Tausende demonstrieren in Spanien gegen den Besuch des Papstes, unter anderem wegen der hohen Kosten. In wenigen Wochen reist Benedikt XVI. auch nach Deutschland. Ein Überblick über die Ausgaben, die auf*den Steuerzahler zukommen.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,780948,00.html
Völlig Richtig und konsequent zu Ende gedacht! Der fiese Papst ist auch nur noch so eine folkloristische Errungenschaft aus den Zeiten, da Nationalität und Religion noch auf der Agenda standen - De Facto ist der Benedikt leider nur ein Cost Center! Und ich finde es ausdrücklich interessant, wie die Brandtswiete das mal wieder herausgearbeitet hat. Ich halte es mit unserem Präsidenten und fordere die "Bunte Republik Deutschland"...
Welche Randale meinen Sie denn ?
Auf allen Fotos bzw. in den Videos waren bis jetzt ausschließlich prügelnde Polizisten zu sehen.
Keine brennenden Autos, keine Barrikaden und auch kein vermummter Prügelmob.
Soviel dazu.
Ansonsten ist mir der Papstbesuch n Deutschland und auch seine Kosten einerlei. Ist halt ein Spektakel um seine Jünger bei Laune zu halten. Religion ist nun mal Opium für´s Volk und ich gönn jedem seine Droge.
Damit kann man auch die Kosten, die bei Fußballspielen etc. aufkommen und vom Staat beglichen werden, erklären.
Man bezahlt die Spiele (wie im alten Rom) um den Pöbel bei Laune zu halten, um nichts anderes geht es.
Funktioniert seit tausenden Jahren also warum weg davon?
Wie auch immer
Grüß Gott w.74
[QUOTE=Tao08;8532880]Der Papst sollte genauso behandelt werden, wie jedes andere Staatsoberhaupt auch. Wenn für Obama die Polizeieinsätze durch den deutschen Steuerzahler bezahlt werden, so sollen diese auch für den Pappst bezahlt werden. Punkt./QUOTE]
Nur dass der Papst kein Staatsoberhaupt ist.
Die Kirchensteuer wird vom Staat nicht eingetrieben. Der Staat bekommt Geld dafür, dass er die Kirchensteuer einzieht, verdient also daran und ist nicht willfähriger Handlager der Kirche. Und dieses Vorgehen ist sinnvoll, weil die Höhe der Kirchensteuer sich an der Höhe der Lohn-/Einkommenssteuer bemisst, und die wissen eben nur die Finanzämter. Das ist die Sachlage und alles andere wird nicht richtiger, wenn es immer wieder wiederholt wird.
Na ja, es kommt auch nicht unbedingt auf die absolute oder pozentuale Höhe der Kosten an, die hier für einen Staatsbesuch rausgeworfen werden.
Es ist eher der Symbolcharakter, der hier schwer wiegt.
Dieselben Leute, so vermute ich, die eine Diätenerhöhung der Bundestagsabgeordneten bei gleichzeitiger Ebbe in der Staatskasse vehement verurteilen, haben keine Bauchschmerzen bei ähnlichen Geschmacklosigkeiten in Bezug auf den Papstbesuch.
Eine Diätenerhöhung bewirkt in absoluten Zahlen nicht viel, um eine Gesundung des Staatshaushaltes herbeizuführen.
Aber sie hat Symbolwert in Bezug auf die Mentalität und den Charakter der Abgeordneten.
Genauso ist es mit der RKK. Die Kosten des Papstbesuches mögen nicht viel höher sein als diejenigen beim Besuch eines weltlichen Staatsoberhauptes. Aber das weltliche Staatsoberhaupt - es sei denn, es wäre ein Diktator -
behauptet ja auch nicht von sich, eine Religion der Demut, der materiellen Bedürfnislosigkeit, der Caritas und der höchsten ethischen Werte zu vertreten. Er ist auch keiner, der lauthals die Habgier und die Völlerei als Todsünden verkündet.
Das alles und noch mehr gilt aber für die RKK und ihr Oberhaupt. Ausserdem kommt der Papst ja nicht nur als Staatsgast, sondern auch als Stellvertreter seines katholischen Gottes.
Ein vergeudeter Euro für den Papstbesuch wiegt zehnmal schwerer als ein vergeudeter Euro im Spielcasino.
Sorry, nachdem es so lange gedauert und mehrfach nicht geklappt hat, habe ich übersehen, dass der beitrag nun wohl doch durch die zensur ging.
Vielleicht ist auch nur zu viel zu tun. Vielen Dank an dieser Stelle für die gute Arbeit, die von Euch geleistet wird.
Bitte entsprechend den vor einer Minute (doppelt) gedruckten Beitrag wieder löschen. Einen natürlich stehen lassen ;-)
Schönen Abend + schönen Feierabend