Wie schön für die Frau, dass sie ihr schweres Schiksal so erträgt!
Es gibt aber viele behinderte Menschen, die können das nicht und bekommen solche Sportler von ihren Mitmenschen unbedacht und leichtfertig, als Beispiel vorgehalten.
APSie saß in der Londoner U-Bahn, als ein Selbstmordattentäter sich in ihrem Waggon in die Luft sprengte. Martine Wright verlor beide Beine - und für kurze Zeit ihren Lebensmut. Nun tritt die junge Mutter bei den Paralympics im Sitzvolleyball an.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...853035,00.html
Wie schön für die Frau, dass sie ihr schweres Schiksal so erträgt!
Es gibt aber viele behinderte Menschen, die können das nicht und bekommen solche Sportler von ihren Mitmenschen unbedacht und leichtfertig, als Beispiel vorgehalten.
Das würde ich nicht so eng sehen. Ist doch klar, dass nicht jeder Mensch ein Spitzensportler werden kann, egal ob behindert oder nicht behindert. Aber wir alle brauchen solche Beispiele, um unseren eigenen Weg zu finden. Auch ein Mensch mit schweren oder mehrfachen Behinderungen. Ich arbeite in einer Behinderteneinrichtung, und seit wir mit geistig behinderten Menschen an den Special Olympics teilnehmen (was auch nicht alle können) hat das positive Auswirkungen auf ALLE unserer Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Paralympic Teilnehmer sind für mich die wahren Olympia Helden.
Die "normalen" Olympia Sportler sind für mich, dank Doping, EPO etc., behinderter als die Paraolympics.
Danke Paralympic Athleten, dass es euch gibt - ehrlicheren Sport gibt es sonst einfach nicht mehr.
Die brauchen keine Laufschuhe. Nur ab und zu mal nen Reifenwechsel.
Leider nicht - das waren die Paralympics vielleicht noch vor 20 Jahren.
Hier gibt's vielleicht kein "echtes" Doping, aber dafür "boosting": Querschnittgelähmte fügen sich teilweise drastische Verletzungen unterhalb ihrer Lähmung zu, um den Blutdruck in die Höhe zu treiben - was mehr Sauerstoff zu den Muskeln führt... dann gibt's immer mal wieder "blinde" Athleten, die bereits über ihre Zeiten jubeln, bevor diese per Lautsprecher bekannt gegeben werden, und auch bei der Einstufung in Klassen geht nicht immer alles mit rechten Dingen zu.
Das sind leider die Schattenseiten der gesteigerten Popularität – mit dem Ruhm und dem Geld kommen halt genau die gleichen Betrügereien wie bei den olympischem Sportlern.
Selbstverständlich gibt es auch saubere Sportler – sowohl olympisch als auch paralympisch, aber eine Oase ehrlichen Sports sind die Paralympics leider genau so wenig wie die Olympics.