REUTERSIm ganzen Land sind die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft: Der Papst trifft am Freitag im Libanon ein. Benedikt XVI. will mit seiner Visite die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen verbessern. Doch nicht nur wegen des umstrittenen Mohammed-Videos ist die Lage angespannt.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...855689,00.html
als Akademiker und Menschen, nicht aber als Vorsteher einer Organisation, ohne die die Welt ein besserer Ort wäre. Sekten wie die katholische Kirche, der Islam und das orthodoxe Judentum können einfach nichts Gutes bewirken, das hat die Geschichte unter Beweis gestellt. Was Herr Prof. Ratzinger nun ausgerechnet im Libanon zu erreichen gedenkt, ist mir ein Rätsel. Des Rätsels Lösung interessiert mich jedoch -um der Wahrheit die Ehre zu geben- auch nicht besonders.
Ausgerechnet als "Akademiker und Mensch"!!!Haben Sie mal Publikationen von ihm als "Großinquisitor" oder zu den Befreiungstheologen in Entwicklungsländern gelesen oder ihre Existenz wenigstens zur Kenntnis genommen? Hoffentlich war es schlichte Unwissenheit, die sie zu Ihrem Kommentar veranlaßt hat!!!!
"Laecherliche Esoterik", schon diese Bezeichnung entlarvt dadanschali als einen bedauenernswerten Ignoranten. Von der Mission Benedikts aber erwarte ich auch nichts ausser einer Messe mit Demonstrationscharakter.Friedensarbeit sieht anders aus.
Guenter Apsel
... ein Repräsentant der Muslime sich für ein friedliches Miteinander zwischen den Religionen einsetzt und in diesem Zusammenhang den Besuch des Papstes ausdrücklich gut heißt. Ich finde es völlig richtig, dass sich der Heilige Vater durch die derzeitigen politischen Wirren nicht davon abhalten lässt, in diese Region zu reisen. In der aktuellen, aufgeheizten Stimmung gilt es, ein Zeichen des Friedens und des Miteinanders zu setzen, damit die Fanatiker einsehen, dass Gewalt nicht die Ultima Ratio ist. Den dort lebenden Christen wird dieser Besuch hoffentlich Trost und Zuversicht in einer schwierigen Zeit spenden und sie zum Verbleib in der Arabischen Welt bewegen, wo sie hingehören. Deshalb wünsche ich dem Heiligen Vater bei seiner Mission viel Erfolg.
Das kostet doch Einiges:
Zitat aus dem Artikel:
Am Flughafen von Beirut wird während Ankunft und Abreise des Papstes jeweils für zwei Stunden der gesamte Flugverkehr eingestellt. Im ganzen Land sind die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft. Auch sollen europäische Sicherheitsexperten im Einsatz sein.
Wahrscheinlich geht da am nächsten Sonntag bei der Messe wieder der Klingelbeutel rum... :-)
Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber Sie scheinen zur Dramatik zu neigen. Als Theologe hat Prof. Ratzinger es weit gebracht, wofür ich ihn respektiere. Während meines Studiums habe ich tatsächlich Veröffentlichungen Prof. Ratzinger gelesen. Ob ich den Inhalt seiner Forschung vertrete, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich glaube, das ist auch so rübergekommen. Falls nicht, wäre das hiermit klargestellt. Nebenbei: Als "Menschen" respektiere ich ausnahmslos jeden.
Sie respektieren den Papst:
Das ist ja die Crux der katholischen Kirche.
Die Oberen und und Alleröbersten sind Professoren und keine Seelsorger.
Sie machen sich Gedanken wie:
Was ist Kirche? Die Protestanten natürlich nicht.
Früher ging es darum, wie viele Engel auf einer Nadelspitze Platz haben.
Wäre doch mal ein Talk-Show-Thema mit Matthias Matussek! :-)