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Paralleluniversen: Man lebt nur x-mal

Unser Universum ist eines von vielen, und jeder Mensch hat Doppelgänger in anderen Welten: Diese Idee trieb lange nur philosophisch inspirierte Außenseiter um. Jetzt gewinnt sie in der Elite der Theoretischen Physik mehr und mehr Verfechter. Wird die Kosmologie zur Glaubenssache?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...666555,00.html
  1. #10

    "Warum ist die Welt so wie sie ist?"

    "Warum ist die Welt so wie sie ist?"

    So eine unsinnige Frage! Weil sie so wäre wie sie wäre, wenn sie anders wäre. Und dann würde es sicher wieder irgendwelche Ignoranten geben, die fragen warum die Welt gerade eben *so* ist...

    Die Vorstellung die Menschheit könnte eines Tages das Universum in seiner Gesamtheit begreifen ("Weltformel"), ist für mich nicht minder absurd wie die Vorstellung Erdbeerkerne könnten eines Tages begreifen wie man Erdbeermarmelade herstellt!

    Stringtheorie auf den Punkt gebracht: http://xkcd.com/171/
  2. #11

    Dürftig

    Einerseits "... die Kraft berechnete, die das Universum nach dem Urknall aufgebläht hatte, gelangten die beiden zu dem Schluss, dass die Aufblähung außerhalb unseres Universums andauern muss. ...", andererseits das pure Wort "Stringtheorie". Mehr Gehalt hat der Artikel nicht. Bisschen dürftig, nich? Gut, mehr Gehalt hat auch die Stringtheorie nicht - das einzige was sie kann, ist selbt aufgestellte Formeln zu lösen ...
  3. #12

    purer blödsinn

    postuliert von ein paar durchgedrehten, ich finde es wird viel zuviel geld in diesen abenteuerlichen wissenschaftbetrieb gepumt, als wie wenn deutschland nicht schon genug schulden hätte.
  4. #13

    Apfel

    Zitat von aweil Beitrag anzeigen
    Die Physik flüchtet sich in die Religion und andere nicht zu beweisende Phantasiegebilde, seitdem sie eingesehen hat, daß die Menschheit zu dumm ist, um zu verstehen. Physik ist somit unnötig wie ein Kropf und weiß das. Sie hat sich selber ad absurdum geführt.
    Liebe(r) aweil,

    wenn Ihnen das nächste Mal ein Apfel auf den Kopf fällt, na dann wissen Sie, was Masse mal Beschleunigung (Vektorkomponenten beachten!) bedeutet. Nähmlich Kraft, die auf Ihren Kopf einwirkt - das ist dann praktische Physik. Tut Ihnen aber nicht weh, weil die Physik sich selbst ad absurdum geführt hat ... ;-)

    Frohe Weihnachten
  5. #14

    Zu hart

    Zitat von aweil Beitrag anzeigen
    Die Physik flüchtet sich in die Religion und andere nicht zu beweisende Phantasiegebilde, seitdem sie eingesehen hat, daß die Menschheit zu dumm ist, um zu verstehen. Physik ist somit unnötig wie ein Kropf und weiß das. Sie hat sich selber ad absurdum geführt.
    Ganz so streng würde ich jetzt mit der Physik und deren Klerus nicht ins Gericht ziehen wollen. Aber Sie haben mit einem absolut Recht. Es gilt aufzupassen, sich nicht zuweit in Richtung Glauben zu bewegen. Die Stringtheorie funktioniert im Prinzip genauso wie eine Verschwörungstheorie

    http://www.uni-muenster.de/PeaCon/s-texte/paranoia.htm

    Sie rollt die Beweiskette von hinten auf, da sie nicht von nachweisbaren Phänomen ausgeht, sondern eine theoretische Feststellung als diese annimmt.

    Deswegen sollte man aber nicht den grossen Nutzen "richtiger" Wissenschaftsarbeit in der Physik in Frage stellen. Das geht nun eindeutig zuweit.
  6. #15

    Menschheit und Physik

    Der Mensch hat doch eigentlich, sobald er seinen Hirnwuchs und seine Intelligenz erlangt hatte, angefangen, nachzudenken über die Entstehung der Menschheit. Auch ich, als noch junger Mensch (14 Jahre alt) und Gymnasiast, habe natürlich schon über die Entstehung und Zusammensetzung unserer Erde und des sog. "Multiversums". Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass man sich erst einmal auf die eigene Bude begrenzen muss. Und auch dort ist der Mensch doch auch noch nicht sehr weit, auch wenn die Technik in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht hat, sind wir immer noch Vollidioten und lassen morgens die Milch anbrennen und wissen noch nicht einmal, wer da im Nachbarhaus im Dachgeschoss wohnt oder jeden Tag auf der Treppe grüßt. Wir bekommen doch noch nicht mal unsere eigenen Universen auf die Reihe, wollen aber schon die Unendlichkeit entdecken und erforschen. Der Mensch ist genauso naiv, wie er nichts begreift. Er hat im Grunde keine Ahnung, was auf der Welt abgeht, und im großen außerhalb der Erdatmosphäre weiß der doch auch nicht mehr, als die Tatsache, dass er in einem 12-Dimensionalen Quantenschaum wohnt. Macht ihn das jetzt wirklich schlauer??? Das wage ich doch sehr zu bezweifeln. Ich denke, der beste Mensch in dieser Hinsicht, den ich kenne, und der immer noch lebt, ist Dieter Nuhr, unser Comedian. Er ist, meiner auffassung nach, ein intelligenter Mensch und hat kapiert, dass wir keine Ahnung haben. Ich empfehle ihnen, mal ein paar Werke von ihm zu lesen oder zu hören, er trifft die sache wirklich auf dem Kopf!

    Ich meine, natürlich sind Albert Einstein und alle prägenden Physiker großartige Persönlichkeiten, aber der bevor der Mensch die Unendlichkeit begreift, sollte er erstmal vor der eigenen Türe kehren und schnell seinen Dreck wegräumen. Er steuert auf eine klare Klimakatastrophe hin, und wie ich das sehe, kann er durch seine erkenntnisse in der Astrologie noch nicht schnell einen neuen Planeten ausgucken, ein paar raketen bauen, die menschheit innerhalb der nächsten 100 Jahre mal schnell auf den neuen Planeten schiffen und die Erde als verbrauchten Stern zurücklassen.

    Wir sind und bleiben Idioten, und das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern, wenn wir durch eine kurze Schwächephase unserer Sonne, oder schon viel früher, durch einen richtig dicken Virus, nicht so einem Pipifax wie der schweinegrippe, dahinsiechen und aussterben. Ich bin kein Pessimist... aber irgendwann werden wir alle sterben und die Ratten übernehmen die regierungsgebäude, obwohl man es nicht so wirklich unterscheiden kann, ob das nicht schon geschehen ist. Ich danke!

    Viele Grüße aus dem Taunus, ihr lurn2
  7. #16

    Endophysik ....

    Zitat von rocky balboa Beitrag anzeigen
    Wissenschaft ist in ihren Grundzügen fast immer durch den Glauben motiviert, und zwar durch den Glauben an die Sinnhaftigkeit der eigenen Theorien, die es dann zu verifizieren gilt. Natürlich darf es dann nicht so weit kommen, dass Beweise durch Mutmaßungen ersetzt werden, aber solange es keine stichhaltigen Beweise für oder gegen Multiversen gibt, wird die Forschung weiter durch eben diesen Glauben vorangetrieben, bis man eben diese Nachweise erhält.

    Insofern gilt: Heiter weiter.
    So soll es sein! In 'Endophysik: Die Welt des inneren Beobachters' von Otto E. Rössler wird die Welt als Produkt von einer mikroskopisch feinen Schnittstelle abhängig dargestellt. Die Welt als Interface wäre, so Rössler, durch eine 'Supertechnologie' veränderbar. Ein bewußtes "Springen zwischen Welten" würde die Realität von Parallelwelten mit deren Erzeugung, die mit deren latenten 'virtuellen' Beständen zusammenfiele, eindrucksvoll erweisen. Dies ist wohl auch die derzeit einzig denkbare Möglichkeit eines Beweises derselben.

    'Das Weltbild der Endophysik':

    -> http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2410/1.html

    Da das Militär naturgemäß ein großes Interesse an einer solchen 'Supertechnologie' haben dürfte, kann man nicht ausschließen, dass schon beträchtliche Forschungsmittel für die Entwicklung technischer Grundlagen aufgewendet werden.
    Man erinnere sich, welche finanziellen, personellen und materiellen Opfer das Militär zur Erforschung etwaiger Nutzung von PSI-Phänomenen erbrachte, etwa wenn es darum ging, dass Menschen durch 'Fernwahrnehmung' feindliches Terrain erkunden könnten.
  8. #17

    Hat die Erde einen Doppelgänger

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unser Universum ist eines von vielen, und jeder Mensch hat Doppelgänger in anderen Welten: Diese Idee trieb lange nur philosophisch inspirierte Außenseiter um. Jetzt gewinnt sie in der Elite der Theoretischen Physik mehr und mehr Verfechter. Wird die Kosmologie zur Glaubenssache?

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...666555,00.html
    Die Wissenschaft wird es nie herausbekommen, ein schlüssiges Weltbild das alles mit einbeschließt. Alles ist auch eine Spiegelung unser SELBST!

    Die Planeten umkreisen eine (für uns unsichtbare) Spiegelsonne.
    Theoretische Physik
    Hat die Erde einen Doppelgänger?
    http://www.pm-magazin.de/de/heftarti...ikel_id303.htm

    Hat der Kosmos einen Anfang oder existiert er seit Ewigkeit?

    Diese Frage beschäftigt Philosophen und Naturwissenschaftler seit Jahrhunderten. Manche sagen, dieses Rätsel sei unlösbar. Doch kühne Kosmologen versuchen, es doch zu knacken, wie das Wissenschaftsmagazin "Bild der Wissenschaft" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Anfang und Ewigkeit lassen sich vielleicht doch vereinbaren, folgern sie aus den Theorien der modernen Physik. Vielleicht ist aber auch alles ganz anders, und es gibt weder einen Anfang noch die Ewigkeit. Ob es jemals die letzte Gewissheit geben wird?
    http://codex-sinaiticus.over-blog.de...t-1553581.html
  9. #18

    Irrglaube

    Ganz ehrlich? Ich halte das für unmöglich. Es kommen soviele Faktoren zusammen (u.a DNA), dass ein Mensch gerade zu dem wird, was er ist: einer individuellen Person. Dann soll es also noch irgendwo da draußen womöglich mehrere Klons geben, von mir, diesem einen Zufall? Nein.

    Außerdem halte ich den Glauben, in Form von Religion und nicht in Form von Hoffnung, für eine große wissenschaftliche Bremse! Hoffnung kann ein ausgezeichneter Motor sein.
  10. #19

    Fragen über Fragen

    Schon seit Heisenbergs Unschärferelation und Schrödingers Katze und der Einsicht, dass zwischen unserem Newtonschen Weltmodell und der Quantenphysik einiges nicht ganz zusammenpasst gibt es begründete Ansätze für die Existenz paralleler Universen.

    Das unheilvolle an der Wissenschaft ist schlussendlich einfach der begrenzte Horizont unseres "wissen könnens". Es kann durchaus sein (allein schon die Benutzung dieses Wortes regt zum denken an), dass es unzählige viele parallele Welten gibt. Aber darüber zu ernsthaft zu spekulieren ist irgendwie einfach mühsam. Die Menschheit wird nie wissen woher alles kommt und vor allem warum um alles in der Welt wir eigentlich existieren. Es wäre doch so viel einfacher zu erklären, wenn es all dies nicht gebe.

    In diesem Sinne kann man uns allen nur ein sehr existenzielles 2010 wünschen.

    PS: Im übrigen finde ich die Simultiertentheorie sehr spannend, spätestens seit diversen einschlägigen Werken aus Hollywoods Traumfabrik. Sie Theorie der grossen Simulation scheiter wohl aber daran, dass es als physikalisch unmöglich betrachtet wird auch nur annähernd ein komplettes Universum zu simulieren. Aber vielleicht wird ja auch nur das simuliert was man sieht, wo man schnell wieder auf ganz fundamentale Fragen zurückkommt. Vielleicht sind diese Fragen aber auch alle nur Probleme der Definition. Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen einem Naturgesetz, einem Binärcode und Gott?








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