Wenn man ein Wunderland mit vielen kleinen Details und Sehenswürdigkeiten anpreist, sollte man vielleicht auch zumindest ansatzweise ein paar Bilder hinzufügen, die dies zeigen. Was denken Sie drückt diese Fotostrecke aus?
CorbisPrachtvolle Empfangshalle für Paris: Zehntausende Reisende hetzen Tag für Tag durch den Gare de l'Est - dabei würde sich ein Blick auf die architektonischen Details der historischen Station lohnen. Und ein Abstieg in die Katakomben, denn dort verbirgt sich ein Spielplatz für Bahnfans.
http://www.spiegel.de/reise/staedte/...-a-831974.html
Wenn man ein Wunderland mit vielen kleinen Details und Sehenswürdigkeiten anpreist, sollte man vielleicht auch zumindest ansatzweise ein paar Bilder hinzufügen, die dies zeigen. Was denken Sie drückt diese Fotostrecke aus?
...Ich kenne vor allem den Gare du Nord - und der ist einfach nur furchtbar... Trist, dreckig, uebervoll... Aber man kann was erleben... Z.B., wenn man beim Rennen zum Thalys ploetzlich weitlaeufige Haken schlagen muss, weil mitten auf der "Promenade" einer umgebracht wurde...
Dieser Artikel zeigt ganz deutlich, dass ein schöner gepflegter Kopfbahnhof einlädt einen Stadt zu besuchen.
Es soll allerdings Orte in der Bundesrepublik geben, die sich so hässlich fühlen, dass sie mögliche Besucher lieber unterirdisch durchleiten. Dazu wird die Haltestelle des Hbf auch noch so konzipiert, dass er wirkt wie eine U-Bahn-Station.
Weltstädte wie Paris wie dieses Beispiel zeigt, aber auch London oder New York würden ihre Kopfbahnhöfe niemals in unterirdische Durchgangsstationen umwandeln.
Stuttgart schämt sich und möchte deshalb auch seinen Bahnhof verstecken.
In der tat ein schöner Bahnhof.
Leider nicht so einige Leute die sich dort immer aufhalten.
Als ich zum ersten mal per Zug dort in Paris ankam blieb mir vor allem ein Nichtsesshafter in Erinnerung der vor dem Bahnhof lag und sich in die Hosen pisste.
...die ausschließlich vom Umgraben und Zubetonieren ihre Daseinsberechtigung (und ihre heimlichen Einkünfte) ableiten, eine Vetternwirtschaft von LBBW über das Rathaus bis in die Villa Reitzenstein und die umgebenden Halbhöhenlagen, die einst attraktive Stadt "ausgemostet", ein Glück, daß Grüne die Macht in Stadt und Land übernommen haben, die schlimmsten Auswüchse der 60-jährigen CDU-Filzherrschaft werden auch sie kaum mehr korrigieren können.
Manch S21 Gegner reagiert beim Wort Bahnhof oder Kopfbahnhof mittlerweile wie einer von Pavlovs Hunden. Für mich ist weder Paris noch Stuttgart der Nabel der Welt. Sollte dies einmal der Fall sein, dann kann man zu jeder Seite Stuttgarts hin einen Bahnhof bauen. Ich könnte mir vorstellen, wenn die Planer heute in Paris freie Hand hätten, dann sähe die Lösung auch anders aus, als an jedem Ende einen Kopfbahnhof zu bauen.
Die Verkehrs Infrastruktur ist in Frankreich aus historischen Gründen recht einseitig auf Paris ausgerichtet. In Paris endetet oder beginnt (fast) alles. Die Lösung mit den Kopfbahnhöfen in Paris ist sehr unpraktisch, wenn Paris nur an der Strecke liegt. Die schnellen Strecken orientieren sich aus allen Landesteilen fast durchweg nach Paris und enden dort. Will man weiter, muss man mit Sack und Pack quer durch die Stadt zu einem der anderen drei Bahnhöfe. Um das als Richtschnur zu verstehen, muss man bei den Demos am Stuttgarter Bahnhof schon recht viel an Abgasen inhaliert haben.
Die Modelleisenbahn im Keller des Gare de lést ist nur samstagnachmittags öffentlich zugänglich (kostenlos). Es ist vor allem ein nostalgischer Spass, denn die Anlage ist mit den Freiwilligen der AFAC, die sie liebevoll betreuen, ein bisschen in die Jahre gekommen. Kindern gefällt sie trotzdem gut.
Wer am Gare de l'Est auf seinen Zug wartet und ein wenig Zeit hat, dem sei das neue Café A im Maison de l'Architecture empfohlen - der vielleicht schönste Cafégarten in Paris. (Bahnhofsvorplatz nach links, http://www.maisonarchitecture-idf.org/spip.php?rubrique7)
denn auch in den Katakomben des schwäbischen Hauptbahnhof hat ein Modellbahnverein mit großer Anlage seine Heimat. http://www.modellbahn65.de/html/weg.htm