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Papstbesuch in Deutschland: Kosten und Logis

Tausende demonstrieren in Spanien gegen den Besuch des Papstes, unter anderem wegen der hohen Kosten. In wenigen Wochen reist Benedikt XVI. auch nach Deutschland. Ein Überblick über die Ausgaben, die auf*den Steuerzahler zukommen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,780948,00.html
  1. #70

    Säkularisierung

    Zitat von paretooptimal Beitrag anzeigen
    Ich möchte endlich eine säkularisierte Bundesrepublik. Die katholische Kirche hat genug eigene Gelder, um das Event bezahlen zu können.
    Leider haben wir die schon, dank dem Korsen. Der Staat muss ja für die Gehälter unser manch bizarren Bischöfe und Kardinäle zahlen - vom Erhalt der Gotteshäuser ganz abgesehen (was Sinn macht, war neulich bei Tropenhitze im Regensburger Dom, eine Wohltat!).
  2. #71

    Fieser Papst

    Völlig Richtig und konsequent zu Ende gedacht! Der fiese Papst ist auch nur noch so eine folkloristische Errungenschaft aus den Zeiten, da Nationalität und Religion noch auf der Agenda standen - De Facto ist der Benedikt leider nur ein Cost Center! Und ich finde es ausdrücklich interessant, wie die Brandtswiete das mal wieder herausgearbeitet hat. Ich halte es mit unserem Präsidenten und fordere die "Bunte Republik Deutschland"...
  3. #72

    Dolle Show

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende demonstrieren in Spanien gegen den Besuch des Papstes, unter anderem wegen der hohen Kosten. In wenigen Wochen reist Benedikt XVI. auch nach Deutschland. Ein Überblick über die Ausgaben, die auf*den Steuerzahler zukommen.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,780948,00.html
    11 Mio?
    Dafür, dass ich an dem Tag nicht zur Arbeit komme, weil die halbe Stadt gesperrt ist und ich 50 Öcken fürs Taxi latzen müsste. Die Bevölkerung trägt die Kosten, erstattet kriege ICH zumindest nix!
  4. #73

    Staatsoberhaupt

    Zitat von Tao08 Beitrag anzeigen
    ...Der Papst sollte genauso behandelt werden, wie jedes andere Staatsoberhaupt auch.... .
    Kann mich nicht an einen großen Kostenaufwand erinnern, wenn die Häuptlinge aus San Marino, Andorra oder Liechtenstein zu Besuch kommen.... Sind ja sogar groesser Kaeffer als Vatikanstadt!
  5. #74

    Mhm

    Zitat von priuskanada Beitrag anzeigen
    seite damit sagen? oder hofft die site auf randale wie in spanien? lieber 1 euro für den vatican als 1 ct für nicht christliche religionen :) aber DE ist eh verloren :-) dank bachmann kommt der dicke brummer aus den usa ab 2012/2013 :-)
    Welche Randale meinen Sie denn ?
    Auf allen Fotos bzw. in den Videos waren bis jetzt ausschließlich prügelnde Polizisten zu sehen.
    Keine brennenden Autos, keine Barrikaden und auch kein vermummter Prügelmob.
    Soviel dazu.

    Ansonsten ist mir der Papstbesuch n Deutschland und auch seine Kosten einerlei. Ist halt ein Spektakel um seine Jünger bei Laune zu halten. Religion ist nun mal Opium für´s Volk und ich gönn jedem seine Droge.
    Damit kann man auch die Kosten, die bei Fußballspielen etc. aufkommen und vom Staat beglichen werden, erklären.
    Man bezahlt die Spiele (wie im alten Rom) um den Pöbel bei Laune zu halten, um nichts anderes geht es.
    Funktioniert seit tausenden Jahren also warum weg davon?

    Wie auch immer
    Grüß Gott w.74
  6. #75

    Kein Staatsoberhaupt

    [QUOTE=Tao08;8532880]Der Papst sollte genauso behandelt werden, wie jedes andere Staatsoberhaupt auch. Wenn für Obama die Polizeieinsätze durch den deutschen Steuerzahler bezahlt werden, so sollen diese auch für den Pappst bezahlt werden. Punkt./QUOTE]

    Nur dass der Papst kein Staatsoberhaupt ist.
  7. #76

    Steuereintreiber

    Zitat von HocusPocus Beitrag anzeigen
    Die Liste geht tatsächlich noch weiter. Love Parades, Volksfeste, Sport- und Kulturveranstaltungen, Erdogan Jubelfeste (hat da mal jemand nachgerechnet? oder wäre das nicht politically correct?), jede Demo für oder gegen irgendwas (und sei es für Fremdenfeindlichkeit). Der Staat kümmert sich um die Sicherheit seiner Bürge, während diese ihren (legalen) Interessen nachgehen. Und eben auch in hohem Grade um die Sicherheit der Veranstalter, seien sie nun Päpste oder Fußballer. Das ist auch gut so.

    In meinen Augen viel schwieriger zu rechtfertigen ist meines Erachtens das Eintreiben von Kircheneinkommen durch den Staat, wie bereits angemerkt wurde.

    Für mich gilt: die Katholiken sollen ihren Spaß genauso haben wie die Fußballfans. Aber der Staat sollte weder Fußball- noch Kirchensteuer eintreiben.
    Die Kirchensteuer wird vom Staat nicht eingetrieben. Der Staat bekommt Geld dafür, dass er die Kirchensteuer einzieht, verdient also daran und ist nicht willfähriger Handlager der Kirche. Und dieses Vorgehen ist sinnvoll, weil die Höhe der Kirchensteuer sich an der Höhe der Lohn-/Einkommenssteuer bemisst, und die wissen eben nur die Finanzämter. Das ist die Sachlage und alles andere wird nicht richtiger, wenn es immer wieder wiederholt wird.
  8. #77

    xxx

    Zitat von cfweber Beitrag anzeigen
    Und wenn: ist das nicht seine Sache?
    Beim Lesen von so viel Demagogie und Fanatismus vergeht einem die letzte Lust, für den Chef dieses Foristen zu spenden!

    Andererseits: Die Kosten sind Promille dessen, was die Banken eingestrichen haben - als "Notgroschen". Und das kann man nun wieder so oder so sehen ...
    Na ja, es kommt auch nicht unbedingt auf die absolute oder pozentuale Höhe der Kosten an, die hier für einen Staatsbesuch rausgeworfen werden.
    Es ist eher der Symbolcharakter, der hier schwer wiegt.

    Dieselben Leute, so vermute ich, die eine Diätenerhöhung der Bundestagsabgeordneten bei gleichzeitiger Ebbe in der Staatskasse vehement verurteilen, haben keine Bauchschmerzen bei ähnlichen Geschmacklosigkeiten in Bezug auf den Papstbesuch.

    Eine Diätenerhöhung bewirkt in absoluten Zahlen nicht viel, um eine Gesundung des Staatshaushaltes herbeizuführen.
    Aber sie hat Symbolwert in Bezug auf die Mentalität und den Charakter der Abgeordneten.

    Genauso ist es mit der RKK. Die Kosten des Papstbesuches mögen nicht viel höher sein als diejenigen beim Besuch eines weltlichen Staatsoberhauptes. Aber das weltliche Staatsoberhaupt - es sei denn, es wäre ein Diktator -
    behauptet ja auch nicht von sich, eine Religion der Demut, der materiellen Bedürfnislosigkeit, der Caritas und der höchsten ethischen Werte zu vertreten. Er ist auch keiner, der lauthals die Habgier und die Völlerei als Todsünden verkündet.
    Das alles und noch mehr gilt aber für die RKK und ihr Oberhaupt. Ausserdem kommt der Papst ja nicht nur als Staatsgast, sondern auch als Stellvertreter seines katholischen Gottes.

    Ein vergeudeter Euro für den Papstbesuch wiegt zehnmal schwerer als ein vergeudeter Euro im Spielcasino.
  9. #78

    An sysop

    Sorry, nachdem es so lange gedauert und mehrfach nicht geklappt hat, habe ich übersehen, dass der beitrag nun wohl doch durch die zensur ging.

    Vielleicht ist auch nur zu viel zu tun. Vielen Dank an dieser Stelle für die gute Arbeit, die von Euch geleistet wird.

    Bitte entsprechend den vor einer Minute (doppelt) gedruckten Beitrag wieder löschen. Einen natürlich stehen lassen ;-)

    Schönen Abend + schönen Feierabend
  10. #79

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende demonstrieren in Spanien gegen den Besuch des Papstes, unter anderem wegen der hohen Kosten. In wenigen Wochen reist Benedikt XVI. auch nach Deutschland. Ein Überblick über die Ausgaben, die auf*den Steuerzahler zukommen.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,780948,00.html
    Die Kosten sind mir egal, was mich grauselt ist das Fernsehprogramm: Auf allen Kanälen rauf und runter der Papst. Oder habe ich Glück und das läuft nur im Pay-TV?


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