana2 Beitrag anzeigen
    Was Sozialisten auszeichnete u n d begleitete,
    war stets Utopismus und das Unvermögen
    mit Finanzen umzugehen.

    Utopismus an sich ist nicht Schlechtes,
    weil er den Gedanken des Fortschritts beinhaltet.
    Nur neigen die Sozialisten dazu,
    Utopismus mit der Wirklichkeit resp.
    mit dem Paradies auf Erden zu verwechseln.

    Bei den französischen Sozialisten wird es
    auch dieses mal nicht anders sein.

    Dann kommen nächstes Mal
    die herzlosen Konservativen dran,
    um den Augiasstall zu entmisten,
    den die Träumer hinterlassen haben
    .... und immer schön der Reihe nach,
    eins nach dem anderen.
    veranlasst einen solchen Unsinn zu behaupten. Es war Sarko der zwar viel versprochen hat, aber nun wirklich nicht lieferte. Auch die Aera Chirac's kann ja beim besten Willen nicht als Aufbruch in eine von Pragmatismus und Intelligenz getragene neue Zukunft gewertet werden. Der kleine Nicolas mit seinen 5 cm hohen Plateauschuehchen war ein Egoflop der Extraklasse. Das war's dann aber schon..
  6. #6

    Schönes Beispiel.

    Zitat von toskana2 Beitrag anzeigen
    Was Sozialisten auszeichnete u n d begleitete,
    war stets Utopismus und das Unvermögen
    mit Finanzen umzugehen.

    Utopismus an sich ist nicht Schlechtes,
    weil er den Gedanken des Fortschritts beinhaltet.
    Nur neigen die Sozialisten dazu,
    Utopismus mit der Wirklichkeit resp.
    mit dem Paradies auf Erden zu verwechseln.

    Bei den französischen Sozialisten wird es
    auch dieses mal nicht anders sein.

    Dann kommen nächstes Mal
    die herzlosen Konservativen dran,
    um den Augiasstall zu entmisten,
    den die Träumer hinterlassen haben
    .... und immer schön der Reihe nach,
    eins nach dem anderen.
    Diesen Kommentar ist der klassische Duktus wertkonservativer Zeitgenossen, frei von Argumenten, dafür aber mit den typischen, leider aber abgestandenen, Phrasen (Utopie, wirklichkeitsfremd, keine Ahnung vom Geld, etc.) durchsetzt, die nicht einmal mehr der wirklichen Realität standhalten.
    Aber vielleicht findet man noch irgendwie einen Dreh, Kuba die Bankenblase anzuhängen. :-))
  7. #7

    Zitat von seine-et-marnais Beitrag anzeigen
    Aber Hollande ist zum Erfolg verdammt. Denn wenn er die wirtschaftliche Situation der Mehrheit nicht verbessern kann, steht 2017 Le Pen vor der Tuer, und wenn er Erfolg hat und die wirtschaftliche Situation verbessern kann, und 2017 wieder Sicherheit- und Einwanderungspolitik im Vordergrund stehen, dann riskiert er dass wiederum Le Pen vor der Tuer steht.
    Und diese Überlegungen dürften Marine le Pen zu dem Entschluss gebracht haben ihren Wählern für den zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen eben nicht Sakozy zu empfehlen.

    Eine zweite Amtszeit Sarkozy hätte 2017 nämlich mit Sicherheit einen Sozialisten ins Präsidentenamt gebracht.

    Im Moment läuft es erschreckend gut für die FN.
  8. #8

    ups,

    Zitat von charlybird Beitrag anzeigen
    Diesen Kommentar ist der klassische Duktus wertkonservativer Zeitgenossen, frei von Argumenten, dafür aber mit den typischen, leider aber abgestandenen, Phrasen (Utopie, wirklichkeitsfremd, keine Ahnung vom Geld, etc.) durchsetzt, die nicht einmal mehr der wirklichen Realität standhalten.
    Aber vielleicht findet man noch irgendwie einen Dreh, Kuba die Bankenblase anzuhängen. :-))
    müsste natürlich 'Dieser' heißen.
  9. #9

    Aufräumarbeiten

    Zitat von eurorider Beitrag anzeigen
    Den grössten Miststall aller Zeiten haben uns marktkonforme, "rationale", Rechtskonservative und Neoliberale eingebrockt. Die Aufräumarbeiten werden noch bis mindestens in die 20er Jahre andauern.
    Wird Zeit es mal mit anderem Personal zu versuchen um zukünftig Katastrophen dieses Ausmasses zu verhindern.
    Sie verwechseln Konservativen mit Rechtskonservativen und Neoliberalen?
    Ihre Verwechselungsfreude sei Ihnen gegönnt!

    Nur es waren die Schröder-Sozis,
    die den Finanzmarkt in Deutschland per Gesetz liberalisierten und die Finanzspekulanten
    zum Dinner einluden!
    Und es war Eichel, SPD-Finanzminister,
    der diesen Unfug öffentlich bedauerte.

    Der gleiche Finanzminister, der die Griechen
    in den Euro holte.

    Richtig:
    "Die Aufräumarbeiten werden noch
    bis mindestens in die 20er Jahre andauern"
    - im Glücksfall, versteht sich.

    Wovon reden Sie denn?


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