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Parlamentswahl in Frankreich: Bürger-Präsident Hollande verteilt Geschenke

REUTERSFrankreich wählt ein neues Parlament und stellt seinem neuen Präsidenten ein erstes Zwischenzeugnis aus. François Hollande braucht eine deutliche Mehrheit, wenn er die Reformen umsetzen will, die er versprochen hat. Eine Debatte, wie er die Geschenke ans Volk bezahlen will, ist da eher hinderlich.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837893,00.html
  1. #1

    Ganz einfach

    Wie alle Sozialisten wird Hollande die ganzen Geschenke an seine Klientel aus den Einnahmen der 75% Einkommensteuer bezahlen wollen....

    Die dürfte zwar kaum eine Milliarde einbringen, aber immerhin ist der "Gerechtigkeit" Genüge getan. Das ist doch hierzulande in der Vorstellungswelt von rot/grün nicht nennenswert anders. Die angedachte Erhöhung des Spitztensteuersatzes auf 49% bringt auch kaum Geld in die klamme Kasse, aber das beeindruckt die linke Wählerschaft...
  2. #2

    Zum einen konnten Sozialdemokraten noch nie mit Geld umgehen(siehe die Historie der deutschen Schulden) und zum anderen macht er damit alles richtig, denn es werden in naher Zeit ehedem alle Schulden in Europa und den USA per Hyperinflation bezahlt.
  3. #3

    Griechische Verhaeltnisse

    Die Pasok in Giechenland hatte auch eine Wahl gewonnen, indem sie versprochen hat, es gaebe "mehr Geld". Wir sehen ja, wohnin das fuehrt.
  4. #4

    F-piigs

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frankreich wählt ein neues Parlament und stellt seinem neuen Präsidenten ein erstes Zwischenzeugnis aus. François Hollande braucht eine deutliche Mehrheit, wenn er die Reformen umsetzen will, die er versprochen hat. Eine Debatte, wie er die Geschenke ans Volk bezahlen will, ist da eher hinderlich.

    Parlamentswahl in Frankreich: Hollande gibt den Bürger-Präsidenten - SPIEGEL ONLINE
    So wurden die Pleitestaaten bereits von vielen bezeichnet.
    Wenn Hollande so weitermacht, also auch nach der Parlamentswahl,
    dann wird es wirklich so heißen : F-PIIGS.

    Das bedeutet nichts gutes für Deutschland.
    Vielleicht sollte Deutschland es doch mit der Brechstange versuchen:
    Raus aus dem Euro und der EU.
  5. #5

    Geld ausgeben

    Wir sollten auch kräftig an der Schuldenschraube drehen. Kreditfinanzierte Infrastrukturprojekte anschieben und fest Geld an unsere Bürger verteilen. Nur so kommen wir aus der vertrackten Situation heraus. Wenn die Deutschen dann mehr Schulden haben als alle anderen EU Länder zusammen haben wir das Geld wenigstens für uns ausgegeben. Mit einer neuen und leistungsfähigen Infrastruktur können wir dann, wenn alles zusammenbricht (wovon ich ausgehe) fröhlich neu beginnen und haben auch noch gute Startbedingungen. Das mag zynisch klingen ist aber ernst gemeint!
  6. #6

    Geschenke sollen die EU-Partner bezahlen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frankreich wählt ein neues Parlament und stellt seinem neuen Präsidenten ein erstes Zwischenzeugnis aus. François Hollande braucht eine deutliche Mehrheit, wenn er die Reformen umsetzen will, die er versprochen hat. Eine Debatte, wie er die Geschenke ans Volk bezahlen will, ist da eher hinderlich.

    Parlamentswahl in Frankreich: Hollande gibt den Bürger-Präsidenten - SPIEGEL ONLINE
    Die Geschenke sollen die EU-Partner bezahlen.

    Brüssel spielt mit: "Das Modell, das die europäischen vier favorisieren, läuft auf einen europäischen Haftungsverbund hinaus, den die Bundesregierung bisher immer ablehnte. Nach den Vorstellungen aus Brüssel soll die Regelung allerdings nur für neue Schulden gelten, für die Altlasten, die im Zentrum der aktuellen Krise stehen, müssten nach wie vor die einzelnen Staaten gerade stehen.", so der Spiegel von Morgen.

    Frankreich braucht -genauso wie Spanien- eine Konsolidierungspause und keinen Haftungsverbund. Eine so geartete Pause kann nur durch die zeitweilige Wiedereinführung des Franc erreicht werden. Der Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung muss wieder hergestellt werden. Die Segnungen aus Brüssel für die Landwirtschaft usf. haben einfach den Blick dafür verstelllt, dass man nur selbst verdientes Geld ausgeben kann. Der Hollande muss seine Geschenke also selbst bezahlen müssen.
  7. #7

    Wer schenkt wem was?

    Und die Geschenke an die grösste Umverteilungsmaschine, der Finanzwirtschaft, die wird als Rettungsmassnahme verkauft
  8. #8

    abgedroschen Phrasen

    Mal abgesehen davon, dass Sarkozy es nie geschafft hat, in die Rolle des Präsidenten hineinzuwachsen - sein bester Auftritt, war sein Abgang; und da stimmen auch eine ganze Reihe Konservativer zu - ist Sarkozy vor allem aufgrund seiner nicht(!!)-existierender Ergebnisse gescheitert: Schuldenanstieg (630 Milliiarden Euro) bei steigenden Abgaben (natürlich nur indirekte Steuern); steigende Arbeitslosigkeit trotz permanenter Steuergeschenke und sinkender Kaufkraft. Irgendwann langte es einfach. Wer sich wirklich dafür interessiert, wie die Bilanz Sarkozys aussieht, sollte vielleicht lieber den Artikel in der NZZ lesen: http://frankreich.blog.nzz.ch/2012/05/06/500-milliarden-euro-fuer-ein-missgluecktes-experiment/
    ...nicht gerade meine Morgenlektüre, aber dann doch objektiver als dieser Artikel hier. Auch betrifft die Rentenreform z.B. nur Leute, die schon mit 18, oder auch jünger, angefangen haben zu arbeiten, und auch Frauen die aufgrund mehrere Geburten nicht lange genug eingezahlt haben, und meist sowie sehr niedrige Gehälter beziehen.

    Die eigentliche Frage ist - wie in den meisten anderen Ländern - nicht "wie" das alles bezahlt werden soll, sondern vor allem "wer". Sollen für die Reformen nur Arbeitnehmer aufkommen, oder sollen auch die zahlen, die die letzten zehn Jahre am meisten profitiert haben. Soll der Staat systematisch für die Schulden der (privaten) Banken aufkommen, wenn er sich dann für extrem hohe Zinsen sich genau bei diesen Banken wieder Geld leihen muss.
    Eine andere Frage ist, ob das systematische Abwürgen ganzer Volkswirtschaften (siehe Griechenland, Portugal, Spanien, usw.) wirklich das sinnvollste Mittel ist, letztendlich die Schulden abzuzahlen.

    Jedenfalls wäre es wiklich Zeit für eine ernsthafte Debatte, anstatt hier wie Fillon abgedroschen Phrasen herunterzuleiern.
  9. #9

    75% Steuer?

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    Wie alle Sozialisten wird Hollande die ganzen Geschenke an seine Klientel aus den Einnahmen der 75% Einkommensteuer bezahlen wollen....

    Die dürfte zwar kaum eine Milliarde einbringen, aber immerhin ist der "Gerechtigkeit" Genüge getan. Das ist doch hierzulande in der Vorstellungswelt von rot/grün nicht nennenswert anders. Die angedachte Erhöhung des Spitztensteuersatzes auf 49% bringt auch kaum Geld in die klamme Kasse, aber das beeindruckt die linke Wählerschaft...
    Spitzensteuersatz von 49% ist sicher nicht zu hoch. Ich finde, er sollte wieder auf 53% ansteigen. Hollands 75% sind lediglich Augenwischerei, da nicht ausreichend Geld zusammenkommt. Er wird die 75% nicht umsetzen.

    Er wird das tun, was er schon propagiert hat: Der ESM soll auf 1 Billion Euro aufgestockt werden und er soll eine Banklizenz bekommen, damit Hollande von dort unbegrenzt Geld bekommen kann.
    Paralell dazu plädiert er für Eurobonds.
    Ein Schelm, wer glaubt, er denke dabei an D als Finanzier.
    D.h. unterm Strich, man muss unbedingt Frau Merkel den Rücken stärken, wenn D dem Euro schon nicht entkommen kann.








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