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Parlamentswahl in Frankreich: Bürger-Präsident Hollande verteilt Geschenke

REUTERSFrankreich wählt ein neues Parlament und stellt seinem neuen Präsidenten ein erstes Zwischenzeugnis aus. François Hollande braucht eine deutliche Mehrheit, wenn er die Reformen umsetzen will, die er versprochen hat. Eine Debatte, wie er die Geschenke ans Volk bezahlen will, ist da eher hinderlich.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837893,00.html
  1. #60

    Der Franzos' ist doch ein Paradebeispiel für die Ursachen vieler Schulden aus der Vergangenheit: Wahlgeschenke.
  2. #61

    Überall gleich

    Zitat von bvdlinde Beitrag anzeigen
    Die Pasok in Giechenland hatte auch eine Wahl gewonnen, indem sie versprochen hat, es gaebe "mehr Geld". Wir sehen ja, wohnin das fuehrt.
    Auch die deutschen Politiker wollen immer "den Sozialstaat ausbauen".
    Herausgekommen sind immer breitere Beamtenhintern und Schulden. Sonst nichts.
  3. #62

    alle Schulden in Europa und den USA

    Zitat von b.oreilly Beitrag anzeigen
    Zum einen konnten Sozialdemokraten noch nie mit Geld umgehen(siehe die Historie der deutschen Schulden) und zum anderen macht er damit alles richtig, denn es werden in naher Zeit ehedem alle Schulden in Europa und den USA per Hyperinflation bezahlt.
    Wer kein Geld mehr hat, zahlt auch keine Schulden, auch keine Zinsen.
    Aber die Gläubiger haben in der Regel ja genügend Kohle, um das zu verschmerzen.
  4. #63

    Fakt: Frankreich stand vor dem Staatsbankrott vor Einführung des Euros.
    Kaum 10 Jahre später hat Frankreich wieder Geld, woher mag man fragen

    Wir Deutschen, von den schwachsinnigsten Politiker der Welt vertreten, werden auch weiterhin den Europa Unfug finanzieren bis zum Zusammenbruch unserer Wirtschaft
  5. #64

    Zitat von b.oreilly Beitrag anzeigen
    Zum einen konnten Sozialdemokraten noch nie mit Geld umgehen(siehe die Historie der deutschen Schulden) und zum anderen macht er damit alles richtig, denn es werden in naher Zeit ehedem alle Schulden in Europa und den USA per Hyperinflation bezahlt.
    Sie scheinen ein sehr kurzes und von Vorurteilen belastetes Erinnerungsvermögen zu haben. Waren es nicht Rot-Grün mit der Einführung von Hedgefonds und der Agenda 2010 (2003/2005), die die Schleusen für einseitige Bereicherung geöffnet haben? Immer noch nicht zufrieden?
  6. #65

    wie alle andern sozialistischen Parteien

    Zitat von tksuper Beitrag anzeigen
    Hollande treibt es hierbei genauso wie alle andern sozialistischen Parteien.
    Immer mehr soziale Wohltaten, auf Pump. Griechenland hat es doch schon so schön gezeigt, und selbst Die, wollen diesen Fehler trotz des totalen Bankrotts, bis Heute nicht mal einsehen.
    Na ja. Wie gut, das es die Deutschen gibt. Dehnen reden wir was von Schuld, und Verantwortung ein.
    Darauf reagiert der Deutsche pflichtbewusst immer, insbesondere nach 65 Jahre Konditionierung.
    Die werden dank ESM und Eurobonds, schon die Kosten der Party weiter übernehmen.
    Zumindest solange bis das ganze Schiff, vor lauter Löcher garantiert versinkt.
    Na ja. Geteiltes Leid, halbes Leid.
    Und vielleicht werden wir ja auch danach,
    unsere Altschuld, aus WKI und WKII abgetragen haben.
    Deshalb ist die kapitalistische Geld- und Bodenordnung so schön:
    99 Prozent des Volkes arbeiten für 1 Prozent des Volkes.
    Dieses 1 Prozent verfügt dann über die Mittel und den Reichtum, der glücklich macht, der Rest ist irrelevant. Sollen sie sich doch die Köpfe einhauen uns streiten über links oder rechts oder sonst was.
  7. #66

    Mit Verlaub,...

    Zitat von observerd Beitrag anzeigen
    Zum Glück...
    ...sind gerade Ihre Beiträge völlig ideologiefrei ... Ironie aus.

    Ob SPON oder Ihre Beiträge : man greift sich halt immer das heraus was einem "genehm" ist...
    ...empfinden Sie meinen von Ihnen kritisierten Verweis auf die ARD-Tagesschau, wo die u.a. von SPON bzgl. Frankreich fälschlich geschürte Empörung (Sozialisten würden dort eine generelle "Rente mit 60" ohne Gegenfinanzierung einführen) mittels Erwähnung der zusätzlichen Bedingungen (i.) "nach mindestens 41 individuellen Jahren der Einzahlung in die französische GRV", und (ii.) "durch Beitragserhöhung der GRV gegenfinanziert" als sachlich unzutreffend widerlegt wurde, etwaig als ideologisch...???

    Zitat von observerd Beitrag anzeigen
    ...Die berechtigte Frage bleibt : warum kann sich F ein weitaus grosszügigeres Rentensystem erlauben. Ja demographische Daten in F sehen weitaus besser aus, aber das alleine reicht zur Erklärung nicht aus.
    Bei Ihrer Suche nach einer Erklärung kann ich Ihnen gerne mit ein paar Fakten weiterhelfen.
    Schauen Sie zunächst einfach in die von Ihnen verlinkte Statistik der französisch-gesetzlichen Rentenversicherung.

    Nach dieser werden 14,4 % des französischen BIPs für gesetzliche Rentenausgaben aufgewendet (Stand April 2010).

    Ein Blick in die offizielle Statistik der deutschen GRV zeigt:
    Wurden 2003 noch ca. 11 % des bundesdeutschen BIPs von der GRV als Ausgaben verbucht, waren es im Jahre 2010 nur noch 10 % des Bruttoinlandsproduktes.
    Quelle: http://www.deutsche-rentenversicheru...reihen_pdf.pdf
    (Seite 225: Zeitreihe gesamte Ausgaben GRV; Seite 261: BIP-Zeitreihe)

    Dass eine Volkswirtschaft zu Grunde ginge, wenn zusätzliche 3,4 respektive 4,4 % der Summe aller Wertschöpfungen an Rentner ausbezahlt würde, ist doch kaum anzunehmen.
    Schliesslich lag das bundesdeutsche BIP doch real selbst im "glorreichen Wirtschafts-Aufschwung 2006" um genannte 3,4 % unter dem des Jahres 2010.
    Genannte 3,4 % Kaufkraft-Differenz stand folglich damals NIEMANDEM zur Verfügung, ohne dass deshalb die Welt oder zumindest die deutsche Volkswirtschaft untergangen wäre.

    Unsere schnucklige Republik hat im Jahre 2006 also den Nicht-Rentnern im Mittel ziemlich genau jene Kaufkraft beschert, die erstere im Jahr 2010 beim französisch höheren "14,4 % des BIP als Rentenausgaben"-Standard auch gehabt hätten.

    Bei uns haben genannte 3,4 respektive 4,4 % Prozent des deutschen BIPs halt schlicht ANDERE eingesackt.

    Und da die Reallöhne in genannter Zeit 2006-2010 nicht gestiegen sind, wissen wir auch, dass die im Schweisse ihres Angesichts ureigentlich wertschöpfenden Arbeitnehmer genannte Differenz NICHT einsacken konnten.
    Gleiches gilt für die Hartz4 und Grundsicherungs-Empfänger, da das denen zugestandene Existenzminimum ja in genanntem Zeitraum sogar real geschrumpft ist.

    Bleibt die Frage: WER hat den nun die ganze Kohle...?
    Und was machen diejenigen wohl heute damit...??
    Womit wir uns elegant den eigentlichen Ursachen der Finanzkrise genähert hätten...!
    Also jenem tollkühnen Finanz-Crash, dessen französische Art und Weise der Bewältigung Herrn Fleischhauer offensichtlich derart zu empören scheint, dass er seine missmutige Gemütsverfassung auch gleich den SPON-Lesern einzureden bemüht ist...
  8. #67

    Reset

    Zitat von fr.rottenmeier Beitrag anzeigen
    Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten. Bezahlen werden die, zu deren Gunsten das Kräfteverhältnis gerade steht.
    ...
    Und ich denke dieses Desaster wird erst enden, wenn sich alles entscheidende öffentliche- und Staatseigentum in privater Hand befindet. Dann wird es einen cut bzw. reset geben müssen, und wir fangen wir wieder von vorne an. Ich hoffe nur, dass "sie" nicht durch einen Weltkrieg den Reset setzen werden. Denn was die militärischen Möglichkeiten heute angeht, kann dieser reset auch das komplette "aus für alles" bedeuten :-(
    Sie wollen den Reichen das Geld wegnehmen und sie wollen den Grossverdienern das Einkommen wegsteuern.

    Die Reichen haben aber kein Geld, das man einfach verteilen kann, sie haben Aktien. Wenn sie denen also ihr "Geld" wegnehmen, bekommen Sie kein Geld, sondern diese Aktien. (Vielleicht auch noch ein paar Bundesschuldverschreibungen, oder sogar griechische? Geliehen bekommt Ihr Staat natürlich kein Geld mehr, er muss dann schon direkt drucken.) Und wenn Sie den Grossverdienern das Einkommen wegversteuern, werden deren Jobs eben von Staatsangestellten gemacht werden.

    Sie haben dann staatliche Unternehmen, die staatlich gemanaged werden. Klingt das bekannt? Jedoch - wenn dann der Lebenstandard der Menschen entsprechend drastisch sinkt, wird man Sie wieder abwählen und alles rückgängig machen wollen.

    Falls Sie dann so reagieren, wie die Nomenklaturen im vergangenen Jahrhundert, werden Sie die Opposition ("Tod den Konterrevolutionären!") verhaften und es kostet dann wieder unzählige Menschen das Leben.

    Haben Sie sich wirklich gut überlegt, wovon Sie träumen? Dann allerdings möge Gott dem armen Land gnädig sein. Die chinesischen Glaubensbrüder haben den Kapitalismus erst wieder eingeführt, nachdem ihre Lehre 40 Millionen Tote gekostet hatte...
  9. #68

    Ich drehe gar nichts

    Zitat von jeanluclecam Beitrag anzeigen
    SIE drehen es wie Sie wollen, indem Sie Lehrzeit oder Lernen mit Vollbeschäftigung mit Rentenbeitrag verwechseln !
    Denn wie erklären Sie,dass mit denselben Regeln fast ganz (Ost)Deutschland mit 60 in die Rente gehen könnte, wo man in Frankreich nur etwa 200 000 Leute findet, die in dieser Lage sind.
    und egal ob Ost oder West - Lehrzeit wird auf die Berufstätigkeit angerechnet - es wurden schließlich auch Rentenbeiträge abgezogen.
  10. #69

    Tja, so einfach...

    .... kann es sein, am Wahlsonntag einen "aktuellen" Artikel zu schreiben:
    Dieser Artikel ist zwar nicht schlecht, aber fast wortwörtlich bereits vor Wochen hier zu lesen gewesen.

    copy and paste gibt es also nicht nur bei Politikern... die beiden ersten Absätze sind zu 100% kopiert.


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